21.07.2015

Vom kleinen Praktikanten im großen Konzern zum mächtigen Chef

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Was machen die Praktikanten von Google, Twitter & Co heute?

Was wurde eigentlich aus den ersten Praktikanten der weltgrößten Internetfirmen? Junge, hungrige Mitarbeiter, die im jungen Stadium der heute großen Techfirmen wie Google, Twitter oder Facebook, in den Unternehmen gearbeitet haben. Eine spannende Frage, wenn man bedenkt, dass sie wahrscheinlich ihren Teil dazu beigetragen haben, dass die Unternehmen heute so erfolgreich sind. Das Online-Portal BusinessInsider ist der Frage nachgegangen.

Darian Shirazi

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Mit 19 Jahren arbeitete Shirazi als Facebook-Praktikant für Mark Zuckerberg. Zuvor sammelte er bereits Erfahrung bei dem Onlinehändler eBay. Heute firmiert er als Gründer und CEO des Datenspezialisten Radius.

Kevin Systrom

Systrom gilt vermutlich als der erfolgreichste Ex-Praktikant. Nach seinem Stanford-Abschluss wurde der 31-Jährige Praktikant bei dem Startup Odeo, aus dem später Twitter wurde. Systrom arbeitete danach für verschiedene Techfirmen, unter anderem Google. Schließlich gründete er 2006 den Fotodienst Instagram – den er sechs Jahre später für eine Milliarde US-Dollar an Facebook verkauft hat.

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Jen Fitzpatrick

Fitzpatrick hat bei Google begonnen und bleibt dem Unternehmen treu. Sie hat die Softwareentwicklung für eine Reihe von Google-Produkten geleitet, etwa für AdWords, Google News und die Google-Suche. Derzeit ist sie für Google Maps verantwortlich.

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Austin Geidt

Geidt war die vierte Uber-Mitarbeiterin, als sie 2010 ihren neuen Job anfing. Am Anfang das „Mädchen für alles“ leitet sie nun das weltweite Expansions-Team des Fahrdienst-Vermittlers.

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Aaron Dias-Melim

Auch dieser ehemalige Praktikant blieb seinem Unternehmen treu. Bei Square, ein Bezahlsystem für kleine und mittlere Firmen, bekleidet Dias-Melim nun einen Managementposten.

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Quelle, Copyright Bilder: Darian Shirazi © Radius, Kevin Systrom © Instagram, Jen Fitzpatrick © Google, Austin Geidt © LinkedIn, Aaron Dias Melim © Twitter

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Sprechendes Spielzeug: Wiener Vater entwickelt „Plappi“ zur Erlernung von Sprachen

Aus einem persönlichen Anliegen heraus entwickelte der Wiener Nemanja Klincov ein sprachförderndes Spielzeug für Kinder. Durch Plappi, einen KI-gestützten Sprechkörper, sollen Kinder aktiv zum Sprechen in einer anderen Sprache angeregt werden. Der Gründer erklärt gegenüber brutkasten, warum Datensicherheit dabei im Vordergrund steht.
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Nemja Klincov und seine Frau stehen in einem Frühstücksraum, beide halten ein Kind auf dem Arm.
Familienvater Nemanja Klincov entwickelt Plappi aus familiären Gründen. (c) Nemanja Klincov

Die Idee für Plappi, die KI-gestützte Sprachhilfe für Kinder, kommt dem Wiener Nemanja Klincov im Alltag. „Ich habe zwei Kinder und möchte ihnen meine Muttersprache Serbisch beibringen, meine Frau spricht Deutsch mit ihnen. Als Vater, Ehemann und Unternehmer kommt die Zeit allerdings oft zu kurz und ich merke, wie die Sprachbildung bei den Kindern leidet. Plappi entstand aus genau dieser Frustration. Nicht um mich zu ersetzen, sondern um die Zeit dazwischen zu nutzen. Damit mein Kind auch dann meine Sprache hört und übt, wenn ich gerade nicht kann.“

Klincov ist in der Gründerszene nicht neu. Durch sein erstes Startup BReact (brutkasten berichtete) erhält der Founder die KI-Expertise, die er für Plappi benötigt: „Wir haben diese ganze Expertise, zur KI und auch zur Datensicherheit, in den letzten fünf Jahren aufgebaut. Alles, was wir über BReact lernen, ist ein Grundbaustein für Plappi.  Für uns ist es extrem wichtig, dass keine Daten abfließen können und kein KI-Training betrieben wird.“

Eltern legen die Themen selbst fest

Wenn man ein Plappi-Gerät bekommt, kann man als Elternteil über eine App Lehrpläne und Themen festlegen. „Man kann beispielsweise den Namen des Lieblingstiers angeben, den Namen der besten Freunde, was im Alltag passiert, und man kann Plappi auch auf Themen sensibilisieren oder Wörter eingeben, die gelernt werden sollen. Das Gerät orientiert sich dann an dem, was die Eltern vorgegeben haben, und fordert die Kinder auch aktiv auf, zu antworten. Wir haben kein anderes Spielzeug gefunden, das Kinder proaktiv auffordert zu kommunizieren“, so Klincov.

„100 Prozent Made in Europe“

Für den Vater steht vor allem eines im Vordergrund: Der Datenschutz der Kinder. „Unser oberstes Gebot ist, ausschließlich Offline-KI-Modelle zu benutzen. Was die Kinder sagen, wird nicht für Werbung oder KI-Training genutzt. Wir haben uns auch angesehen, welches Rechenzentrum in Europa keinen amerikanischen oder chinesischen Gesellschafter dabeihat, damit alles 100 Prozent Made in Europe ist. Ich will als Vater auch nicht, dass die Daten meiner Kinder an amerikanische Konzerne abfließen“, erklärt der Founder.

Welches KI-Modell am geeignetsten ist, will Klincov gemeinsam mit 100 Eltern noch testen. Warum der Founder sich sicher ist, dass Kinder überhaupt mit KI-Spielzeugen interagieren sollten, erzählt er im Interview: „An Silvester waren wir bei Freunden. Als ich gesehen habe, wie sechs kleine Kinder von zwei bis fünf Jahren mit einer Alexa gesprochen und interagiert haben, war für mich klar: Das wird funktionieren, auch ohne Display oder Screen.“

Plappi soll es in dieser Ausführung für Kinder und ein anderes Modell für Jugendliche geben. (c) Plappi

Bereits 120 Menschen auf der Warteliste

Wenn Plappi auf den Markt kommt, soll es 90 Euro kosten und auf einem Abomodell für 9,90 Euro pro Monat basieren. Die Lernenden bekommen dann jeden Monat neue Lehrpläne erstellt, „denn Plappi versteht ja, welche Vokabeln die Kinder schon können und welche Wörter gut gelernt worden sind. Und deshalb ist es notwendig, dass es ein Abomodell ist, weil diese Lehrpläne angepasst werden. Und je nach Alter und Kind wird es dann mitwachsen“.

Klincov wartet zurzeit auf Förderungsgenehmigungen, für 2027 sei der Markteintritt geplant. Auf der Warteliste stehen derzeit 120 Menschen. Eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter wird am 24. Juni gelauncht.

Zukunftspläne

„Mein Wunsch ist wirklich, dass meine Kinder fließend meine Sprache sprechen können. Ich hoffe, dass Plappi eines Tages ein Must-have in jedem Haushalt mit Kindern ist. Wir sehen einfach ein Riesenmarktpotenzial, wenn allein schon wegen des Unterrichtsfachs Englisch 95 Prozent der Kinder zur Zielgruppe werden“, blickt der Founder in die Zukunft. Das Ziel sei, dass auf lange Sicht nicht nur Kinder mit Migrationsbiografie Plappi nutzen. 

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