17.07.2019

Visa kauft Fintech-Startup mit Speedinvest-Beteiligung

Der Payment-Anbieter Visa übernimmt 100 Prozent des deutschen Fintech-Startups Payworks, an dem auch der Wiener Seed-VC Speedinvest beteiligt ist.
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Visa Payworks
(c) Payworks

Das börsennotierte Payment-Unternehmen Visa übernimmt Payworks, einen in München ansässigen Anbieter von Gateway-Zahlungssoftware für den Point of Sale (POS). Das Fintech ist ein Investment aus Speedinvest 1 und somit eines der ersten Fintech-Investments des Seed-VCs aus Wien.

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Laut Crunchbase konnte das 2012 gegründete Startup bisher Gelder in Höhe von 19 Millionen US-Dollar im Ramen der Series A und Series B einsammeln – darunter 4,5 Millionen Dollar in der Series A (2016) und 14,5 Millionen Dollar in der Series B (2018). Visa stieg im Rahmen der Series B gemeinsam mit CommerzVentures ein, zu diesem Zeitpunkt gehörte Speedinvest ebenso wie Finparx bereits zu den existierenden Investoren.

Die Beteiligung von Speedinvest kam bereits im Jahr 2013 zustande. Damals war – gemeinsam mit anderen Investoren – von einer „Finanzierungsrunde im sechsstelligen Bereich“ die Rede. Visa übernimmt nun das Fintech zu 100 Prozent, der Kaufpreis wird nicht kommuniziert.

Payworks wird in Visa integriert

Visa wird die Lösung von Payworks für die Verbesserung der eigenen Produkte einsetzen. „Im Zuge der Übernahme wird Visa die Cloud-basierte Lösung zur Zahlungsabwicklung im Einzelhandel von Payworks mit seiner digitalen Zahlungsmanagementplattform CyberSource zusammenbringen“, heißt es in einer Presseaussendung von Visa: „Damit wird Händlern und Acquirern eine vollständig integrierte Lösung zur Zahlungsakzeptanz zur Verfügung stehen.“ Den Händlern soll eine White-Label-Plattform für das Omnichannel-Zahlungsmanagement geboten werden, wodurch im Geschäft, in der App oder online ein „einheitliches Zahlungserlebnis“ geschaffen wird.

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Visa beruft sich dabei auf Studien, laut denen die Umsetzung einer Omnichannel-Strategie für 94 Prozent der Einzelhändler zu den wichtigsten Prioritäten gehört. Darüber hinaus haben 58 Prozent der Verbraucher schon einmal Produkte online bestellt, um sie später im Geschäft abzuholen, und 37 Prozent tätigen bei der Abholung zusätzliche Einkäufe im Laden. Hier hilft Payworks, indem Omnichannel-Zahlungen ermöglicht werden.

„Der integrierte Handel ist ein wachsendes Geschäftsfeld für Payworks und unsere Kunden“, so Christian Deger, CEO und Mitbegründer von Payworks: „Durch die Kombination unserer POS-Technologie mit dem Angebot von CyberSource im Bereich Digital Commerce können wir unsere gemeinsame Lösung Händlern und Acquirern weltweit schneller bereitstellen.“


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Elisabeth van Holthe tot Echten ist seit letztem Jahr als Program & Events Managerin bei AustrianStartups tätig. Hier leitet sie das Entrepreneurial Leadership Program (ELP), ein einjähriges Programm für angehende Gründer:innen, sowie den Startup World Cup Austria. Davor war sie bei Female Founders, wo sie Programme für Gründerinnen und Führungskräfte konzipiert und umgesetzt hat. Mit erstem Juli wird sie nun Adrian Zettl als COO von AustrianStartups folgen.

Neue Initiativen

Ein strategischer Schwerpunkt liegt dabei auf der Erweiterung des Angebots für Later-Stage-Unternehmen. Dass dieser Kurs bereits erfolgreich eingeleitet wurde, zeigen die im März 2026 gestarteten Founder Memberships sowie das exklusive Mai-Event { founders only }, das sich speziell an Gründer:innen mit mehr als 500.000 Euro Umsatz oder Investment richtete. Ziel der neuen COO ist es, diesen vertraulichen Peer-Austausch weiter zu fördern und Startups von der ersten Idee bis zum Scaleup auf ihrer gesamten Reise zu begleiten.

„Ich freue mich sehr auf die neue Rolle. Wir haben mit den neuen Formaten bereits gezeigt, was möglich ist, wenn wir Gründerinnen und Gründer gezielt zusammenbringen. Jetzt geht es darum, diesen Ansatz weiter auszubauen und unseren Community Impact zu skalieren, damit wir mehr Founder entlang ihrer gesamten Journey erreichen und konkret unterstützen“, so Elisabeth van Holthe tot Echten.

Elisabeth van Holthe tot Echten wird an der Seite von Hannah Wundsam in das C-Level von AustrianStartups einsteigen. (c) AustrianStartups

Abschied nach zwölf Jahren

Adrian Zettl tritt Ende des Monats als Co-Managing Director von AustrianStartups zurück. Nach insgesamt zwölf Jahren in verschiedenen Funktionen innerhalb der Organisation blickt Zettl in einem persönlichen Statement auf LinkedIn auf die Entwicklung des österreichischen Startup-Ökosystems zurück.

Viele seiner bisherigen operativen Verantwortlichkeiten werden künftig von van Holthe tot Echten in ihrer neuen Rolle als COO übernommen. Auch van Holthe tot Echten meldet sich über LinkedIn zu Wort: „Das erste Halbjahr 2026 hat bereits gezeigt, wozu österreichische Startups fähig sind: Das Talent ist da, der Ehrgeiz ist da und zunehmend auch die Infrastruktur. Aber es ist noch ein weiter Weg, bis Österreich sein volles Potenzial entfaltet – und genau das begeistert mich an dieser Rolle.“

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