16.11.2015

Viraler Trend im Netz: Katzen schrecken mit Gurken

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Nach lustigen Videos über einen Vater, der sich eine ganze Reise lang selbst filmt, oder Kindern die mit einem Walkman Probleme haben, verbreitet sich jetzt ein neuer Video-Trend rasant im Netz und könnte demnächst Tierschützer auf den Plan rufen. Katzen werden von ihren Besitzern mit Gurken geschreckt und dabei gefilmt.

Nicht lustig: Katzen mit Gurken schrecken. Nichtsahnend fressen sie ihr Katzenfutter, während ihre Besitzer eine Gurke hinter sie legen. Die Katzen erschrecken, springen instinktiv in die Höhe oder gegen Sessel und Wand. Dabei werden sie gefilmt – Die Videos verbreiten sich im Netz.

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Gurke ähnelt Schlangen

Die amerikanische Tier-Verhaltensforscherin Jill Goldman erklärt gegenüber Nationalgeographic, dass die Katzen erschrecken, weil Gurken normalerweise nicht einfach so am Boden liegen würden. Zudem würden sie Schlangen sehr ähnlich sehen. Daher flüchten Katzen erst instinktiv, bevor sie das potentielle Gefahrenobjekt aus der Ferne bewerten.

In vielen Videos werden die Gurken nahe der Futterstelle platziert. Diesen Ort assoziieren sie mit Sicherheit. Somit sind die Katzen noch schreckhafter. „Das ist eine grausame Sache!“ so der Autor des Buches „Think like a cat“ Pam Johnson-Bennett.

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Quelle

 

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Das unbemannte Überwasserfahrzeug Variant 7 von Blue Ops, der Marine-Sparte von Red Cat. Laut Red Cat wird es von einem Motor von Steyr Motors angetrieben | © Red Cat Holdings / Blue Ops

Der US-Drohnenspezialist Red Cat Holdings (NASDAQ: RCAT) will die Steyr Motors AG übernehmen. Wie Red Cat am Montag mitteilte, legt das US-Unternehmen ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien vor. Der Angebotspreis soll 39 Euro je Aktie in bar betragen, ein Aufschlag von 28,9 Prozent auf den Schlusskurs vom 16. Oktober. Steyr Motors zählt zu Europas führenden Herstellern von Hochleistungsmotoren für Defense-Spezialfahrzeuge und maritime Anwendungen sowie von Hilfsaggregaten für Kampfpanzer und Lokomotiven. Red Cat bietet Drohnen- und Robotiklösungen für Verteidigung und nationale Sicherheit an, darunter auch unbemannte Wasserfahrzeuge.

Ganz neu ist die Annäherung nicht: Beide Unternehmen hatten bereits unverbindliche Gespräche geführt, die im Juli 2026 beendet wurden. Nun wurden sie laut Aussendung wieder aufgenommen und haben zu einem vollständig finanzierten Barangebot geführt.

B&C und Cassutti dienen an

Die Ankeraktionärin B&C Holding Österreich GmbH hat sich unwiderruflich verpflichtet, ihre rund 15 Prozent am Grundkapital anzudienen. Auch CEO Julian Cassutti will seine eigenen Steyr-Aktien im Rahmen des Angebots andienen. Der Vollzug setzt voraus, dass Red Cat zum Ende der Annahmefrist mindestens 50 Prozent plus eine Aktie hält; zudem sind behördliche Genehmigungen in Österreich, Italien, Australien und dem Vereinigten Königreich erforderlich. Die Annahmefrist soll am 18. Dezember 2026 um 17:00 Uhr MEZ enden.

Red Cat will Steyr Motors laut Aussendung als österreichisches Kompetenzzentrum erhalten und ausbauen. Die Belegschaft soll bleiben, Fertigung sowie Forschung und Entwicklung verbleiben am Standort. „Wir sehen Österreich als zentral für die Zukunft des Unternehmens”, erklärt Red-Cat-CEO Jeff Thompson. Cassutti, der 2022 als CEO eingestiegen war und unter dem 2024 der Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgte, spricht vom nächsten Kapitel der Unternehmensentwicklung: „Zugleich steht Red Cat uneingeschränkt hinter unserem Standort und unseren Mitarbeitenden.” Der Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Rolf Wirtz beurteilt die Transaktion vorbehaltlich der Prüfung der Angebotsunterlage positiv.

Einordnung: Viel Absicht, wenig Garantie

Mit Steyr Motors würde ein Zulieferer für Kampfpanzer, Militärfahrzeuge und Marineanwendungen in den Besitz eines US-Unternehmens übergehen, Behörden in vier Ländern müssen zustimmen. Das Standortbekenntnis ist in der Aussendung als Absicht formuliert, eine vertragliche Garantie nennt sie nicht; das mittelfristige Potenzial von Steyr als europäischer Ankerpunkt will Red Cat erst „prüfen”. Und mit den rund 15 Prozent der B&C ist die Schwelle von 50 Prozent noch nicht erreicht. Bis Mitte Dezember bleibt der Ausgang offen.

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