22.09.2020

Wasserstoffflugzeug: Airbus will ab 2035 klimaneutral fliegen

Airbus hat am Montag drei neuartige Konzepte für ein Wasserstoffflugzeug vorgestellt. Der Flugzeugbauer hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten 15 Jahren das erste emissionsfreie Flugzeug auf den Markt zu bringen.
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Airbus
Airbus präsentierte drei unterschiedliche Konzepte | (c) Airbus

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Im Jahr 2035 könnte das erste emissionsfreie Verkehrsflugzeug der Welt in die Lüfte steigen. Diesen Zeitrahmen nannte Konzernchef Guillaume Faury der französischen Tageszeitung „Le Parisien“ am Montag. Um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen, sind Investitionen im zweistelligen Millionenbereich nötig.

Airbus stellt drei Konzepte vor

Ebenfalls am Montag stellte Airbus drei unterschiedliche Konzepte vor, wie ein derartiges Wasserstoffflugzeug aussehen könnte.

Das erste Konzept sieht einem klassischen Verkehrsflugzeug bemerkenswert ähnlich – nur mit längeren und flexibleren Flügeln. Der Jet bietet für 120 bis 200 Passagiere Platz und soll über 3700 Kilometer weit fliegen können. Der Antrieb erfolgt über zwei Turbofans, wobei der Tank für den flüssigen Wasserstoff im hinteren Bereich des Flugzeugs angebracht ist. Die Variante soll insbesondere bei transkontinentalen Flügen zur Anwendung kommen.

Variante 1 | (c) Airbus

Das zweite Konzept ähnelt mit seiner Anordnung der sechsflügeligen Propeller einem turbopropgetriebenen Verkehrsflugzeug und bietet Platz für 100 Passagiere. Die Reichweite soll 1850 Kilometer betragen und speziell auf Kurzstreckenflüge ausgelegt sein. Der Antrieb erfolgt im Gegensatz zur ersten Variante nicht über TurboFans, sondern mit Turboprop-Triebwerken.

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Variante 2 | (c) Airbus

Beim dritten Konzept handelt es sich hingegen um eine revolutionäre Konstruktion, die in Fachkreisen als „Blended-Wing-Body“ bezeichnet wird. Die Tragflächen gehen dabei fließend in den Rumpf über. Dieser soll neue Möglichkeiten zur Wasserstoffspeicherung und -verteilung bieten und mit einem völlig neuen Kabinendesign eingehergehen.

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Variante 3 | (c) Airbus

Der Wasserstoffantrieb

Die Flugzeuge sollen laut Airbus von modifizierten Gasturbinenmotoren angetrieben werden, die flüssigen Wasserstoff als Treibstoff verbrennen. Gleichzeitig verwenden sie auch Wasserstoff-Brennstoffzellen zur Erzeugung elektrischer Energie. Laut Airbus handelt es sich dabei um ein sogenanntes hybridelektrisches Antriebssystem.

Nach internen Berechnungen schätzt Airbus, dass Wasserstoff das Potenzial hat, die CO2-Emissionen der Luftfahrt um bis zu 50 Prozent zu reduzieren.

„Noch vor fünf Jahren war der Wasserstoffantrieb nicht einmal auf unserem Radar als praktikabler Technologiepfad zur Emissionsreduzierung“, so Glenn Llewellyn, Vizepräsident von Airbus, Zero Emission Aircraft. „Aber überzeugende Daten aus anderen Verkehrsbranchen änderten dies schnell. Heute sind wir begeistert von dem unglaublichen Potenzial des Wasserstoffs.“


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(c) BKA / Valentin Brauneis

Rund 60 kostenlose Bildungsangebote, mehr als 145 Kurse und über 1.200 Stunden digitale Lerninhalte: Das ist der Umfang des ersten Maßnahmenpakets der DKO-Wirtschaftsplattform, das Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll am Dienstag im Bundeskanzleramt präsentiert hat. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft unterzeichnete er den DKO-Pakt für digitale Kompetenzen.

Die Angebote sind für die gesamte österreichische Bevölkerung kostenlos und laut Staatssekretariat zu mehr als 70 Prozent orts- und zeitunabhängig online absolvierbar. Inhaltlich stehen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Programmieren, digitale Grundkompetenzen und Datenkompetenz im Mittelpunkt, ergänzt um Themen wie digitale Barrierefreiheit, Finanzbildung und Nachhaltigkeit. Gebündelt werden die Angebote zentral auf der Plattform digitalaustria.gv.at. 15 Partner haben bereits konkrete Angebote in das erste Paket eingebracht.

„Digitale Kompetenz entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Chancen und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, so Pröll. Durch den Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft übernehme man „gemeinsam Verantwortung für die Zukunft des Standorts“.

Konzerne als Content-Lieferanten

Auffällig ist die Zusammensetzung der 30 Partner: Neben Ministerien, Sozialpartnern und heimischen Playern wie A1, ÖBB oder Dynatrace prägen vor allem US-Techkonzerne das Angebot, darunter Google, Microsoft, Amazon, Apple, IBM, Oracle und Cisco. Auch das südkoreanische Unternehmen Samsung ist dabei. Viele der eingebrachten Programme wie IBM SkillsBuild oder die Google Zukunftswerkstatt bestanden bereits und werden nun unter dem staatlichen Dach zusammengeführt. Als konkret neues Commitment kündigte Google 2.000 zusätzliche Stipendien für Google Career Certificates über die Plattform The Female Factor an.

Der Pakt selbst verfolgt drei Ziele: die digitalen Basiskompetenzen der Bevölkerung zu heben, mehr Menschen für IT-Berufe zu gewinnen und digitale Kompetenzen anhand gemeinsamer Standards vergleichbar zu machen. Als Orientierung dienen der Nationale Referenzrahmen Digitale Kompetenzen, der europäische Rahmen DigComp und das österreichische KI-Basiscurriculum.

Das Bildungsangebot ist der erste von drei Umsetzungsschritten. Im September soll ein zentraler Infopoint zu IT-Berufswegen folgen, der Informationen zu Ausbildungen mit Praxisangeboten wie Praktika und Schulbesuchen bündelt. Für November sind österreichweite Aktionstage zu KI-Kompetenzen mit Workshops und Open Company Days geplant, bei denen die Bevölkerung Künstliche Intelligenz unmittelbar ausprobieren kann.

„Die DKO-Wirtschaftsplattform ist damit nicht nur ein Bekenntnis, sondern eine gemeinsame Arbeits- und Umsetzungsplattform“, so Pröll abschließend.

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Wasserstoffflugzeug: Airbus will ab 2035 klimaneutral fliegen

  • Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Im Jahr 2035 könnte das erste emissionsfreie Verkehrsflugzeug der Welt in die Lüfte steigen.
  • Um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen sind Investitionen im zweistelligen Millionenbereich nötig.

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