10.03.2025
MILESTONE

waterdrop möchte heuer Umsatz auf 150 Millionen Euro steigern

Das österreichische Scaleup waterdrop setzte auf eine Omni-Channel-Strategie und konnte damit im Vorjahresvergleich deutlich wachsen. Für heuer plant man einen Umsatz von 150 Millionen Euro.
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waterdrop
© waterdrop - (v.l.) Martin Murray, Henry Murray und Christoph Hermann von waterdrop.

Der Microdrink-Hersteller waterdrop verkündete 2024 den Abschluss einer Investitionsrunde. Und holte damals – nach Novak Djokovic 2023 – Andrey Rublev, Taylor Fritz, Elina Svitolina, Hubert Hurkacz, Sebastian Korda, und Cameron Norrie mit an Bord. Es folgte eine Kooperation mit dem oberösterreichischen Startup Imhotep Industries, um mit dem Wassergenerator „Phantor“ Wasser aus der Luft zu gewinnen – brutkasten berichtete. Nun gibt es gleich mehrere Neuigkeiten.

waterdrop: Omni-Channel-Strategie

Die Expansion des Scaleups im Omni-Channel-Bereich bleibt weiterhin ein zentraler Bestandteil der Strategie. Während das Unternehmen zu Beginn noch ausschließlich auf den Online-Handel setzte, ist es heute sowohl über den eigenen Webshop, sowie auch in eigenen Stores und im stationären Handel vertreten. Dadurch möchte waterdrop eigenen Angaben nach im Jahr 2025 sein Wachstum weiter vorantreiben und die Marke von 150 Millionen Euro Umsatz überschreiten.

In diesem Sinne verzeichnete waterdrop ein starkes zweistelliges Wachstum im Jänner (43 Prozent plus im Vergleich zum Vorjahr) und Februar 2025 im Heimatmarkt. „Alle Vertriebskanäle in Österreich konnten ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr signifikant steigern, was durch die erfolgreiche Omni-Channel-Strategie des Unternehmens bestätigt wird“, heißt es per Aussendung.

Parndorf wird fixer Store

Zudem wurde in Parndorf der dortige Pop-Up-Store dauerhaft etabliert und avancierte zum ersten „Millionen-Store“ des Unternehmens – mit einem Jahresumsatz von über einer Million Euro.

„Parndorf ist unser erster Millionen-Store weltweit, und wir sind stolz, als österreichisches Unternehmen die Zukunft des Handels mitzugestalten“, sagt Thomas Heimer, Country Director Österreich und Schweiz. „Als eines der wenigen Getränkeunternehmen weltweit mit eigenen Stores setzen wir neue Maßstäbe in der Branche und beweisen, dass innovative Handelskonzepte erfolgreich sein können.“

„Wir blicken auf 2025 und sind stolz, aus Österreich heraus den Getränkemarkt weiter zu revolutionieren“, sagt Gründer und CEO Martin Murray. „Durch unsere innovative Produktstrategie haben wir bereits in über 25 Ländern auf vier Kontinenten Fuß gefasst.“

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© zVg - Die xchannels.ai-Gründerinnen Ashley Zvaniashvili (li) und Isabell Claus.

Das Startup xchannels.ai möchte die Sichtbarkeit von Marken in KI-Such- und Antwortsystemen wie ChatGPT, Perplexity, Google, Claude und schlicht dort, wo Zielkunden eines Unternehmens aktiv sind, verbessern. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien machte daher im April seine entwickelte Plattform allen Unternehmen zugänglich, wie brutkasten berichtete. Nun wurde man in das TechBoost-Programm der Deutschen Telekom aufgenommen.

xchannels.ai: Zugang zum Ökosystem

Das erst kürzlich gegründete Marketing-Tech-Startup will damit von Vertriebs- und Marketing-Support und umfassenden Cloud-Ressourcen profitieren. Die Partnerschaft soll die Skalierung der KI-basierten-Content-Plattform beschleunigen und den Zugang zu Unternehmenskunden aller Branchen ermöglichen. Etwa bei Vertriebskanälen der Telekom, Unterstützung bei der Kundenakquise und Sichtbarkeit – vor allem im großen deutschen Mittelstand. Zusätzlich stellt das Programm im Detail Ressourcen für die „T Cloud Public“ zur Verfügung, die für die Weiterentwicklung in Europa genutzt werden.

Das TechBoost-Team der Telekom hat xchannels.ai nach einem ausführlichen marktseitigen und technischen Auswahlprozess aufgenommen, bei dem technologische Innovation, Skalierungspotenzial und Marktrelevanz bewertet wurden.

„Die Aufnahme in TechBoost ist mehr als nur Support. Sie öffnet den Zugang zu einem etablierten Unternehmens-Ökosystem und ermöglicht direkte Verbindungen zu zahlreichen potenziellen Unternehmenskunden. Für ein KI-Startup wie xchannels.ai, das KI-basierte Marketing-Skalierung demokratisieren will, ist das ein entscheidender Beschleuniger“, sagt Ashley Zvaniashvili, Mitgründerin von xchannels.ai.

Das Use-Case-Problem

Die Partnerschaft setzt an einem konkreten Problem vieler Unternehmen an: Zwar entwickeln zahlreiche Firmen KI-Strategien, doch es fehlen häufig praktische Anwendungen mit messbarem Nutzen. Xchannels.ai möchte daher eine Lösung für die automatisierte Erstellung und Ausspielung von Marketinginhalten über verschiedene Kanäle anbieten. Nach eigenen Angaben konnte das Startup bereits kurz nach der Gründung erste Kunden in mehreren Ländern gewinnen. Durch die Telekom-Infrastruktur und das Vertriebsnetzwerk soll die Technologie nun breiter verfügbar werden.

Schnellerer Zugang zu Unternehmenskunden

„Für xchannels.ai bedeutet die Partnerschaft vor allem eines: schnellerer Zugang zu Unternehmenskunden im DACH-Raum“, sagt Isabell Claus, Mitgründerin von xchannels.ai. „Die Kombination aus Telekom-Reichweite und xchannels.ai-Technologie soll Marketing-Teams speziell in KMUs dabei unterstützen, ihre Content-Distribution zu automatisieren und messbare Sichtbarkeit zu erreichen.“

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