13.06.2024
MARKETING

Warda Media expandiert mit Street-Art-Wänden – auch heimische Scaleups als Kunden

Mittlerweile setzen auch heimische Scaleups wie Neoh oder Bitpanda auf Kunst als Werbeform im öffentlichen Raum. Eugen Prosquill, Mitbegründer von Warda Media, hat uns mehr zu den Expansionsplänen erzählt.
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(c) Warda Media

Street-Art ist in Wien nicht mehr zu übersehen. In der Regel handelt es sich dabei um fantasievoll gestaltete Wände oder auch Fassaden – in der Szene werden sie auch als „Murals“ bezeichnet. Mittlerweile haben auch Unternehmen diese Kunstform für sich erkannt, um Werbebotschaften kreativ zu kommunizieren. Dazu zählen auch heimische Scaleups wie der Wiener Schokosnack-Hersteller Neoh oder die Krypto-Trading-Plattform Bitpanda. Für die Umsetzung der aufwendig gestalteten Murals zeichnete sich Warda Media verantwortlich. Seit 2020 hat sich die Werbeagentur rund um Eugen Prosquill und Jakob Kattner zum Marktführer in diesem Segment entwickelt.

Warda Media bespielt neue Wände

Die Werbeform erfreut sich großer Beliebtheit. Neben Neoh oder Bitpanda konnte Warda Media über die letzten vier Jahre zahlreiche namhafte Kunden wie die Erste Group Bank AG, Ikea, Zalando oder Breitling für sich gewinnen. Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert die Agentur nun ihr Portfolio von drei auf sechs Wände in Wien.

Bereits im Einsatz ist die neue “Melt” Wall auf der Schmelz, die in Kooperation mit Movelight im Rahmen der #glaubandich Kampagne der Erste Bank ein fotorealistisches Motiv aus dem Kampagnenfilm prominent ins Stadtbild integriert. Zwei weitere Fassaden, die “Firm” Wall im 13. Bezirk und die “Bright” Wall im 12. Bezirk, stehen kurz vor ihrer künstlerischen Erstgestaltung.

Eine der größten Wände befindet sich derzeit in der Hollandstraße im 2. Bezirk. „Über diese Wand erzielen wir über fünf Millionen Sichtkontakte im Monat. Das ist eine unglaubliche Reichweite. Es ist Kunst, die für unsere Kunden an die Wand gemalt wird, das ist die höchste Werbeform, die es gibt“, sagt Prosquill.

Expansion ins Ausland geplant

Für die Umsetzung der Murals setzt Warda auf ein Netzwerk aus internationalen Künstler:innen. „Die Künstler rekrutieren wir über unser Netzwerk, das wir die letzten zehn Jahre über das Calle Libre Festival aufgebaut haben“, so Prosquill. Kleine Murals sind bereits ab 15.000 Euro zu haben, größere Murals bewegen sich hingegen in der Höhe von 50.000 bis 60.000 Euro.

Die Vorbereitung eines derartigen Projekts dauert laut Prosquill im Schnitt drei bis vier Wochen – die technische Umsetzung hingegen nicht länger als fünf Tage. „Dabei handelt es sich um einen Prozess, den Passanten Tag für Tag mitverfolgen können. Wir schaffen damit Farbe in der Stadt“, so Prosquill.

Derzeit arbeitet Warda Media an der Expansion in Österreich, zudem führe man auch Gespräche mit Partnern im Ausland. Auch neue Werbeformen sind in der Pipeline, wie eine dreidimensionale Mediabox.


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Graph Therapeutics
© Graph Therapeutics

Das Biotechnologieunternehmen Graph Therapeutics hat eine Finanzierungsrunde über fünf Millionen US-Dollar abgeschlossen. Angeführt wird sie von der Pariser Venture-Capital-Gesellschaft Daphni, die sich dem bestehenden Investorenkreis mit SquareOne, Merantix Capital und NAVEC Investment Management anschließt.

Graph Therapeutics: Gesamtfinanzierung auf über 10 Millionen

Darüber hinaus erhält das Unternehmen nicht verwässernde Fördermittel von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Austria Wirtschaftsservice (AWS). Einschließlich dieser Mittel beläuft sich die bisher eingeworbene Gesamtfinanzierung von Graph Therapeutics auf mehr als zehn Millionen US-Dollar.

Graph Therapeutics entwickelt eine KI-gestützte Plattform zur Erforschung neuer Medikamente gegen entzündliche und immunvermittelte Erkrankungen. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine eigene Pipeline an Wirkstoffkandidaten weiter ausbauen. Gleichzeitig sieht sich Graph dank der bereits in klinisch relevanten Modellen validierten Technologie gut positioniert, um strategische Partnerschaften einzugehen und seine Plattform über Lizenzvereinbarungen auch anderen Pharma- und Biotechunternehmen zugänglich zu machen. Der Einstieg von Daphni soll diesen Wachstumskurs beschleunigen und die Entwicklung neuer Präzisionstherapien auf Basis der Analyse echter Patientenzellen vorantreiben.

Gründerteam mit Erfahrung aus anderem Biotech

Graph Therapeutics nutzt dabei eine KI-gestützte Plattform, die Daten aus lebenden Patientenzellen mit modernen Analyseverfahren kombiniert, um die Ursachen von Erkrankungen des Immunsystems besser zu verstehen. Das Gründerteam bringt dabei Erfahrung aus dem Biotech-Unternehmen Allcyte mit, das später von Exscientia übernommen wurde. Ziel von Graph ist es, neue Angriffspunkte für Medikamente sowie Biomarker zu identifizieren und so die Entwicklung präziserer Therapien für entzündliche und immunvermittelte Erkrankungen zu beschleunigen.

„Unsere Plattform hat einen entscheidenden Wendepunkt erreicht. Wir gewinnen heute biologisch relevante Erkenntnisse, die unmittelbar in unsere eigenen Programme zur Wirkstoffentwicklung einfließen“, sagt Gregory Vladimer, Mitgründer und CEO von Graph Therapeutics. „Das Vertrauen von Daphni in unseren Ansatz ist ein starkes Signal, während wir die Investitionen in unsere Wirkstoffprogramme ausweiten. Mit ihrer Unterstützung und der unserer bestehenden Investoren verfügen wir sowohl über die notwendige Rückendeckung als auch über den Antrieb, Präzisionsmedikamente für entzündliche und immunvermittelte Erkrankungen zu entwickeln und der Branche zu zeigen, dass die systematische Entschlüsselung von Immunfehlfunktionen in echten Patientenzellen die tatsächlichen Krankheitsursachen sichtbar macht.“

Für Sofia Dahoune, Partnerin bei Daphni, steht Graph exemplarisch für die nächste Generation von TechBio-Unternehmen: „Ein Unternehmen, in dem tiefgreifende technologische Innovation untrennbar mit exzellenter Forschung und Entwicklung verbunden ist und das von einem Team mit nachgewiesener Expertise in der Präzisionsmedizin geführt wird. Die Komplexität immunvermittelter Erkrankungen erfordert genau einen solchen integrierten Ansatz.“

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