11.04.2022

VitaBlick: VR-Brille lässt Senioren auf virtuelle Reisen gehen

Amadeus Linzer lässt Senioren mit einem "VitaBlick" an Orte und in die "Vergangenheit" reisen.
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VitaBlick, VR-Brille für Senioren, VR-Brille, Virtuelle Resien,
(c) VitaBlick/FB - Amadeus Linzer, Gründer von VitaBlick mit der VR-Senioren-Brille.

VitaBlick-Gründer Amadeus Linzer ging nach Rotterdam zum Studieren. Um seinem Großvater den Studienplatz zu zeigen, entwickelte er eine VR-Brille, die es Benutzern ermöglichte auf virtuelle Reisen zu gehen. Daraus entstand die Idee zu seinem Unternehmen.

„VitaBlick ist durch meinen Großvater entstanden. Er ist in seinem Leben sehr viel herumgekommen und hat uns, seinen Enkelkindern, immer die besten Geschichten davon erzählt. Insbesondere deswegen hat es mich sehr beschäftigt, als er die letzten Monate seines Lebens bettlägerig war und nicht mehr aus seinem Zimmer konnte“, beschreibt Linzer. „Weil Fernsehen und das Zeigen von Fotos am Laptop kein ‚Erleben‘ mehr war, wollte ich es mit virtueller Realität versuchen.“

VitaBlick um Vergangenes wieder zu erleben

Einer seiner Ansätze beim VitaBlick ist Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und eine spannende Gesprächsbasis zu etablieren. Durch Ausflüge an bekannte Orte erleben, laut Linzer, Senioren vergangene Emotionen und Erinnerungen. Was wiederum für eine optimale Kommunikationsgrundlage für bedeutungsvolle Gespräche und Erzählungen vom Leben „wie’s damals war“ sorgen soll.

Damit das funktioniert, hat Linzer auf eine einfache Handhabung seiner Technologie geachtet. Bei VitaBlick sind dafür nur zwei Knöpfe zu betätigen – einmal der Einschaltknopf der Brille, und danach die Aktivierung der Brillen-Kamera. Mit dieser schaut man dann im hauseigenen Reiseprospekt auf die Seite mit dem gewünschten Ausflugsziel und kann die Reise starten.

Monats-Abo

Eine monatliche Mitgliedschaft beinhaltet die Nutzung der VitaBlick-Software inklusive aller zukünftiger Updates sowie dem Zugang zu allen Filmen, die darin enthalten sind. Im Paket „All-Inclusive“ können jeden Monat neueste Ausflüge heruntergeladen werden.


Für Interessierte ergibt sich am Dienstagabend bei „2 Minuten 2 Millionen“ die Möglichkeit mehr über das Startup zu erfahren. Weiters dabei: WilsonGuide, TuchQuadrat, Sensoballs und Boss Fitness.

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NATO,Startup,Fonds
Startups im DefenseTech Bereich könnten einen Aufschwung erleben. (c) pexels

In Österreich unterliegen Rüstungsbetriebe strengen Export- und Herstellungskontrollen, primär geregelt durch das Kriegsmaterialgesetz und das Außenwirtschaftsgesetz. Um der Rüstungsindustrie die Arbeit zu erleichtern, will Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) die gesetzlichen Rahmenbedingungen nun lockern. Unsicherheiten sollten entfernt werden und Exporte schneller und einfacher über die Bühne gehen, so der Minister gestern gegenüber der „Zeit im Bild“ (ZIB) des ORF bei einem Besuch eines Rheinmetall-Werks in Wien. Die Finanzierung von Rüstungssaufträgen sei ein wesentliches Finanzierungsvehikel für heimische Industrie und Betriebe.

„Neutralität ist oberstes Gut“

Gleichzeitig sagte er, dass diese Schritte keinen Einfluss auf die Neutralität haben sollen. „Die Neutralität ist oberstes nationales Gut, das es zu schützen gilt. Wir dürfen aber durch die Neutralität nicht in eine Situation kommen, dass unsere Betriebe gewisse Aufträge nicht abarbeiten können.“

Ob sich die strikte Trennung von wirtschaftlichem Profit und militärischer Neutralität in Österreich in der Realität so aufrechterhalten lässt, wie es die Politik erhofft, bleibt angesichts der verankerten juristischen Hürden abzuwarten. Für die heimischen Startups und Unternehmen im Defense- oder auch Dual-Use-Bereich sind die geplanten Lockerungen jedenfalls eine Chance, sich auf dem europäischen Markt noch stärker zu etablieren.

Diskretion und Dual Use

Dass die Vereinbarkeit von wirtschaftlichem Potenzial und der Neutralität in Österreich nicht gerade einfach ist, wissen auch Founder:innen. Dem Thema DefenseTech wird in Österreich traditionell mit großer Diskretion begegnet. Kein Wunder, hat sich das Land schon vor 71 Jahren der Neutralität verpflichtet. Reine DefenseTech-Startups findet man hierzulande kaum, die meisten agieren im sogenannten „Dual Use“-Bereich. Das bedeutet, ihre Produkte lassen sich nicht ausschließlich im militärischen, sondern auch im zivilen Bereich einsetzen. Neben dem teils kritischen Ansehen der Industrie, gibt es weiters auch Strafen für Unternehmen, wenn deren Produkte für Kriegsparteien bereitgestellt werden.

3,3-Milliarden-Euro-Industrie

Trotz der strengen Auflagen leistet die Rüstungsindustrie in Österreich ihren wirtschaftlichen Beitrag: Laut Industriemagazin erwirtschaftet die Branche jährlich etwa 3,3 Milliarden Euro und damit 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Und es haben sich in den letzten Jahren auch einige Startups im DefenseTech- oder verwandten Bereichen etabliert, die von den Lockerungen profitieren könnten. Viewpointsystem, CycloTech oder Drone Rescue Systems, um ein paar zu nennen – wohl gemerkt alle drei im genannten „Dual Use“-Segment.

Wie groß das Potenzial ist, das durch solche Lockerungen entfesselt werden kann, zeigt ein Blick über die Grenze. Im Nachbarland Deutschland boomt die DefenseTech-Branche. Erst gestern berichtete brutkasten über ein 1,6 Mrd. Euro schweres Investment in das Münchner KI-DefenseTech-Scaleup Helsing – der neue Deutschland-Rekord. Das Unternehmen für Drohnen und unbemannte Kampfflugzeuge wird nun mit 18 Mrd. US-Dollar bewertet. Zuvor holte der Münchner Drohnenhersteller Quantum Systems 1,2 Mrd. US-Dollar.

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