29.06.2023

9,6 Mrd. Euro für neue Projekte: Heizungsbauer Viessmann stellt ClimateTech-Fonds in Aussicht

Nach dem Verkauf seiner Sparte "Klimalösungen" an den US-Konzern Carrier plant der deutsche Heizungsbauer Viessmann Medienberichten zufolge die Gründung eines neuen ClimateTech Fonds.
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Die europäische ClimateTech-VC-Landschaft könnte demnächst einen neuen Fonds bekommen. Wie das Handelsblatt am Donnerstag berichtet, erwägt der Chef des deutschen Heizungsbauers Viessmann die Gründung eines neuen Klimatech-Fonds. Handelsblatt beruft sich dabei auf „drei Personen aus dem Umfeld“ des Unternehmers Max Viessmann, der seit 2021 die alleinige Leitung des Familienunternehmens inne hat.

Der 1917 gegründeter Hersteller von Heiztechnikprodukten sowie Klima- und Kühlsystemen erwirtschaftete 2022 rund vier Milliarden Umsatz und zählt weltweit 14.500 Mitarbeiter:innen. Im April wurde zudem bekannt, dass der Heizungsspezialist sein Wärmpumpen-Geschäft für zwölf Milliarden Euro an den US-Konzerns Carrier Global verkaufte.

Viessmann plant ClimateTech-Fonds

Ein Teil des Geldes bekam Viessmann in Form von Aktien ausbezahlt, die restlichen 9,6 Milliarden Euro sollen nun in einen Fonds fließen. Dazu heißt es laut Handelsblatt: „Mehrere Quellen aus dem Branchen- und Beratungsumfeld von Viessmann bestätigen nun Überlegungen für einen womöglich sogar milliardenschweren Klimatech-Fonds“. Zudem äußerte Viessmann bereits in der Vergangenheit Interesse in Technologien gegen die Klimakrise investieren zu wollen.

Wie weit fortgeschritten etwaige Pläne sind, ist allerdings noch nicht bekannt. Sofern der milliardenschwere Fonds in Umsetzung kommt, könnte er allerdings zu den größten ClimateTech-Fonds in Europa zählen. Zum Vergleich: Der World Fund, 2021 von den Gründern der nachhaltigen Suchmaschine Ecosia initiiert, verfügt über ein Fondsvolumen von rund 350 Millionen Euro.

Jeder vierte Risikokapital Euro fließt in ClimateTech

Im vergangenen Jahr wurden weltweit mehr als 50 Milliarden US-Dollar in Klimatechnologie-Startups investiert. Mittlerweile fließt jeder vierte Risikokapital-Dollar in ClimateTech, wie der PwC State of Climate Tech Report“ für 2022 zeigt. Zahlen für Österreich liefert hingegen das jüngste EY-Startup-Barometer, das kurz vor dem Jahreswechsel 2022/23 veröffentlicht wurde. Dabei geht unter anderem hervor, dass hierzulande mittlerweile jede achte Finanzierungsrunde einen Bezug zum Querschnittsthema Sustainability aufweist. Demnach wurden im vergangenen Jahr 31 Millionen Euro in österreichische Startups mit Sustainability-Fokus investiert.

Neben diesen Zahlen zeigt sich zudem, dass sich in Europa in den letzten Jahren zahlreiche VC-Fonds etabliert haben, die spezifisch in Klimatechnologien von aufstrebenden Startups und Scaleups investieren – einen Überblick findet ihr hier.

Titelbild: (c) Viessmann

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Ab Oktober arbeiten im Rahmen des 360° Journalist:innen Traineeship der Mediengruppe Wiener Zeitung wieder zwölf Trainees jeweils rund vier Monate in jeweils drei unterschiedlichen Redaktionen. Es ist bereits der zehnte Durchgang des Programms – brutkasten ist schon seit 2022 als einer von mittlerweile 19 Medienpartnern dabei.

Einjähriges Training on the Job mit fairer Bezahlung

Die Bewerbung für diesen Durchgang startete nun und dauert noch bis 19. Juni. Die Auswahl der Trainees erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren, bestehend aus der schriftlichen Bewerbung, einem Interview sowie einem abschließenden Assessment Center, durch das 360°-Team und die Partnermedien. Gesucht werden nicht nur ausgebildete Jungjournalist:innen, sondern auch Quereinsteiger:innen. Diesen Talenten soll der Einstieg in die Medienbranche mit einem einjährigen, nach Journalist:innen-KV bezahlten, Training-on-the-Job ermöglicht werden. Dabei können sie ein breites berufliches Netzwerk aufbauen.

19 rennomierte Medienpartner

Für den zehnten Durchgang konnten mit ORF Wissen, Die Chefredaktion und Jetzt drei neue Partnermedien gewonnen werden. Hinzu kommen diesmal neben brutkasten noch APA, Augsburger Allgemeine, Horizont, Das Kollektiv Medien (Die Dunkelkammer-Podcast), News, Paper trail media, Sky und Trend. Weitere Partnermedien (nicht im aktuellen Durchgang) sind Die Furche, Handelsblatt, Hashtag, Kleine Zeitung, Profil, ProSiebenSat.1Puls4 und die WZ. Diese insgesamt 19 Partner steuern das Traineeship auch gemeinsam in einem Beirat.

„Das ist eine in Österreich einzigartige Möglichkeit für Talente, Praxiserfahrung in teils sehr unterschiedlichen, rennomierten Medien zu sammeln“, sagt brutkasten-Redakteur Dominik Perlaki, der auch als Traineeship-Beiratsvorsitzender fungiert. „Bei brutkasten sind die Trainees direkt in die Redaktion eingebunden. Sie bringen neue Perspektiven mit und leisten seit Jahren einen wertvollen Beitrag zu unserer Arbeit. Zeitgleich lernen sie die Arbeit im Online-Journalismus sowie unseren weiteren multimedialen Formaten direkt on the job.“

Bessere Jobaussicht für junge Journalist:innen

Die Langzeit-Statistik spricht für sich: Rund 80 Prozent der Alumni arbeiten danach in der Medienbranche – viele in festen Anstellungen. Immer wieder werden Trainees bereits während des Programms von Partnerredaktionen übernommen. Mit dem neuen Durchgang werden insgesamt 105 Personen Teil des Programms gewesen sein.

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