02.05.2023

Völlig losgelöst von der Erde: YouTuber erfindet Schwerelosigkeitsmaschine

Er nennt sie die "Weightless Machine". Colin Furze demonstriert seine Erfindung, die ähnliche Gefühle wie bei Schwerelosigkeit wecken soll.
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(c) Screenshot - Colin Furze beim Sprung auf einen Paletten-Turm.

Man kennt es vor allem aus Science Fiction-Filmen, wenn Raumschiffe Probleme haben und die künstliche Schwerkraft aussetzt. Oder aus Videos von Astronaut:innen, die zeigen, wie trinken oder essen in der Schwerelosigkeit funktioniert. Als „Erdenbürger“ gibt es auch Möglichkeiten, sich wie Weltraumfahrende zu fühlen: Per Fallschirm aus dem Flugzeug springen oder als Tourist ins All zu reisen. Beides eher im Alltag eine komplexe oder teure Sache. YouTuber Colin Furze hat da eine einfachere Alternative gefunden, wie er auf seinem Kanal berichtet.

„Weightless Machine“: Saltos und Sprünge

Der Erfinder hat einen riesigen Gegengewichtsarm gebaut, der das Körpergewicht ausgleicht. An das Ende der „Weightless Machine“ geschnallt, zeigt der junge Mann, wie er viele Meter in die Luft springt und auch Saltos vollführt, als wäre er schwerelos.

Die „Weightless Machine“-Demonstration

Im Video sieht man, wie Furze sich dreht und Hindernisse überwindet. Auch zeigt er einen Sprung vom Dach seiner Scheune und wie er durch das Gegengewicht sanft auf dem Boden landet sowie eine mühelose Besteigung eines Stapels Paletten. Dank eines steuerbaren Hydraulikzylinders kann die Länge des gesamten Arms der „Weightless Machine“ je nach Körpergewicht des Benutzers verkürzt oder verlängert werden. Bisher wurden ähnliche Modelle in der Film-Industrie bei Kamerakran-Systemen verwendet.

„Ich kann Handstände machen, ich kann herumschweben, ich kann Purzelbäume schlagen, das ist einfach unglaublich“, hört man ihn sagen. „Je mehr ich damit herumspiele, desto besser werde ich darin, und es macht im Grunde genommen einfach nur Spaß.“ Etwaige Monetarisierungspläne hinsichtlich „Amusement-Parks“ – wie sie in diversen sozialen Medien gefordert werden – oder anderweitiger Einsetzung sind vorerst nicht bekannt.

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v.l. Thomas Gegenhuber, Linzer Wirtschafts- und Finanzstadtrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz mit dem Tabakfabrik-Geschäftsführungs-Duo Denise Halak und Markus Eidenberger | (c) TabakfabrikLinz / MecGreenie
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Das Open Innovation Center/LIT, der Impact Hub Vienna, WeXelerate, Unicorn Graz und Startup Salzburg aus Österreich; die Founders Foundation, die Kreativbehörde Regensburg, das Gründerhaus Nürtingen und das WERK1 in München aus Deutschland; dazu der 1535° Creative Hub aus Luxemburg und das Economic Centre Krakau aus Polen – diese Innovations-Hubs sind Teil einer neuen, von der Tabakfabrik Linz initiierten Allianz.

Ziel der „Interessensgemeinschaft“ sei, Partner:innen aus den jeweiligen Netzwerken, Jungunternehmer:innen, Startups und Unternehmen, leichteren Zugang zu den anderen Standorten, Märkten und Industrien zu ermöglichen, heißt es von der Tabakfabrik. „Die Partner:innen vernetzen sich international, um voneinander zu lernen und Innovationen zu beschleunigen.“

Bis zu fünf Tage in Partner:innen-Hubs arbeiten

„Gemeinsam fördern wir den internationalen Austausch. So können ausgewählte Unternehmen für bis zu fünf Tage in einem unserer Partner:innen-Hubs arbeiten, sie erhalten dort gezielten Zugang zu lokalen Netzwerken und Märkten“, erläutert Denise Halak, Geschäftsführerin der Tabakfabrik Linz. „Unsere Partner:innen öffnen ihre wichtigsten jährlichen Veranstaltungen für das internationale Netzwerk und fördern so den Austausch und die Sichtbarkeit.“

Alle zwölf Institutionen würden als direkte Verbindung in ihr städtisches Umfeld fungieren, so Halak. „Mit vielen davon verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit, die wir nun vertiefen.“ Markus Eidenberger, ebenfalls Geschäftsführer der Tabakfabrik Linz, ergänzt: „Besonders freut uns die Kooperation mit dem WERK1, dem digitalen Gründungszentrum im Münchner Werksviertel. Uns verbindet eine jahrelange Partnerschaft mit dem 39 Hektar großen Areal – unsere Tabakfabrik und das Werksviertel waren immer wieder gegenseitige Vorbilder für die Transformation ehemaliger Industriegelände.“

„Bridge Office“ in der factory300

In der Tabakfabrik wurde dazu ein „Bridge Office“ in der factory300 eingerichtet, in dem unter anderem Besucher:innen aus den anderen Hubs arbeiten können. „Dieser Raum steht der Wirtschafts- und Innovationsabteilung der Stadt Linz sowie der Tabakfabrik Linz zur Verfügung, ebenso allen Partner:innen des neuen Bündnisses, wenn sie in Linz neue Kontakte knüpfen möchten“, erklärt Ana Zuljevic, Abteilungsleiterin für Wirtschaft und Innovation am Magistrat Linz.

Das Bridge Office in der Tabakfabrik Linz | (c) Tabakfabrik Linz
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