02.02.2024

waterdrop möchte die CO2-Emissionen seiner Markenbotschafterin kompensieren

waterdrop will die CO2-Emissionen der österreichischen Ski-Athletin Mirjam Puchner kompensieren. Dafür kooperiert das Unternehmen mit einem ClimateTech aus Dänemark. Wir haben nachgefragt, wie die CO2-Kompensation abläuft und welche Rolle dabei auch die Reduktion spielt.
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(c) waterdrop

Gerade in der Skination Österreich sind die Rennen in der heurigen Wintersaison ein Zuschauermagnet. Viel Aufmerksamkeit fällt dabei auf die Leistung der Athlet:innen – weniger häufig richtet sich das öffentliche Auge auf die Umweltbelastung, die durch Vorbereitung, Bearbeitung und Aufbau der Rennrouten im Alpenraum entsteht.

Der Skisport und die Klimakrise

Neben gelegentlichen Klimademonstrationen richtet nun auch das Wiener Microdrink-Unternehmen waterdrop die Scheinwerfer auf die Klimakrise. Das Scaleup kompensiert nämlich den CO2-Ausstoß der österreichischen Ski-Athletin Mirjam Puchner für die aktuelle Saison 2023/24. Die Salzburgerin und ehemalige Olympia-Athletin kooperiert schon seit der Wintersaison 2022/23 mit waterdrop als Markenbotschafterin.

Die CO2-Emissionen werden laut waterdrop pro Saison berechnet und beziehen sich auf die Emissionen der sportbezogenen Reisen, beispielsweise hin zu Rennen oder Trainingslagern. Dazu heißt es vom Unternehmen gegenüber brutkasten: „In dieser Saison beläuft sich die Menge voraussichtlich auf 7380 Kilogramm CO2 (also knapp 7,4 Tonnen). Diese Menge (und darüber hinaus) werden durch dieses Programm großzügig kompensiert.“

Zum Ende der Saison 2023/24 soll zudem die tatsächliche Menge der CO2-Emissionen nochmals mit der bereits kompensierten Menge abglichen werden. Hier merkt waterdrop an: „Falls nötig wird nochmal aufgestockt. Mirjams private Emissionen werden hierbei allerdings nicht berücksichtigt.“

waterdrop investiert in zwei Projekte

Dazu, wie viel Geld zur Kompensation der CO2-Emissionen tatsächlich in die Hand genommen wird, macht waterdrop allerdings keine Angaben.

Im Zuge der Aktion, die natürlich auch marketingtechnisch vom Unternehmen genutzt wird, kooperiert waterdrop mit dem dänischen Climate-Tech-Unternehmen Klimate, das sich auf die Reduktion und Umwandlung von Kohlenstoff spezialisiert hat. Konkret werden zwei internationale Umweltprojekte unterstützt: das Projekt Running Tide sowie das Aufforstungsprojekt Delta Blue Carbon.

Zum Preis pro kompensierter Tonne CO2 werden keine Angaben gemacht. In der Vergangenheit standen derartige Projekte von Umweltschutzorganisationen oftmals in Kritik, da die zu entrichtenden Preise zu niedrig angesetzt sind. Vertrauenswürdige Kompensationsprojekte lassen sich beispielsweise über den sogenannten Gold-Standard erkennen. Dieser vereint laut WWF Emissionsreduktionen mit den UN-Nachhaltigkeitszielen, um die Wirkung eines Projektes auf das Klima und andere Aspekte der Nachhaltigkeit abzuschätzen. 

Wie steht es um die Vermeidung und Reduzierung?

Weiters weisen Umweltschutzorganisationen bereits seit Jahren darauf hin, dass man zuerst versuchen sollte, CO2-Emissionen soweit wie möglich zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Nur wenn beides nicht möglich ist, kommt der Ausgleich durch Kompensation infrage.

In Bezug auf Reduktion heißt es von waterdrop: „Die Reduktion von CO2-Emissionen von Mirjam und ihrem Team liegen hierbei jedoch außerhalb des Wirkungsbereiches von waterdrop, weshalb stattdessen auf die Unterstützung in Form von Kompensation zurückgegriffen wurde.“ Zudem merkt waterdrop an, dass Reduktionen nur von den Veranstalter:innen der Skirennen und den jeweiligen Athlet:innen selbst vorgenommen werden können.

CEO-Murray über die jüngste Aktion

„Als Unternehmen tragen wir eine gewisse Verantwortung, die über unser Kerngeschäft hinausgeht – sie betrifft unsere Umwelt ebenso wie die Partnerschaften, die wir eingehen“, so waterdrop-Gründer und CEO Martin Murray über die Marketing-Partnerschaft.

Zugleich appellierte er an weitere Partnerschaften zur Reduktion des CO2-Verbrauchs. „Außerdem hoffen wir natürlich, damit auch andere Unternehmen und Sponsoren zu inspirieren, mit ihren Partnerschaften einen positiven Impact zu generieren“, so Murray.

Ob auch waterdrop-Investor und Markenbotschafter Novak Djokovic folgen könnte, ist noch offen. Dazu heißt es: „Noch gibt es hierzu keine finalen Entscheidungen, jedoch ist es durchaus angedacht die Möglichkeiten der CO2-Kompensation mit anderen waterdrop-Partnern ebenfalls zu erkunden.“


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Nach dem ersten Kreditcheck hat man auch die Möglichkeit, sich direkt von Kafaji zu den Ergebnissen beraten zu lassen. „Es gibt manchmal auch sehr komplexe Fälle, und da ist es einfach von Vorteil, wenn erfahrene Finanzexperten für den Kunden die Situation einschätzen und analysieren.“ Der selbstständige Unternehmensberater sieht durch die Kombination von digitaler und persönlicher Beratung die beste Möglichkeit, um Fehlentscheidungen im Kreditwesen zu vermeiden. Durch seine Expertise stellt er auf kredity.at zusätzliches Insiderwissen zur Verfügung.

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Die Plattform ist erst seit einer Woche online, dennoch seien die Anfragen laut Kafaji auffallend hoch. „Die Anfragen sind auf jeden Fall höher, als ich erwartet habe“, zeigt sich der Wiener überrascht. Dies zeige sich unter anderem in zahlreichen täglichen Anfragen über WhatsApp, die Nutzer:innen direkt im Anschluss an den digitalen Check stellen. Finanziert wird die Plattform durch Kooperationen mit den jeweiligen Kreditanbietern, die Kafaji durch seine Arbeit als Vermögensberater bereits gewonnen hatte. Werden Nutzer:innen an eine passende Bank weitergeleitet, entsteht hier der wirtschaftliche Wert.

Pläne für die Zukunft

„Mir ist es einfach ein Anliegen, dass Menschen nicht in die Hände von Betrügern fallen, was in der Praxis häufig passiert. Ich richte mich also immer nach dem Use Case. Ich glaube an Dinge, die den Menschen einen Mehrwert bringen. Und wenn etwas einen Wert hat, wird es auch wirtschaftlichen Wert generieren“, blickt Kafaji in die Zukunft. Der Gründer will die digitalen Möglichkeiten noch erweitern und überlegt derzeit, wie das Implementieren von KI-Systemen helfen könnte, die Ersteinschätzungen noch präziser zu machen. Ebenso geplant sind weitere Kooperationen mit Kreditanbietern, „weil ich sehe, dass österreichweit die Anfrage wächst“.

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