01.06.2021

Vöslauer Mineralwasser GmbH stellt neue Verkaufsleiterinnen vor

Der heimische Mineralwasser-Marktführer gibt neue Personalverantwortungen bekannt und betraut zwei erfahrene Mitarbeiterinnern mit zusätzlichen Kompetenzen und Aufgabengebieten.
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Raffaela Lackner & Sarah Lindström Vöslauer
Raffaela Lackner & Sarah Lindström erweitern bei Vöslauer ihren Aufgabenbereich. © Vöslauer

Raffaela Lackner übernimmt zu ihrem bisherigen Aufgabengebiet Handel International die Verkaufsleitung für den österreichischen Markt. Ihre Kollegin Sarah Lindström zeichnet neben der Leitung Verkauf Gastronomie & Impuls künftig auch für Deutschland verantwortlich. „Ich freue mich außerordentlich, dass mit Raffaela Lackner und Sarah Lindström zwei langjährige Kolleginnen so verantwortungsvolle Positionen übernehmen“, betont Vöslauer-Geschäftsführerin Birgit Aichinger.  

Auch Lackner zeigt sich begeistert von der beruflichen Veränderung: „Ich freue mich über den erweiterten Verantwortungsbereich, den ich auch künftig – und mit vielen neuen Ideen – erfolgreich entwickeln möchte. Die Nähe zum Markt, sowie das Verständnis der aktuellen Konsumbedürfnisse sind mir dabei besonders wichtig. Mein Team und ich verstehen uns als Markt-ExpertInnen sowie verlässliche und innovative Sparring-PartnerInnen für unsere KundInnen. Wir sind gut gerüstet für die Zukunft des Handels, offline und online.“ Lackner folgt auf Michaela Hold, die sich nach 14 Jahren im Unternehmen neuen Herausforderungen stellt.

Sarah Lindström, freut sich ebenfalls auf ihr neues Aufgabengebiet: „Neugierig bleiben und über den Tellerrand blicken, so habe ich meine Arbeit bisher schon verstanden. Nun geht es auch über Landesgrenzen und um den superspannenden deutschen Markt“, so Lindström. 

Für Geschäftsführerin Birgit Aichinger sind die Investitionen in die Vereinbarkeit von Familie & Beruf, Work-Live-Balance und Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung zentrale Unternehmenswerte, die auch in Zukunft stark fociert werden. „Diese beiden Beispiele beruflicher Weiterentwicklung zweier Frauen in so zentrale Funktionen bestätigt und bekräftigt, dass unser eingeschlagener Weg einer modernen und zeitgemäßen Personalpolitik bei Vöslauer ein guter und richtiger ist“, so Aichinger.

Über die Vöslauer Mineralwasser GmbH

Die Vöslauer Mineralwasser GmbH, mit Sitz im niederösterreichischen Bad Vöslau, ist mit mehr als 40 % Marktanteil laut eigenen Angaben die Nummer eins am österreichischen Mineralwassermarkt. Die Exportquote betrug im Jahr 2020 rund 17 % und das Familienunternehmen beschäftigt 211 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für Vöslauer ist die nachhaltige, ressourcenschonende Produktion eine wichtige unternehmerische Verantwortung. Schon heute bestehen alle Vöslauer PET-Flaschen zu 100 % aus rePET (recycelten Flaschen) und das Unternehmen ist seit Anfang 2020 CO2-neutral. Diese Meilensteine hat Vöslauer schon fünf Jahre früher als geplant erreicht. Darüber hinaus wird das Glas-Mehrweg-Sortiment stetig weiter ausgebaut, Vöslauer ist der erste Mineralwasser-Anbieter in Österreich, der eine 0,5 l Glas-Mehrweg-Flasche im Handel anbietet. Zudem sind alle Glas-Mehrwegflaschen mit Etiketten aus Recyclingmaterial versehen.

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Sie machte Wien zum beliebten Standort für die EU-Niederlassungen internationaler Krypto-Unternehmen: die EU-Kryptoregulierung MiCAR. Denn die heimische Finanzmarktaufsicht FMA genießt den Ruf, bei der Erteilung der für das Krypto-Geschäft in der EU notwendigen MiCAR-Lizenz hart, aber fair zu sein.

FMA: „MiCAR auch im Enforcement angekommen“

Nach einigen Meldungen rund um die Erteilung solcher Lizenzen – und in einem Fall einer vorübergehenden Sanktionierung – in den vergangenen Monaten, erfolgte nun erstmals die Verhängung einer Strafe wegen eines MiCAR-Verstoßes durch die FMA. „Damit wird sichtbar, dass die MiCAR nicht mehr nur ein Konzessions- und Aufsichtsthema ist, sondern auch im Enforcement angekommen ist“, heißt es von der Behörde in einer Aussendung dazu.

Termin-Fehler und fehlende Telefonnummer und Mail-Adresse

Getroffen hat es ausgerechnet Österreichs Krypto-Regulatorik-Musterschüler Bitpanda. Konkret machte das Wiener Unicorn bei der Veröffentlichung eines Whitepapers im Zuge eines Token-Launchs im vergangenen Jahr einige Termin- bzw. Formfehler, wie aus der Bekanntmachung der FMA hervorgeht: Das Whitepaper hätte laut Regelwerk bis spätestens 20 Werktage vor Veröffentlichung an die FMA übermittelt werden müssen, was nicht passierte; eine Marketingmitteilung zum Whitepaper wurde unerlaubterweise bereits vor dessen Veröffentlichung verbreitet; und in einer weiteren Marketingmitteilung fehlten ein Disclaimer, eine Telefonnummer und eine Mail-Adresse.

„Unmittelbar nach dem behördlichen Hinweis in Abstimmung mit der FMA behoben“

70.000 Euro Strafe wurden letztlich verhängt. Seitens Bitpanda stellt man auf brutkasten-Anfrage klar: „Alle von der FMA aufgezeigten Punkte wurden jeweils unmittelbar nach dem behördlichen Hinweis in Abstimmung mit der FMA behoben. Wir haben uns für eine rasche, einvernehmliche Beendigung des Verfahrens entschieden. Die Veröffentlichung erfolgte nach dem österreichischen MiCA-Vollzugsgesetz. Das Verfahren ist damit abgeschlossen.“

Zudem betont man beim Scaleup: „Kundengelder, die Sicherheit unserer Plattform oder die Integrität des Bitpanda-Ökosystems waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt. Aus den beanstandeten Punkten ist unseren Kundinnen und Kunden kein finanzieller Schaden entstanden.“

Analyse: Musterschüler als erster Bestrafter als falsches Signal

Das genau Bitpanda die erste Strafe auf MiCAR-Basis ausfasst, ist nachvollziehbar und könnte dennoch ein falsches Signal aussenden. Als größter heimischer Player, der in seinen Prozessen eng mit der FMA zusammenarbeitet, überrascht es nicht, dass gelegentlich Formfehler nicht nur passieren sondern auch unmittelbar bemerkt werden. Indessen sind einige große internationale Player weiterhin ohne MiCAR-Lizenz am heimischen Markt aktiv und entziehen sich erfolgreich der Strafverfolgung. Dass der Formfehler durch die FMA verfolgt wird ist korrekt und konsequent; dass ausgerechnet Bitpanda damit zum Exempel wird, wird den großen regulatorischen Themen am Krypto-Markt aber nicht gerecht.

In der Aussendung der FMA äußert man sich zu dieser Thematik indirekt und gewohnt sachlich: „Der Umstand, dass es sich um den ersten veröffentlichten MiCAR-Fall handelt, begründet für sich genommen keine Sonderstellung des betroffenen Unternehmens oder der festgestellten Verstöße.“

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