23.06.2020

Was Apples Mac-Wechsel zu ARM für Developer bedeutet

Auf der WWDC erklärte Tim Cook, dass Apple die Macs nun von Intel auf ARM umstellen werde. Doch was bedeutet das für Developer?
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Apple-Chef Tim Cook präsentiert den Umstieg auf ARM.
Apple-Chef Tim Cook präsentiert den Umstieg auf ARM. (c) Screenshot/Apple

Auf der 2020 ausschließlich online übertragenen eigenen Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple einen regelrechten Quantensprung verkündet: Apple möchte auf den eigenen Macs von Intel- auf ARM-Prozessoren umsteigen. Diese Umstellung soll innerhalb der nächsten zwei Jahre alle Mac-Modelle betreffen, der erste Mac mit ARM-Prozessor namens „Apple Silicon“ soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Was der Apple-ARM-Umstieg für Developer bedeutet

Der x86-Code für Intel-CPUs wird nicht einfach auf ARM-Hardware laufen, wie unter anderem heise.de schreibt. Entwickler haben nun jedoch Zeit, ihre macOS-Programme an die neue Architektur anzupassen – um den Übergang möglichst reibungslos zu gestalten, hat Apple eine Laufzeitumgebung  namens Rosetta 2 geschaffen. Damit werden bestehende Apps emuliert, bis sie portiert wurden.

Bereits jetzt wurden laut Apple vielgenutzte Produktivitätsprogramme wie Microsoft Office, Photoshop und Final Cut Pro portiert. Für Apps, die auf allen Hardware-Plattformen (Apple Silicon und Intel) laufen, gibt es einen neuen Standard namens Universal 2.

Außerdem heißt es, dass Entwickler bis zum Verkauf des ersten Mac mit ARM-Prozessor ihren Code auf einem speziellen Mac mini mit A12Z-Prozessor gegen einen Mietpreis von 539 Euro testen können.

Zukunft von Bootcamp ungewiss

Ungewiss ist laut dem heise-Bericht, wie die Zukunft von Bootcamp aussehen wird – also jener Software, mit der man Windows auf einem Mac installieren kann. Denn es gibt zwar auch Windows-Versionen für ARM-Prozessoren, allerdings laufen darauf weder sonderlich viele Programme noch Spiele, heißt es in dem Artikel: Apple erwähnte nur Linux, das unter Rosetta 2 laufen soll.

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vl. Shalev Hulio (Co-Founder und CEO) und Sebastian Kurz, (Co-Founder and President) | (c) DREAM/eclipse media
vl. Shalev Hulio (Co-Founder und CEO) und Sebastian Kurz, (Co-Founder und President) | © DREAM/eclipse media

Etwa eineinhalb Monate nach seiner Series-C-Finanzierungsrunde über 260 Millionen US-Dollar (brutkasten berichtete) verkündete das Cybersecurity-Scaleup Dream nun den Start eines neuen Standorts in Zürich. Das berichtet das Schweizer Magazin Bilanz. Seinen Sitz hat das zuletzt mit drei Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen in Tel Aviv. Bereits vor mehr als einem Jahr kam Wien als erster Europa-Standort hinzu.

100 Mio. US-Dollar Jahresumsatz

Das Unternehmen rund um den österreichischen Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz (President) und den als früheren NSO-Chef bekannten israelischen Unternehmer Shalev Hulio (CEO) hat nach eigenen Angaben aktuell rund 450 Mitarbeiter:innen und erzielt einen Jahresumsatz von etwa 100 Millionen US-Dollar. Kunden sind vor allem Staaten und Betreiber kritischer Infrastruktur.

„Ich bin ein grosser Schweiz-Fan“

„Wir haben begonnen, dort ein Team aufzubauen“, sagt Kurz nun über die Pläne in Zürich. Aktuell ist jedoch noch nicht klar, wie groß der Standort letztlich wird. Allerdings soviel: Die Schweiz sei „ein wichtiger Markt“, so Kurz. „Ich bin ein grosser Schweiz-Fan. Daher ist es natürlich schön, auch in der Schweiz tätig zu sein.“ Im Zuge dessen äußerte sich Kurz auch kurz zur Unternehmensentwicklung. Der Hauptfokus liege aktuell auf weiterem Wachstum, man arbeite aber bereits profitabel. Und: „Ein Börsengang ist absolut ein Thema.“

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AI Summaries

Was Apples Mac-Wechsel zu ARM für Developer bedeutet

  • Auf der 2020 ausschließlich online übertragenen eigenen Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple einen regelrechten Quantensprung verkündet: Apple möchte auf den eigenen Macs von Intel- auf ARM-Prozessoren umsteigen.
  • Diese Umstellung soll innerhalb der nächsten zwei Jahre alle Mac-Modelle betreffen, der erste Mac mit ARM-Prozessor namens „Apple Silicon“ soll noch in diesem Jahr erscheinen.
  • Der x86-Code für Intel-CPUs wird nicht einfach auf ARM-Hardware laufen, wie unter anderem heise.de schreibt.
  • Bereits jetzt wurden laut Apple vielgenutzte Produktivitätsprogramme wie Microsoft Office, Photoshop und Final Cut Pro portiert.
  • Außerdem heißt es, dass Entwickler bis zum Verkauf des ersten Mac mit ARM-Prozessor ihren Code auf einem speziellen Mac mini mit A12Z-Prozessor gegen einen Mietpreis von 539 Euro testen können.
  • Ungewiss ist laut dem heise-Bericht, wie die Zukunft von Bootcamp aussehen wird – also jener Software, mit der man Windows auf einem Mac installieren kann.

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  • Bereits jetzt wurden laut Apple vielgenutzte Produktivitätsprogramme wie Microsoft Office, Photoshop und Final Cut Pro portiert.
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