✨ AI Kontextualisierung
ViewAR hat eine vollständige Infrastruktur zum Erstellen, Verwalten, Testen und Veröffentlichen von Augmented-Reality-(AR)-Anwendungen entwickelt. Unternehmen sollen damit ohne umfangreiches Know-how ihre eigenen AR-Lösungen erstellen können.
Brutkasten berichtete zuletzt über das Unternehmen, als es eine Kooperation mit Wien Energie einging. Gemeinsam entwickelten sie ein AR-Konzept für Wartungsarbeiten im Anlagenservice. Eine smarte Brille liefert dabei zusätzliche Informationen – so musste bei bestimmten Fehlern kein Spezialist aus dem Ausland eingeflogen werden. Stattdessen erhielt ein Mitarbeiter vor Ort Anweisungen vom Experten und konnte die Arbeiten selbst durchführen.
Millioneninvestment und Expansionspläne
Für seine AR-Lösung erhielt das Startup 2021 ein Millioneninvestment. Mit dem Kapital der beiden Beteiligungsgesellschaften Lansdowne Investment Company Cyprus und Breeze Invest wollte ViewAR international expandieren und das Team deutlich vergrößern.
Start des Insolvenzverfahrens
Am heutigen Freitag, dem 1. August, hat ViewAR nun ein Konkursverfahren gestartet, wie der KSV1870 meldet. Eine Sanierung ist also laut den Angaben des Kreditschutzverbands nicht geplant. Insgesamt ist das Unternehmen von Geschäftsführer Alexander Loidolt mit 2,58 Millionen Euro Passiva verschuldet. 29 Mitarbeiter:innen sind betroffen.
Bis zum 2. Oktober können Gläubiger ihre Forderungen einbringen. Die Berichts- und Prüfungstagsatzung findet vor dem Handelsgericht in Wien am 16. Oktober statt.
brutkasten hat um ein Statement beim Unternehmen angefragt, sobald dieses einlangt, wird es hier ergänzt.





