08.09.2025
AWARD CEREMONY

Vier Kategorien, eine Bühne: Wer wird Innovator of the Year 2025?

Am 5. November 2025 ist es soweit: Bei „The BOLD Experience“ vergibt brutkasten den Innovator of the Year und feiert gemeinsam mit führenden Entscheidungsträger:innen die innovativsten Köpfe Österreichs.
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Dieses Jahr bringt brutkasten den "Innovator of the Year"-Award auf die physische Bühne. © Grafik: brutkasten/Haris Dervisevic

Österreich ist ein Land voller Ideen – und doch wird sein Innovationsgeist oft unterschätzt. Dabei stehen die Chancen gut: eine exzellente Forschungslandschaft, mutige Großunternehmen und eine stetig wachsende Startup-Szene. Genau diesen innovativen Köpfen widmet brutkasten bereits zum fünften Mal den „Innovator of the Year“-Award und macht damit sichtbar, was unser Land so innovativ macht.

Heuer gibt es ein besonderes Highlight: Erstmals findet die Preisverleihung nicht nur digital statt, sondern live auf einer Bühne. Im Rahmen von “The BOLD Experience”, dem Innovationsfestival der Wirtschaftskammer Österreich, verwandelt sich das Palais Auersperg in Wien am 5. November 2025 in den Hotspot für zukunftsweisende Ideen. Ein Abend, an dem Mut und Innovationskraft gemeinsam gefeiert werden.

Die vier Kategorien

Die brutkasten-Redaktion kennt die österreichische Innovationsszene durch ihre tägliche Berichterstattung und den Austausch mit verschiedenen Entscheidungsträger:innen aus nächster Nähe. 

In einem mehrstufigen Prozess werden von ihnen die Nominierten in vier Kategorien bestimmt: Startups, Scaleups, Corporate Innovation und BOLD Innovation. Sobald die Shortlist in den nächsten Wochen veröffentlicht ist, liegt es an der Community: Wer überzeugt am meisten? Bis zur Award Ceremony kann online abgestimmt werden, wer den Titel „Innovator of the Year 2025“ mit nach Hause nimmt.

Invite only

Die Award Ceremony selbst ist bewusst kuratiert: Eingeladen werden Entscheidungsträger:innen der Szene – von Gründer:innen und CEOs über Investor:innen bis hin zu wichtigen Playern. Die Plätze sind begrenzt. Einladungen inklusive Anmeldelink werden in den nächsten Wochen an ausgewählte Personen ausgeschickt.

Partner werden und Innovation mitgestalten

Noch gibt es auch die Möglichkeit, Partner dieser besonderen Veranstaltung zu werden. Unternehmen, die die österreichische Innovationsszene aktiv mitgestalten wollen, können sich beim Event positionieren und so Teil eines Abends werden, der Österreichs Zukunft feiert.

Hier kannst du dich direkt bei uns melden:

“An diesem Tag werden wir alle Innovatorinnen und Innovatoren feiern, die aus ihren Ideen Innovationen machen, die für den Markt spürbar sind, aber auch das Leben vieler Menschen verbessern”, sagt brutkasten-Gründer und -CEO Dejan Jovicevic.


Über „The BOLD Experience“

The BOLD Experience bringt am 5. November 2025 erstmals wegweisende Technologien und Innovationen aus Österreich und der ganzen Welt in einem einzigartigen Festivalformat zusammen. In erlebbaren Formaten, inspirierenden Keynotes, interaktiven Tech-Exhibitions, immersiven Experiences und offenen Networking-Bereichen erleben Besucher:innen Innovation zum Anfassen. Die Veranstaltung schafft Raum für Austausch, neue Partnerschaften und mutige Ideen – und bietet Innovator:innen sowie Unternehmen die ideale Plattform, um sich zu vernetzen und gemeinsam die Zukunft aktiv zu gestalten.

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(c) x-tention / syndena

In den Kliniken liegt medizinisches Wissen aus Jahrzehnten überwiegend als Freitext vor. Für systematische Auswertungen und Forschung ist es damit nur mit erheblichem manuellem Aufwand nutzbar. Genau hier setzt syndena an: Das Unternehmen wandelt gewachsene klinische Dokumentation über einen KI- und NLP-gestützten Prozess mit menschlicher Qualitätssicherung in eine konsistente, interoperable Datenbasis um. Die so entstehenden Real World Data sollen laut Aussendung klinische Forschung und Versorgungsanalysen unterstützen, ohne die klinische Beurteilung zu ersetzen. Möglich werden sollen dadurch ein besseres Verständnis der Wirksamkeit von Therapien in der Versorgung sowie eine breitere Patientenrepräsentation.

Health-IT-Gruppe mit rund 850 Beschäftigten

Mit der nun verkündeten Mehrheitsübernahme erweitert x-tention sein Lösungsportfolio im Umfeld klinischer Daten. Die 2001 von Herbert Stöger gegründete Gruppe ist tief im Bereich Gesundheits-IT verankert: Sie deckt unter anderem Datenmanagement, ELGA, Konnektivität und Managed Services ab und betreut nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Kunden im Gesundheitswesen. Heute beschäftigt x-tention rund 850 Mitarbeiter:innen in Österreich, der Schweiz, Deutschland und England sowie in einem Office im Silicon Valley. Erst im Mai berichtete brutkasten über das von x-tention mitgegründete Cybersecurity-Startup SecurITe, das eine Seed-Runde im niedrigen zweistelligen Millionenbereich abschloss (brutkasten berichtete).

syndena bleibt in Innsbruck verankert

Der Hauptsitz von syndena bleibt laut Aussendung in Innsbruck, auch Forschung und Entwicklung sollen weiterhin von Tirol aus vorangetrieben werden. Zugleich soll die Partnerschaft dem Unternehmen die überregionale und internationale Skalierung der Technologie ermöglichen. Zu Kaufpreis und genauer Beteiligungshöhe machen die Unternehmen keine Angaben.

Vorbereitung auf den European Health Data Space

Hintergrund der Beteiligung ist der European Health Data Space (EHDS): Ab 2029 gelten erste zentrale Bestimmungen, darunter Regeln für die Sekundärnutzung der meisten Kategorien elektronischer Gesundheitsdaten. x-tention will österreichische Gesundheitseinrichtungen nach eigenen Angaben frühzeitig anschlussfähig an den Europäischen Gesundheitsdatenraum machen.

„Gesundheitsdaten sind das wertvollste und sensibelste Gut im System. Mit dem European Health Data Space rückt der verantwortungsvolle Umgang damit jetzt europaweit in den Fokus, und genau dafür holen wir syndena an Bord“, sagt Herbert Stöger, Geschäftsführer von x-tention.

Datenhoheit bleibt bei den Einrichtungen

Die Datenverarbeitung erfolgt laut den Unternehmen pseudonymisiert, die Datenhoheit verbleibt demnach bei der jeweiligen Einrichtung: Für Forschung und multizentrische Auswertungen werden Daten nur nach deren Freigabe bereitgestellt. Auf dieser Grundlage sollen auch Kooperationen mit Forschungs- und Life-Science-Partnern stattfinden. x-tention positioniert die Beteiligung zudem ausdrücklich als Gegenmodell zur Abhängigkeit von außereuropäischen Datenplattformen: europäisch, DSGVO-nativ und auf souveräner IT-Infrastruktur basierend.

„In den Krankenhäusern liegt ein jahrzehntelanger Wissensschatz, der bisher nur mit erheblichem Aufwand nutzbar ist. Wir machen ihn für Versorgung und Forschung systematisch nutzbar, ohne dass die Einrichtungen die Kontrolle über ihre Daten verlieren“, sagt Roman Weger, CEO von syndena.

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