13.10.2025
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WE NORM THE FUTURE Summit 2025 von Austrian Standards bündelt drei Events mit einer Vision

Was haben Künstliche Intelligenz, Circular Economy und klimafittes Bauen gemeinsam? Sie verlangen neue Perspektiven – und einen verlässlichen Rahmen, der Orientierung gibt: Standards.
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we norm the future, summit, Austrian Standards
© Austrian Standards

Der WE NORM THE FUTURE Summit 2025 von Austrian Standards vereint drei eigenständige Events unter einem Dach. Er zeigt, wie Normen Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verbinden. Ob EU-Regulierung, Circular Economy oder klimafittes Bauen: Zukunft braucht neue Perspektiven und verlässliche Rahmenbedingungen – Standards.

1. Expert Talk: EU-Standardisierungsstrategie

Die Eventreihe startet im November mit dem ersten Event, bei dem das Thema „EU-Standardisierungsstrategie“ im Mittelpunkt steht.

Bei dieser hybriden Veranstaltung wird die Rolle Europas als globaler Normensetzer zwischen KI, Allianzen und Wettbewerbsfähigkeit beleuchtet. Dabei wird vor allem der Frage nachgegangen, welche Bedeutung europäische Standardisierung für Innovation, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit mit sich bringt. Zur Anmeldung hier klicken.


Hard Facts
📅 11. November 2025
📍 Heinestraße 38, 1020 Wien
🕘 9:00–13:00 Uhr
💻 Hybride Veranstaltung – der Link zum Live-Stream wird einige Tage vor dem Event an alle angemeldeten Teilnehmer:innen versendet.


2. Expert Talk: Circular Economy

Der zweite „Expert Talk“ zum Thema „Circular Economy“ Ende November befasst sich mit Innovation durch Normung, Ökodesign und digitale Produktpässe.

Konkret widmet man sich hier der Frage, wie Standards die Kreislaufwirtschaft vorantreiben können. In Keynotes, interaktiven Roundtables und einem Panel-Talk wird beleuchtet, wie Standards die Umsetzung von „Circular Economy“ in Unternehmen ermöglichen, nachhaltige Lieferketten fördern und Innovationen effizient skalierbar machen. Zur Anmeldung hier klicken.


Hard Facts
📅 25. November 2025
📍 Heinestraße 38, 1020 Wien
🕘 9:00–13:00 Uhr
💻 Hybride Veranstaltung – der Link zum Livestream wird einige Tage vor dem Event an alle angemeldeten Teilnehmer:innen versendet.


3. Jahrestagung Bau 2025: Bauen im Wandel

Bei der „Jahrestagung Bau 2025“, dem dritten Event der Austrian Standards-Eventreihe, geht es um das Thema „Bauen im Wandel“ – Standards zwischen Ökologie, Digitalisierung und Leistbarkeit. Zur Anmeldung hier klicken.

Die Anforderungen an den Bausektor wachsen: Klimaneutralität, Leistbarkeit, Ressourcenschonung und Digitalisierung fordern Planer:innen, Bauträger, Normung und Politik gleichermaßen heraus. Dabei gilt es zu klären: Wie kann Bauen im Umbruch gelingen – und welche Rolle spielen technische Standards in diesem Wandel?

In Keynotes, Deep Dives, Panel-Talks und Faktenchecks wird diskutiert, wie Standards nachhaltige Bauprozesse, digitale Lösungen und resiliente Infrastrukturen ermöglichen – anhand von fünf zentralen Lösungsansätzen:

  1. Zirkuläres Bauen & Lebenszyklusstandards: Von Materialpässen bis Rückbaufähigkeit – wie können Standards Kreislaufwirtschaft ermöglichen?
  2. Klimawandel & Resilienz: Welche Regelungen und Standards braucht es angesichts zunehmender Extremwetterereignisse? Ist unsere gebaute Umwelt noch versicherbar?
  3. Digitale Werkzeuge & Produkttransparenz: Wie fördern BIM und digitale Produktpässe Rechtssicherheit und nachhaltiges Gebäudemanagement?
  4. Energiepolitik trifft Baupraxis: Welche Rahmenbedingungen braucht es, um die Sanierungsrate zu erhöhen und die Dekarbonisierung im Bausektor voranzutreiben – und wie können Standards dabei unterstützen?
  5. Leistbarkeit & Finanzierung: Sind Standards ein Kostenfaktor – oder die Voraussetzung für Investitionssicherheit?

Hard Facts
📅 4. Dezember 2025
📍 Heinestraße 38, 1020 Wien
🕘 9:00–16:00 Uhr
💻 Hybride Veranstaltung – der Link zum Live-Stream wird einige Tage vor dem Event an alle angemeldeten Teilnehmer:innen versendet.


Austrian Standards ist Österreichs zentrale Plattform für Normung und Innovation. Die Organisation koordiniert die Entwicklung von Standards und bringt Expert:innen aus Forschung, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zusammen. Sie vertritt Österreich in europäischen und internationalen Gremien. Zudem unterstützt sie Unternehmen bei der Anwendung von Normen – mit Wissen, Services und praxisnahen Angeboten.

brutkasten-Lesetipp zum Thema: Warum es Standards und Normen für eine erfolgreiche Skalierung braucht

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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke (Archivbild) | (c) BKA/Paul Gruber
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke (Archivbild) | (c) BKA/Paul Gruber

Mit dem „Agenturen Leitbild 2030“ möchten Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke die Förderagenturen nun stärker an der Industriestrategie 2035 ausrichten. Betroffen sind zum einen die Agenturen des Bundes, aws und FFG, und zum anderen die Austrian Business Agency sowie die Christian Doppler Forschungsgesellschaft, beide im Zuständigkeitsbereich des Wirtschaftsministeriums. Das neue Leitbild soll in neun Schritten umgesetzt werden.

„Mit dem Agenturen Leitbild 2030 werden unsere Förderprogramme treffsicherer, wir steigern den Service und beseitigen Förderbürokratie. Damit fördern wir Zukunft, Arbeitsplätze und Wohlstand – einfacher, schneller und wirksamer“, sagt Hattmannsdorfer. Hanke ergänzt: „Eine moderne Förderlandschaft muss sich an den Bedürfnissen von Unternehmen und Forschung orientieren – mit einfachen Zugängen, klaren Zuständigkeiten und abgestimmten Angeboten.“

Vereinfachte Förderbeantragung

Ein zentraler Umsetzungsschritt des „Agenturen Leitbild 2030“ ist die Vereinfachung der Förderbeantragung. So wird es in Zukunft einen gemeinsamen Zugang geben, wodurch der Erstkontakt für Unternehmen erleichtert werden soll. Zudem setzt das Wirtschaftsministerium auf einen „Once Only“-Ansatz, wodurch gewisse Daten nur einmal angegeben werden müssen. Dadurch sollen die Förderbürokratie abgebaut und der Antragsprozess vereinfacht werden.

Fokus auf Schlüsseltechnologien und „Made in Europe“

Weiters sollen sich Förderungen auf die in der Industriestrategie vorgestellten Schlüsseltechnologien konzentrieren. Das sind u.a. Künstliche Intelligenz und Dateninnovation oder Chips, elektronische Komponenten und Systeme. Hattmannsdorfer betonte zudem einen klaren Fokus auf „Made in Europe“. „Das heißt, Unternehmen, die bei uns andocken im Bereich der Forschungsförderungen, im Bereich auch der angewandten Förderungen, müssen verpflichtet werden zu einem ‚Made in Europe‘-Ansatz'“, erklärt der Wirtschaftsminister.

Durch das „Agenturen Leitbild 2030“ werde auch die Marktüberleitung zwischen den vier Agenturen besser. „Es sollen nicht die Firmen durch den Förderdschungel durchnavigieren müssen nach dem Motto: ‚Welches Programm ist jetzt für mich passend?'“, sagt Hattmannsdorfer.

Große Unternehmen als Anker für Startups

Laut Hanke werden auch Startups im Zuge der neuen Strategie berücksichtigt. „Für mich ist auch wichtig, dass diese großen Unternehmen wie eine Asfinag, wie eine ÖBB, als Anker dienen für all die Startups, die im Innovationsbereich im Kleinen großartig sind“ erklärt der Innovationsminister. Scaleups sollen in Österreich bleiben und hierzulande größere Aufträge abarbeiten können.

„Input-Output-Relation“ verbessern

Das Ziel der Neuausrichtung der Förderagenturen ist es laut dem Wirtschaftsminister, die „Input-Output-Relation“ in Österreichs Forschung und Entwicklung zu verbessern. Man zähle laut Hattmannsdorfer zu Europas Top-Nationen in puncto Forschungsausgaben, sei aber im Rückstand, die Forschungsergebnisse in die Wirtschaft zu bekommen. Österreich solle sich zu einem Hochtechnologie-Standort entwickeln, Ideen dürften dabei „nicht im Labor bleiben oder nicht in Drittstaaten abwandern, sondern sollen möglichst rasch in die wirtschaftliche Umsetzung kommen“.

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