25.10.2021

Viktoria Izdebska, Gründerin von AIM: Voller Fokus auf eine Sache!

Mit jungen 18 Jahren hat Viktoria Izdebska ihr erstes Unternehmen gegründet. Im Podcast-Gespräch des Formats "Rika gründet" erzählt sie von ihrem zweiten Unternehmen "AIM", das sie zurzeit aufbaut und verrät uns ihr größtes Learning.
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Viktoria Izdebska, Gründerin von AIM mit Rika Mader im Gespräch (c) Clemens Bene

Die Gründerin von AIM (einem Lead-Generierungstool), Viktoria, hat trotz ihres jungen Alters schon sehr viel Erfahrung gesammelt. Ihr ist bewusst: “Wer nicht ausprobiert, geht in eine vorgegebene Richtung, wo es zwar nichts zu verlieren gibt,  aber auch nichts zu gewinnen.”

Im Podcast-Gespräch antwortet sie auf die Frage, wie man mit Angst vorm „Scheitern“ umgehen kann: „Im schlimmsten Fall verliert man Geld, das man nachzahlen muss. Doch die Erfahrung, die man gesammelt hat gibt einem viel, viel mehr.“

„What you focus on grows“

Das ist einer der Leitsätze von Viktoria. Eines ihrer großen Learnings war, dass es darauf ankommt, woran man unter der Dusche denkt. Denn man sollte eine Sache haben, auf die man sich vollkommen fokussiert. Dann beginnt diese auch zu wachsen, meint die Gründerin. 

Noch weitere Learnings von ihr sind, dass Gedanken wie „Wenn ich es nicht alleine schaffe, bin ich nicht gut genug“ absolut falsch sind und Planung absolut wichtig ist. Willst du mehr davon und wissen, wo und wie sie Business Angels, Mentor:innen und Co findet? Dann hör rein in die neue Folge!

Hier könnt Ihr den Startup-Podcast abonnieren

Der Podcast des brutkasten „Rika gründet“ kann über die folgenden Plattformen gehört und abonniert werden.

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Tamburi-Geschäftsführer Paul Brandstätter (r.) und Dominic Allram. © Beatriz Hasler

Das 2019 in Wien gegründete Unternehmen Tamburi betreibt ein zustellerneutrales Paketkastennetz. Nun hat das Startup einen weiteren Schritt beim Ausbau seiner Infrastruktur gesetzt: In der Antonie-Lehr-Straße im Bezirk Wien-Floridsdorf wurde die tausendste Anlage in Österreich in Betrieb genommen.

300 Stationen in einem Jahr

Noch im vergangenen Jahr hielt das Unternehmen bei rund 700 Standorten, wie brutkasten berichtete. Innerhalb von einem Jahr kamen somit 300 neue Anlagen hinzu. Tamburi möchte sich mit diesen autarken Stationen als Alternative zu den geschlossenen Systemen etablierter Logistikkonzerne positionieren.

Die Anlagen finden sich in Wohnanlagen, bei Unternehmen sowie an Verkehrsknotenpunkten. Durch eine Kooperation mit den ÖBB stehen die Schließfächer zudem an den österreichischen Landeshauptstadtbahnhöfen zur Gepäckaufbewahrung bereit. Die modularen Schließfächer benötigen laut Unternehmen weder Fundament noch Stromanschluss und lassen sich dadurch flexibel aufstellen.

Nächste Wachstumsphase

Für die Zukunft plant die Geschäftsführung, das Netz gemeinsam mit Wohnbaugesellschaften, Gemeinden und Immobilieneigentümer:innen weiter zu verdichten. Gebündelte Zustellungen sollen dabei helfen, den Verkehr auf der sogenannten letzten Meile zu reduzieren.

Paul Brandstätter, Geschäftsführer der Tamburi Holding GmbH, skizziert die langfristige Ausrichtung der Firma: „Unser Anspruch ist es, eine Infrastruktur aufzubauen, die so selbstverständlich verfügbar wird wie der klassische Briefkasten.“ Der aktuelle Meilenstein von 1.000 Stationen sei dabei laut Brandstätter lediglich „der Ausgangspunkt für die nächste Wachstumsphase“.

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