22.09.2020

WeAreDevelopers Live Week: Developer-Konferenz kommt erstmalig in die Schweiz

Die IT-Plattform WeAreDevelopers veranstaltet vom 5. bis zum 9. Oktober 2020 mit der WeAreDevelopers Live Week ihre erste virtuelle Konferenz in der Schweiz. Fünf Tage lang werden Tech-Talks, Coding-Sessions, Panels sowie Q&As live gestreamt. Die Veranstalter rechnen mit 12.000 teilnehmenden Software-Entwicklern.
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WeAreDevelopers Live Week
Zu unseren Speakern zählen etwa der 16-jährige, weltbekannte Tanmay Bakshi (Mitte), Experte im Bereich der künstlichen Intelligenz, Anna Bacher (rechts), CTO bei Jaroona, und Professor Dr. Tim Weingärtner (links), HSLU.

Die WeAreDevelopers Live Week kommt erstmalig in die Schweiz. Im Rahmen des virtuellen Events, das vom 5. bis zum 9. Oktober stattfinden wird, sollen mehr als 30 Tech-Talks aus den Themenbereichen Security, Machine Learning, Cloud, Blockchain und DevOps stattfinden.

Jedem Themenbereich ist laut den Veranstaltern ein Tag der WeAreDevelopers Live-Konferenz gewidmet. Interessierte Teilnehmer können sich je nach Interesse für einen oder mehrere Tage kostenlos registrieren.

WeAreDevelopers Live Week: „Swiss Edition“

Die WeAreDevelopers-Gründer Benjamin Ruschin, Thomas Pamminger und Sead Ahmetovic über die Zielsetzung der WeAreDevelopers Live Week, die erstmalig in der Schweiz stattfinden wird: „Mit der Swiss Edition unserer WeAreDevelopers Live-Serie möchten wir technologische Innovationen und Tech-Wissen aus der Schweiz, einem der bedeutendsten IT-Standorte Europas, in den Vordergrund stellen.“

Im Rahmen der Veranstaltung soll Swiss-IT-Content mit spannenden Talks aus der ganzen Welt verbunden werden. Zu den Speakern zählen etwa der 16-jährige, weltbekannte Tanmay Bakshi (Experte im Bereich der künstlichen Intelligenz), Anna Bacher (CTO beim Wiener Startup Jaroona) und Professor Dr. Tim Weingärtner von der Hochschule Luzern (HSLU).

Neben den IT-Topics wird besonderes Augenmerk auf das Thema „Diversity“ gelegt. “Frauen sind in technischen Berufen unterrepräsentiert. Daher werden wir Frauen in der Branche sichtbarer machen. Sie sind starke Vorbilder, das wollen wir zeigen und ihre Interessen aktiv unterstützen“, so Gerry Schneider, der sich als VP Events auch für das Thema Diversity und Inklusion einsetzt.

Main Partner: Schweizer Digitalverband „digitalswitzerland“

Main Partner der Konferenz ist der führende Schweizer Digitalverband digitalswitzerland, als Hauptsponsor und “Partner of the Day” zum Thema Cloud konnte Helvetia Versicherungen gewonnen werden.

“Wir freuen uns sehr, dass WeAreDevelopers in die Schweiz kommt und dass digitalswitzerland diese Initiative von der ersten Stunde an unterstützen kann,” so Nicolas Bürer, Geschäftsführer von digitalswitzerland über die Zusammenarbeit. “Der IT-Fachkräftemangel ist eine Herausforderung für Arbeitgeber in der Schweiz. Aus diesem Grund begrüßen wir Initiativen wie WeAreDevelopers, die diesem Fachkräftemangel entgegenwirken wollen,” so Bürer abschließend.


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Der Alpike ist aus Carbon gefertigt und wiegt 5,5 Kilogramm © Alpike

Ein Bergaufstieg, wie er im Buche steht: In der Ferne sind noch Kuhglocken zu hören und es sind nur noch wenige Schritte bis zum langersehnten Gipfelkreuz. Doch während die Anstrengung des Aufstiegs langsam vom euphorischen Gipfelgefühl abgelöst wird, schleicht sich ein anderer, weniger angenehmer Gedanke ein: Und jetzt das alles wieder runter. Die Knie schmerzen schon beim bloßen Gedanken, die Motivation lässt nach, und die Vorstellung des langweiligen Forstwegs zieht sich in Gedanken schon in die Länge. Genau damit soll dank Alpike jetzt Schluss sein: Mit dem Scooter am Rücken soll der Spaß am Berg, wenn es nach Lukas Jungmann und seinem Partner Edwin Meindl geht, beim Abstieg erst richtig losgehen.

Vom eigenen Bedürfnis zum Produkt

Lukas Jungmann führt das Designbüro Aberjung, Edwin Meindl das Konstruktionsbüro Micado und beide zieht es fast jedes Wochenende auf einen der unzähligen Berge ihrer Heimatregion Osttirol. „Ich glaube, die schönsten Storys entstehen, wenn du selber eigentlich das für dich baust“, erzählt Jungmann. Die erste Skizze des Alpikes lässt sich auf das Jahr 2021 datieren. Über die Jahre ist ein komplett aus Carbon gefertigtes Gefährt entstanden, das knapp fünf Kilogramm wiegt und sich am Gipfel in wenigen Sekunden aufbauen lässt. Zum Vergleich: Fünf Kilo entsprechen in etwa einer ausgewachsenen Hauskatze oder einem kleinen Hund, etwa einem Mops.

© Alpike

Fahrgefühl jenseits der Forstwege

Der Alpike grenzt sich bewusst von bisherigen, oft sperrigen Konzepten ab. Er kommt ohne Motor und ohne Sattel aus, was den Rider:innen ein besonderes Sicherheitsgefühl geben soll: Man steht dicht über dem Boden und könnte bei Hindernissen jederzeit sicher abspringen. Jungmann beschreibt den technischen Ansatz so: „Wir sind eine Mischung aus Fahrrad und Roller, ohne Motor. Es soll jetzt nicht nur eine Krücke sein, damit man irgendwie den Berg runterkommt, sondern es ist ein Performance-Gerät, was Spaß machen soll.“

Zudem soll das kompakte Design völlig neue Routen abseits breiter Wege eröffnen. „Wenn es steigiger wird, dann wirst du nicht das Mountainbike schultern und tragen“, erklärt Jungmann. Mit dem Alpike ließen sich hingegen auch schmale Steige bewältigen und Felspassagen durch leichtes Tragen überwinden, was mit dem Mountainbike schlichtweg unmöglich wäre.

Der geschulterte Alpike © Alpike

Skitourengeher:innen als potentielle Zielgruppe

Das Geschäftsmodell basiert auf dem Verkauf dieses Premium-Geräts, das für 3.900 Euro netto die Besitzer:in wechseln soll. Die ideale Zielgruppe sieht der Gründer in gut verdienenden Menschen zwischen 30 und 50 Jahren, die im Beruf stehen und bereit sind, nennenswerte Summen in hochwertige Sportausrüstung zu investieren. Von denen gäbe es in Osttirol einige, erklärt der Gründer.

Ein besonderes Potenzial liegt hierbei in einem aktuellen Markttrend: Da die Winter kürzer werden und der klassische Skitourenmarkt droht nach und nach einzubrechen, positioniert sich der Alpike als Sommer-Alternative. „Die Skitourengeher:innen investieren relativ fest in ihren Sport und haben eigentlich keine Alternative im Sommer. Die Leute haben mit dem Alpike dann trotzdem das Gefühl, rauf zu gehen und runter zu fahren, wie sie das vom Skitouren gewohnt sind“, so Jungmann.

© Alpike

Motorisierte, urbane Produktabwandlung

Neben der antriebslosen Sport-Variante bietet Alpike laut Website auch die „Urban“-Edition an – eine elektrische Last-Mile-Lösung für den städtischen Alltag. Sie wiegt zehn Kilogramm, leistet bis zu 1,8 kW und erreicht laut Unternehmen eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h sowie eine Reichweite von 25 Kilometern. Der 260-Wh-Akku ist herausnehmbar und soll in 30 Minuten vollständig aufgeladen sein. Wie die Sport-Version lässt sich auch die Urban-Edition werkzeugfrei in 15 Sekunden zusammenfalten.

Launch für nächstes Frühjahr geplant

Bislang haben die Gründer die Entwicklung weitgehend ohne externes Kapital vorangetrieben und rund eine Million Euro, maßgeblich in Form von unbezahlten Arbeitsstunden, investiert. Derzeit laufen Verhandlungen, um einen externen Investor an Bord zu holen, der den finalen Go-to-Market-Schritt finanzieren soll.

Frisches Kapital wird nun für das Marketing, den Bau von großen Werkzeugen für die Serienfertigung sowie den Zusammenbau benötigt. Aktuell will man das Gerät als Mountainbike klassifizieren lassen. Im Frühjahr des nächsten Jahres soll der Alpike offiziell in den Handel kommen.

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AI Summaries

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