26.01.2022

WC Fresher-Gründer vergoss bereits Tränen in der Schweiz

Eine neue Erfindung im Bereich der Toiletten-Industrie: WC Fresher, ein Reiniger, der im Spülkasten steckt.
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WC Fresher, Lewicki, Toilettenreiniger, Reiniger für Spülkasten, 2 Minuten 2 Millionen...
(c) Puls 4/Gerry Frank - Elzbieta Taborek und Dariusz Lewicki suchen Kapital.

Dariusz Lewicki hat jahrelange Arbeit in seine Erfindung gesteckt. Der WC Fresher wird direkt in den Spülkasten montiert, wo er bei jedem Spülgang die gesamte Toilettenschüssel entkalkt, reinigt und desinfiziert. Mit dem patentierter Präzisionsdosierer für Auf- und Unterputzspülkasten soll man 50 Prozent WC Reiniger-Kosten sparen und nicht mehr schrubben müssen.

WC Fresher reinigt vor

Das Funktionsprinzip: Wasser läuft in den Spülkasten und der WC Fresher gibt ein paar Tropfen des Konzentrats ab, damit das stehende Wasser im Spülkasten vorgereinigt ist und duftet. Beim Spülen der Toilette wiederholt sich der Vorgang, damit die gesamte WC-Schüssel gereinigt wird. Jeder neue Spülgang startet dieses Prozedere automatisch. Dabei reicht ein Liter für 2.000 Spülungen und soll Dichtungen und Ventile schonen.

In der Schweizer Löwenhöhle dabei

Mit dieser Idee wagte sich Lewicki mit seiner Partnerin Elzbieta Taborek in die Schweizer Version der Höhle der Löwen, wurde dort aber bitter enttäuscht. Kein Investor wollte einsteigen und hinter der Bühne flossen sogar ein paar Tränen. Doch Lewicki gab nicht auf und startet nun einen neuen Versuch bei der Investorenjagd.

Der Founder wagt nächste Woche einen neuen Versuch und stellt sich den Juroren von „2 Minuten 2Millionen“ in der neuen Staffel, die am Dienstagabend startet. Weiters dabei: Kula, Erzberg Stollenpilze und Piyoma.

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(c) BKA / Valentin Brauneis

Rund 60 kostenlose Bildungsangebote, mehr als 145 Kurse und über 1.200 Stunden digitale Lerninhalte: Das ist der Umfang des ersten Maßnahmenpakets der DKO-Wirtschaftsplattform, das Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll am Dienstag im Bundeskanzleramt präsentiert hat. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft unterzeichnete er den DKO-Pakt für digitale Kompetenzen.

Die Angebote sind für die gesamte österreichische Bevölkerung kostenlos und laut Staatssekretariat zu mehr als 70 Prozent orts- und zeitunabhängig online absolvierbar. Inhaltlich stehen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Programmieren, digitale Grundkompetenzen und Datenkompetenz im Mittelpunkt, ergänzt um Themen wie digitale Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit. Gebündelt werden die Angebote zentral auf der Plattform digitalaustria.gv.at. 15 Partner haben bereits konkrete Angebote in das erste Paket eingebracht.

„Digitale Kompetenz entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, so Pröll. Durch den Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft übernehme man „gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Standorts“.

Konzerne als Content-Lieferanten

Auffällig ist die Zusammensetzung der 30 Partner: Neben Ministerien, Sozialpartnern und heimischen Playern wie A1, ÖBB oder Dynatrace prägen vor allem US-Techkonzerne das Angebot, darunter Google, Microsoft, Amazon, Apple, IBM, Oracle und Cisco. Auch das südkoreanische Unternehmen Samsung ist dabei. Viele der eingebrachten Programme wie IBM SkillsBuild oder die Google Zukunftswerkstatt bestanden bereits und werden nun unter dem staatlichen Dach zusammengeführt. Als konkret neues Commitment kündigte Google 2.000 zusätzliche Stipendien für Google Career Certificates über die Plattform The Female Factor an.

Der Pakt selbst verfolgt drei Ziele: die digitalen Basiskompetenzen der Bevölkerung zu heben, mehr Menschen für IT-Berufe zu gewinnen und digitale Kompetenzen anhand gemeinsamer Standards vergleichbar zu machen. Als Orientierung dienen der Nationale Referenzrahmen Digitale Kompetenzen, der europäische Rahmen DigComp und das österreichische KI-Basiscurriculum.

Das Bildungsangebot ist der erste von drei Umsetzungsschritten. Im September soll ein zentraler Infopoint zu IT-Berufswegen folgen, der Informationen zu Ausbildungen mit Praxisangeboten wie Praktika und Schulbesuchen bündelt. Für November sind österreichweite Aktionstage zu KI-Kompetenzen mit Workshops und Open Company Days geplant, bei denen die Bevölkerung Künstliche Intelligenz unmittelbar ausprobieren kann.

„Die DKO-Wirtschaftsplattform ist damit nicht nur ein Bekenntnis, sondern eine gemeinsame Arbeits- und Umsetzungsplattform“, so Pröll abschließend.

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