18.02.2022

warrify: NÖ-Startup expandiert über neuen Partner in 20 Länder

Das auf digitale Kassenbelege spezialisierte niederösterreichische Startup warrify holt sich mit der deutschen GEBIT Solutions einen großen Kassensystem-Anbieter als Partner.
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Das Gründertrio Simon Hasenauer, Enzo Duit und Matthias Pichler (v.l.n.r.) | (c) warrify

Mit seinen digitalen Kassenbelegen will das niederösterreichische Startup warrify nicht nur das Garantie-Thema eleganter und besser lösen. „Wir sind überzeugt, dass der smarte Beleg künftig ein nicht wegzudenkender Marketing-Kanal für Handelsunternehmen sein wird“, meint Co-Founder und CSO Simon Hasenauer. Digitale Kundenbindung sei allgegenwärtig. „Wir zeigen nun, wie diese auch ganz ohne eine Karte oder Registrierung funktioniert“, so der Gründer.

Deutschlands größte Juwelier-Kette als neuer warrify-Kunde

In den vergangenen Jahren gewann das Unternehmen zahlreiche große Kunden – der brutkasten berichtete mehrmals. Seit einem Jahr sitzt es im A1 Startup Campus und kooperiert intensiv mit Österreichs größtem Mobilfunker. Zuletzt angelte man sich mit Christ die größte Juwelier-Kette Deutschlands mit mehr als 200 Stores. Dazu kommen weitere große deutsche Kunden wie die Globus Baumärkte und porta Möbel. Inzwischen erreiche man über die Handelspartner bereits mehrere Millionen Einkäufe pro Monat, heißt es vom Startup. Im Dezember verkündete warrify ein 150.000 Euro Investment nach der Teilnahme im FinTech Accelerator F10, das Teil einer angestrebten größeren Seed-Runde sein soll.

Digitaler Beleg wird neue Option im GEBIT-Angebot

Nun schloss man eine weitere große Partnerschaft, die zum noch größeren Skalierungs-Hebel werden könnte. Denn diesmal ist es keine Handelskette sondern ein Kassensystem-Anbieter, mit dem kooperiert wird. Die deutsche GEBIT Solutions liefert IT-Lösungen für mehr als 50.000 Points of Sale in 20 Ländern. Die Technologie von warrify wird nun in das modulare Angebot des Unternehmens integriert und kann somit von GEBIT-Kund:innen optional genutzt werden. „Ein kontaktloses Einkaufserlebnis rückt, gerade in Zeiten von Corona, immer mehr in den Fokus der Verbraucher. Unsere Partnerschaft mit warrify zeigt erneut die Flexibilität der GEBIT Retail Platform bei der Integration innovativer Lösungen“, kommentiert Jürgen Borchert, Business-Development, GEBIT Solutions.

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CleanLoop
Österreichs Nationalteam-Goalie Alexander Schlager (r.) und Geschäftspartner Roman Hörantner .

Die im Frühjahr 2025 gegründete CleanLoop FlexCo bietet eine Lösung für den Handel mit Restbeständen von Reinigungsmitteln an. Die kostenlose App dient dabei als digitale Plattform, um überschüssige Reinigungsprodukte österreichweit zu verkaufen und zu kaufen. ÖFB-Nationaltormann Alexander Schlager war von Anfang an beim Unternehmen als Investor und Co-Founder dabei, wie brutkasten berichtete.

CleanLoop mit Fokus au Deutschland

Nach der Etablierung in Österreich richtet CleanLoop den Blick nun auf Deutschland. Auch wenn der Markt als stark fragmentiert und preissensibel gilt, biete er die idealen Voraussetzungen für ein Modell, das Kostenersparnis und Nachhaltigkeit verbindet, heißt es per Aussendung.

„Mit unserem Ansatz ‚Wiederverwenden statt Ressourcen verschwenden‘ wollen wir Betriebe und Privatpersonen zu nachhaltigem Handeln motivieren und diesen Schritt auch erleichtern“, erklärt Unternehmensgründer Roman Hörantner. Neben den ökologischen Vorteilen biete laut dem Gründer der Handel mit Reinigungsprodukten aus zweiter Hand auch wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten: Verkäufer:innen vermeiden, dass Maschinen oder Reinigungsmittel ungenutzt in Abstellräumen oder Kellern von Betrieben verbleiben, und sie können gleichzeitig zusätzliche Einnahmen erzielen. Käufer:innen profitieren indes davon, dass sie diese Produkte in der Regel um rund 50 bis 70 Prozent günstiger erwerben können als vergleichbare Neuware, so der Claim.

Wachstumspotenzial

Das Ziel des Re-Use-Geschäftsmodells ist es, die Umwelt zu schonen und dabei Unternehmen zu helfen, Geld zu sparen. Nach dem Markstart in Österreich kann die CleanLoop-App nun auch in Deutschland genutzt werden.

Dort lag der Umsatz laut der Statistik-Plattform Statista im Wasch-, Putz- und Reinigungsmittelmarkt 2025 bei rund 15,7 Milliarden Euro. Insbesondere in den Bereichen umweltfreundliche und nachhaltige Produkte zeige der Markt ein großes Wachstumspotenzial. Aber, so der Clean-Loop-Founder, der Reinigungsbedarf hinterlasse einen nicht unwesentlichen ökologischen Fußabdruck. Denn Produktion, Verpackung, Transport und die spätere Entsorgung verbrauchen wertvolle Ressourcen und Energie.

Demgegenüber stehe die deutsche Reinigungsbranche durch steigende Kosten und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen unter massivem Druck. Hier möchte CleanLoop mit seinem Re-Use-Modell ansetzen.

Schlager: „Smarter Umgang mit Ressourcen“

„In vielen Betrieben lagern Produkte, die nicht mehr verwendet werden – sei es durch Lieferantenwechsel, Überbestellungen oder geänderte Anforderungen. Diese Ressourcen machen wir nutzbar“, sagt Hörantner. Die Motivation für das Re-Use-Geschäftsmodell basiert auf Hörantners jahrzehntelanger Erfahrung in der Reinigungsbranche. „Für viele Geräte in Hotellerie, Gastronomie oder Industrie benötigt es spezielle Reinigungsmittel, die bei einem Gerätetausch oder Lieferantenwechsel meist über Jahre ungenützt in den Lagern zurückbleiben oder aber entsorgt werden, obwohl sie noch verwendbar wären. Es ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch umweltfreundlich, solche Produkte halb voll oder ungebraucht zu entsorgen.“

Bedarf ortet Hörantner hier vor allem bei Jungunternehmer:innen, die bei der Anschaffung von Spül- oder Waschmaschinen Budget sparen wollen und daher auf Second-Hand-Geräte setzen.

Für Investor und Goalie Schlager ist das CleanLoop-Modell mehr als nur ein Geschäftsansatz: „Im Leistungssport lernst du schnell: Erfolg entsteht nicht nur durch mehr Einsatz, sondern durch den smarteren Umgang mit Ressourcen“, sagt er. „Und genau dieses Prinzip überträgt CleanLoop auf eine ganze Branche. Das ist ein klares 1:0 für die Umwelt.“

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