11.11.2020

A1 IoT Day am 23. November 2020 holt Toto Wolff auf die virtuelle Bühne

Beim virtuellen A1 IoT Day am 23.11. wird mit Stargästen wie Margarete Schramböck und Toto Wolff über das Internet der Dinge debattiert.
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Toto Wolff ist zu Gast beim A1 IoT Day.
Toto Wolff war zu Gast beim A1 IoT Day. (c) Sebastian Kawka
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Das Internet der Dinge (IoT) gehört zu den wichtigsten Innovationstreibern des Landes. Mit zukunftsweisenden Lösungen für Unternehmen jeder Größe treibt A1 die Digitalisierung in Österreich voran und hat es sich im Rahmen der IoT Eventreihe zur Aufgabe gemacht, neue digitale Technologien für alle verständlich und angreifbar zu machen.

Digitale Erlebniswelt live aus dem A1 IoT Studio

Der A1 IoT Day am 23. November 2020 findet dieses Jahr erstmals online statt, die TeilnehmerInnen bewegen sich digital durch die Veranstaltung. Die virtuelle Umgebung des Events bietet alles, was zu einem Event dieser Größe dazugehört: Rund um die zentrale A1 IoT Show gibt es Q&A Sessions, exklusive IoT Talks, einen interaktiven Ausstellungsbereich und die Möglichkeit, sich mit IoT-ExpertInnen persönlich auszutauschen.

A1 CEO Marcus Grausam, Gastgeber des A1 IoT Days: „Das Internet der Dinge verbindet Menschen und Maschinen und bietet uns durch die Analyse von bisher nicht verfügbaren Daten völlig neue Erkenntnisse. Am A1 IoT Day 2020 bringen wir die erfolgreichsten und innovativsten IoT-Lösungen Österreichs auf die virtuelle Bühne und zeigen in einer digitalen Erlebniswelt, wie A1 gemeinsam mit Kunden und Partnern die Digitalisierung in Österreich vorantreibt.“

A1 IoT Show mit Stargast Toto Wolff

Höhepunkt des Tages ist die A1 IoT Show um 17:30 Uhr mit Frau Bundesministerin Margarete Schramböck, A1 Group CEO Thomas Arnoldner, Gastgeber A1 CEO Marcus Grausam und Toto Wolff, Motorsportchef Mercedes-Benz. Mit dem Chef des Rekord-Teams betrachtet A1 die Formel 1 aus einem neuen Blickwinkel und zeigt, wie Sensoren und Daten ein einmaliges Zusammenspiel von Mensch und Maschine ermöglichen.

Innovative Lösungen für Industrie, Tourismus und KonsumentInnen stehen im Zentrum der exklusiven Gespräche mit Erwin Fandl, Vice President Manufacturing Magna, Alois Kitzberger, CEO UNTHA shredding technology Andreas Kranabitl, Managing Director SPAR ICS, und Stephan Köhl, Geschäftsführer Tourismusverband Bad Ischl. Durch die A1 IoT Show führt TV- und Radiomoderator Andi Knoll.

Webinare mit ExpertInnen und interaktive Ausstellungsbereiche

Bei den IoT Talks ab 14.00 Uhr geben A1 ExpertInnen einen detaillierten Einblick in die Implementierung von konkreten IoT-Lösungen. Die Themen der Talks reichen von Machine Learning über Asset Tracking bis hin zum Nutzen des Internets der Dinge für KMU. Die Anzahl der TeilnehmerInnen bei diesen Webinaren ist begrenzt, daher bitten wir um eine frühzeitige Anmeldung auf der Event-Plattform.

In der A1 IoT Exhibition Area, die bereits in Kürze online geht, werden IoT Usecases verschiedenster Branchen vorgestellt, die A1 gemeinsam mit Kunden entwickelt hat. Von großen Unternehmen wie ÖBB Rail Cargo und PORR bis hin zu KMU, dem Corona-Screening und smarten Schigebieten wie Saalbach.

Meet the Experts: Bei Fragen im Bereich des Internets der Dinge ist es einfach möglich, individuelle Termine mit den A1 IoT ExpertInnen auszumachen und sich persönlich zu ganz spezifischen Fragen auszutauschen.

A1 IoT Day 2020: Die wichtigsten Eckdaten

Wann: 23. November 2020 ab 14:00 Uhr (A1 IoT Show um 17:30 Uhr)
Wo: live auf Ihrem Screen aus dem A1 Virtual IoT Studio

Das Programm auf eine Blick

  • Ab 14.00 Uhr: IoT Talks
  • Ab 17.30 Uhr: A1 IoT Show mit Toto Wolff, Motorsportchef Mercedes-Benz
  • Rund um die Uhr: A1 IoT Exhibition Area, Meet the Experts
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Fawks AI
© LinkedIn/Canva - Neha Agarwal, Co-Founderin Fawks AI.

Eigentlich geht es hier nicht um ein Startup aus Indien, aber dennoch muss es kurz erwähnt werden: über 86 Millionen US-Dollar Umsatz, eine geschätzte Firmenbewertung von 200 Millionen US-Dollar, 500 Mitarbeiter:innen. Und das gebootstrapped. Das ist die Geschichte des indischen Proptech Housiey. Gegründet wurde es 2016 von Neha Agarwal und ihrem Bruder Ankit.

Problem Intransparenz

Der Ausgangspunkt der Geschwister damals war ein Markt, in dem es zwar viele Immobilienportale gab, aber es aufgrund laxer Regulierung immer wieder zu Fällen kam, in denen Makler:innen Objekte zu Preisen anboten, die vom tatsächlichen Endpreis stark abwichen. Auch Angaben zu Steuern, Regulierung und Mindestpreisen fehlten und Käufer:innen zahlten häufig zu viel für Immobilien.

Darin sahen die beiden eine Marktlücke. So bauten sie eine Plattform, auf der Bauträger direkt vertreten sind. Ihr Bruder übernahm als CEO den Vertrieb, Agarwal verantwortete die gesamte Technik. Dazu gehörte die Suchmaschinenoptimierung, die die heute in Wien lebende Gründerin als einen der Eckpunkte für den investorenlosen Erfolg nennt. „Housiey sollte bei Google gut ranken, ohne viel Geld für Werbung auszugeben. Das war noch vor dem KI-Zeitalter“, sagt sie. Außerdem entwickelte Agarwal den Anmeldeprozess für Nutzer:innen und setzte zu Beginn auf YouTube-Kanäle, um Immobilien zu präsentieren.

Der andere zentrale Faktor für Erfolg war die Transparenz: Nutzer:innen sollen alle Informationen zu einer Immobilie in einem durchgängigen Ablauf sehen können, vollständig und korrekt. „Das schafft Vertrauen und sie tappen nicht in eine Falle“, so Agarwal.

Von Indien nach Österreich: Fawks AI entsteht

2012 endete das Kapitel Indien und die Founderin kam für einen Job bei den Vereinten Nationen nach Österreich (IAEA). Eigentlich war ein Aufenthalt von sechs Monaten geplant, doch sie blieb, wechselte danach in einen Job bei einem anderen Unternehmen und kündigte dort schließlich, um gemeinsam mit COO Arun Gaurav Fawks AI in Wien zu gründen.

© zVg – Neha Agarwal und Arun Gaurav.

Das Wiener KI-Startup entwickelt eine eigene Speech-Engine zur Kundenkommunikation: eine KI, die Telefonanrufe im Kundensupport wie ein Mensch führen soll und sich an Unternehmen richtet. Erste Tests mit zahlenden Kund:innen laufen bereits.

aws-Förderung

Dafür erhielt das Startup eine Förderung in Höhe von 300.000 Euro von der Austria Wirtschaftsservice (aws) im Rahmen des Förderprogramms aws Preseed | Deep Tech. Damit soll die Kerntechnologie mit dem Codenamen HIVE vom Konzept zu einem produktionsreifen Prototyp weiterentwickelt werden. Im vergangenen Jahr wurde Fawks AI zudem für den ersten Venture-Cake-Jahrgang von weXelerate, dem Wiener Startup-Accelerator, als eines von acht Startups bei 150 Bewerbungen ausgewählt. Ein möglicher Grund dafür: eine sprachliche Besonderheit von Fawks AI.

„Wir haben festgestellt“, präzisiert Agarwal, „dass es bei der deutschen Sprache auf den Dialekt ankommt, etwa Vorarlbergerisch oder Wienerisch. Im Benchmarking lag die Erkennungsrate nur bei 68 Prozent. Wir haben überall gesucht, aber kein Spracherkennungsmodell gefunden, auch nicht in Europa, sondern nur US-Modelle. Wenn ein Anruf zum Beispiel eine Bankangelegenheit betrifft und eine IBAN genannt wird, wird die Nummer nicht korrekt erkannt, und der nächste Workflow wird nicht ausgelöst. Viele große Unternehmen können KI deshalb nicht richtig einsetzen, weil die Spracherkennung nicht gut genug ist.“

Deswegen deckt Fawks AI Standarddeutsch, Wienerisch und Österreichisch-Bairisch ab, und adressiert auch Menschen, die Deutsch nicht als Muttersprache, sondern in der Schule gelernt haben. Künftig möchte man noch Schweizerdeutsch in die Anwendung implementieren.

Damit ist Fawks AI nicht allein und bewegt sich hierzulande in einem Feld, mit großer Konkurrenz wie fonio, KI-Note oder NeedNect. Doch es gibt einen Grund, warum man sich für Wien entschieden hat.

„Ernst genommen“

„Österreich hat uns ernst genommen, bevor es andere taten“, sagt Agarwal. „Die Förderung ist ein Signal, dass die aws bereit ist, anspruchsvolle Ingenieursprobleme zu unterstützen, nicht nur Anwendungen. Europäische KI-Infrastruktur lässt sich nicht mit amerikanischen Standardwerkzeugen aufbauen. Das hat die aws verstanden, und ihre Jury ebenso. Wir sind dankbar für das Vertrauen.“

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AI Summaries

A1 IoT Day am 23. November 2020 holt Toto Wolff auf die virtuelle Bühne

  • Mit zukunftsweisenden Lösungen für Unternehmen jeder Größe treibt A1 die Digitalisierung in Österreich voran und hat es sich im Rahmen der IoT Eventreihe zur Aufgabe gemacht, neue digitale Technologien für alle verständlich und angreifbar zu machen.
  • Der A1 IoT Day am 23. November 2020 findet dieses Jahr erstmals online statt, die TeilnehmerInnen bewegen sich digital durch die Veranstaltung.
  • Höhepunkt des Tages ist die A1 IoT Show um 17:30 Uhr mit Frau Bundesministerin Margarete Schramböck, A1 Group CEO Thomas Arnoldner, Gastgeber A1 CEO Marcus Grausam und Toto Wolff, Motorsportchef Mercedes-Benz.
  • Bei den IoT Talks ab 14.00 Uhr geben A1 ExpertInnen einen detaillierten Einblick in die Implementierung von konkreten IoT-Lösungen.
  • Die Themen der Talks reichen von Machine Learning über Asset Tracking bis hin zum Nutzen des Internets der Dinge für KMU.
  • In der A1 IoT Exhibition Area, die bereits in Kürze online geht, werden IoT Usecases verschiedenster Branchen vorgestellt, die A1 gemeinsam mit Kunden entwickelt hat.

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  • Der A1 IoT Day am 23. November 2020 findet dieses Jahr erstmals online statt, die TeilnehmerInnen bewegen sich digital durch die Veranstaltung.
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