19.04.2023

Volummi: Gründerpaar tüftelt in zwei Jahren Entwicklungszeit an Haargummi

Eine spezielle Konstruktion soll bei diesem Haargummi für Volumen sorgen. Pro verkauftem Volummi wird zudem ein Baum gepflanzt.
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Volummi, Haargummi, dünnes Haar, Haarvolumen
(c) Volummi - Marcel und Nadine Stiller von Volummi.

Das Gründerpaar Nadine und Marcel Stiller hat mit Volummi ein Haargummi entwickelt, der durch seine spezielle Konstruktion selbst bei dünnem Haar für einen voluminösen Pferdeschwanz sorgen soll.

Volummi-Founderin selbst von Haarausfall betroffen

Als die Gründerin selbst von Haarausfall betroffen war, „hat kein Haargummi mehr gehalten und es fehlte natürlich an Volumen in der Frisur“, berichtet sie von ihren eigenen Erfahrungen. „Normale Haargummis können zu Haarbruch und Ausreißen der Haare führen und das wollte ich in meiner Situation unbedingt vermeiden.“

Aber auch haarschonende Alternativen haben in ihrem Fall nicht optimal gehalten: „Deshalb haben wir uns weltweit auf die Suche nach dem perfekten Haargummi gemacht. Aber als wir nicht fündig geworden sind, haben wir selbst angefangen, mit den verschiedensten Materialien zu tüfteln“, erklärt Gründer Marcel.

Schokoverpackung als Beginn

„Mein Wunsch war ein perfekter Haargummi, der ganz nebenbei auch noch mehr Volumen in die Frisur zaubert. Meine Vision war es, den besten Haargummi der Welt zu entwickeln“, ergänzt Nadine auf der Website.

Angefangen hat alles mit einer Schokoriegelverpackung aus buntem Karton, aus der Nadines Gatte den allerersten Prototypen gebastelt hat. Dann folgte ein 3D-Druck in München und danach die Produktentwicklung zusammen mit einem Produktionspartner in Deutschland.

So entstand nach knapp zwei Jahren Entwicklungszeit Volummi, ein Volumen-Haargummi. Er besteht aus einem äußeren Streifen, der einen Inneren umschließt, sowie einem Knopf zum Öffnen und Schließen.

Laut dem Gründerteam soll Volummi viele Vorteile vereinen: „Mehr Volumen und eine perfekte runde Form im Haar, starker Halt und angenehmes Tragegefühl, formstabil und durch das spezielle Material auch besonders haarschonend“.

Baum wird pro verkauftem Volummi gepflanzt

Das Produkt wird in Deutschland hergestellt, ist zu 100 Prozent recyclebar und pro verkauftem Volummi wird ein Baum gepflanzt.


Mehr dazu am Montag in der „Höhle der Löwen“. Weiters dabei: Iceblock, Articly, Brilamo und Wunschkapsel.

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fonio
© fonio/canva - Alexander Brix.

Das Scaleup fonio.ai von Daniel Keinrath und Matthias Gruber ist eines der aufstrebendsten Startups Österreichs. Im Juni sicherte man sich ein 14,6 Millionen Euro Seed-Investment und knackte rund zwei Monate später die 10-Mio.-ARR-Marke. Am AustrianStartups Summit verkündete CCO Alexander Brix gegenüber brutkasten die nächsten Ziele. Und die sind ambitioniert.

fonio: Globaler Rollout

Fonio.ai möchte im kommenden Jahr seine Präsenz global ausbauen. „Wir wollen 20 neue Märkte in Nord Amerika und Europa aufgreifen“, sagt Brix. „Wir streben aber auch Asien an, um auf der globalen Landkarte präsent zu bleiben und eine global führende Marke aus Wien heraus aufzubauen. Auch ein Büro in New York ist geplant. Das größte Risiko für uns ist momentan, langsamer zu werden und unsere schnelle Arbeitskultur zu verlieren.“

Mehr Arbeitskraft geplant

In diesem Sinne möchte das Wiener KI-Startup 2027 auch 300 neue Mitarbeiter:innen einstellen und schielt schon, zumindest peripher, auf einen Decacorn-Status hin. Eine genaue Timeline dafür hat das Team nicht, aber das Mindset dafür wohl bereits inhaliert, wenn Brix sagt: „Es ist kein Status, auf den man hinarbeitet, sondern man möchte einen guten Job machen und das Produkt in möglichst viele Unternehmen bringen. Dass man dann vielleicht Decacorn wird, ist ein Nebeneffekt. Einen Zeitrahmen, bis wir das schaffen, haben wir uns nicht gesetzt, aber es ist unsere Ambition einen Global Player zu bauen und sicherzustellen, dass der ‚AI Communication Layer‘ aus Europa kommt und nicht von amerikanischen oder vielleicht chinesischen Unternehmen besetzt wird. Wer die Kommunikation beherrscht, der hat sehr viel Macht. Und wir wollen diese Macht auf jeden Fall in Europa halten. Das heißt, um das zu schaffen, ist es der natürliche Weg, dass wir ein Decacorn werden.“

Series-A steht an

Auf diesem Weg habe man aktuell ein Angebot entwickelt, das mittlerweile sämtliche textbasierten Kommunikationskanäle sowie Telefonsysteme in Form von PBX umfasse. Damit könne man die gesamte „Communication Suite“ mittelständischer Unternehmen bereits vollständig abdecken, erzählt Brix von einer weiteren Neuerung. Eine andere Neuigkeit betrifft die Finanzierung. Zwar gibt sich Brix dazu etwas bedeckt, lässt aber fallen, dass man kurz vor einer Series-A-Finanzierung stehe. Details sollen im kommenden Jahr folgen.

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