07.01.2026
INVESTMENT

Vitrealab: Wiener AR-Deeptech-Startup holt 11 Mio. US-Dollar in Series-A-Runde

Das Wiener Startup Vitrealab entwickelt spezielle Licht-Chips für Augmented-Reality-Brillen. Für das weitere Wachstum konnte das Unternehmen nun elf Millionen US-Dollar einsammeln.
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(c) Vitrealab

Viele Augmented-Reality-Brillen haben bis heute ein grundlegendes Problem: Sie sind zu groß, zu schwer oder verbrauchen zu viel Strom. Oft sind die Displays außerdem nicht hell genug für den Einsatz im Alltag. Genau dieses Problem will das Wiener Deeptech-Startup Vitrealab mit seiner Technologie lösen. Das Unternehmen entwickelt spezielle Lichtsysteme für AR-Brillen, die kompakt, energieeffizient und gleichzeitig sehr leistungsfähig sind.

Series-A-Finanzierungsrunde

Für diese Technologie hat Vitrealab nun eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von elf Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Runde war nach Angaben des Unternehmens deutlich überzeichnet.

„Der erfolgreiche Abschluss unserer Series-A-Runde ist eine starke Bestätigung für unsere Technologie und unsere Vision skalierbarer AR-Display-Systeme“, sagt Jonas Zeuner, CTO von Vitrealab.

Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von LIFTT Italian Venture Capital und LIFTT EuroInvest. Weitere Investoren sind Constructor Capital, der aws Gründungsfonds, Gateway Ventures, PhotonVentures, xista Science Ventures, Moveon Technologies sowie Hermann Hauser Investment. Das internationale Investorenkonsortium bringt Erfahrung in den Bereichen Optik, Halbleitertechnik und Hardware-Industrialisierung mit.

Die Technologie von Vitrealab

Im Zentrum der Technologie von Vitrealab steht die Kombination aus Laserlicht und sogenannten Liquid-Crystal-on-Silicon-Panels. Diese sorgt dafür, dass Bilder sehr hell dargestellt werden, gleichzeitig aber wenig Energie verbraucht wird. Die Bauteile bleiben dabei klein und leicht – ein entscheidender Faktor für alltagstaugliche AR-Brillen. Kernstück ist der sogenannte „Quantum Light Chip“, den das Unternehmen nun weiterentwickeln und für die Serienproduktion vorbereiten will.

„Mit dieser Finanzierung können wir den Schritt von fortgeschrittenen Prototypen hin zu industrietauglichen Lösungen machen und weiter ausloten, was mit photonisch integrierten Schaltkreisen in Displays möglich ist“; so Zeuner.

Vitrealab kann dabei bereits auf frühere Investoren aufbauen: Schon 2019 investierten Apex und IST cube (Anm.: mittlerweile xista) erstmals in das Startup. Im Jahr 2021 wurde zudem ein Millionen-Investment öffentlich kommuniziert (brutkasten berichtete). Langfristig will sich Vitrealab als wichtiger europäischer Technologiezulieferer für die nächste Generation von AR-Brillen positionieren.

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kw solutions
(c) Paul Gruber - CEO Korbinian Kasinger (links) bei der Präsentation von Charge with Friends mit Lukas Skarabela (rechts) von Schachinger Logistik.

Mit „Charge with Friends“ hat kW-Solutions eine Plattform etabliert, die Logistikunternehmen miteinander vernetzen und die gemeinsame Nutzung von Ladeinfrastruktur für E-LKW ermöglichen soll. Erste E-LKW laden bereits über die Plattform an den Standorten anderer Transportunternehmen – mit Ersparnissen von bis zu netto 20 Cent pro Kilowattstunde, so der Claim. Mit Ende Juni sollen bereits rund zehn Standorte online sein, bis Ende des Jahres ist die Abdeckung von ganz Österreich geplant.

kW-Solutions: Ladepunkte mit Nachfrage aus der Logistik verbinden

Viele Unternehmen investieren in leistungsfähige Ladeinfrastruktur, die jedoch oftmals nicht ideal ausgelastet wird. Ein Problem, das Charge with Friends lösen soll. Die Plattform verbindet verfügbare Ladepunkte mit Nachfrage aus der Logistik und ermöglicht so die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur innerhalb der Branche zu Preisen von etwa 30–40 ct/kWh netto, liest es sich in der Aussendung.

Problem: Mangelnde Interoperabilität

Von der ersten Idee bis zum produktiven Betrieb vergingen nur wenige Wochen, wie man mitteilt: „Wir wollen die wichtigste Plattform für das Teilen von Depot-Ladeinfrastruktur innerhalb Österreichs, des DACH-Raums sowie Europa werden. Dafür laden wir alle Transportunternehmen mit E-Ladeinfrastruktur ein, Teil des Netzwerkes zu werden“, sagt kW-Solutions CEO Korbinian Kasinger, der im Vorjahr den Innovator of the Year gewonnen hat.

Der Ansatz: Jeder Depotstandort soll – unabhängig von der eingesetzten Infrastruktur oder Software – in das Netzwerk integriert werden können. „Solche Projekte scheitern oftmals an mangelnder Interoperabilität zwischen den Systemen. Mit dem von uns entwickelten Proxy können wir jedwedes Betriebssystem niederschwellig anbinden“, so Kasinger.

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