03.06.2015

Vier Große machen gemeinsame Sache im FinTech: Deutsche Bank, Microsoft, HCL und IBM

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Deutsche Bank eröffnet drei Innovation Labs in Europa und in den USA.

Wie soeben bekannt wurde, wird die deutsche Bank drei neue Innovation Labs in Berlin, London und Silicon Valley eröffnen. Allerdings startet die Deutsche Bank die Labs nicht alleine, sondern holt sich starke Partner zur Unterstützung: Microsoft für Berlin, HCL in London und IBM im Silicon Valley.

„Technologie verändert das Bankgeschäft grundlegend, und Innovation zählt zu den Kernwerten der Deutschen Bank. Die Innovation Labs bilden eine Brücke zwischen Start-ups und den verschiedenen Geschäfts-bereichen der Bank und ermöglichen damit den Einsatz innovativer Technologien, um unsere Dienstleistungen für Kunden und interne Prozesse zu optimieren“, so Henry Ritchotte, Chief Operating Officer und Chief Digital Officer der Deutschen Bank.

Die „Deutsche Bank Labs“ sollen die Bank beim Einsatz neuer Technologien zur Weiterentwicklung ihrer Produkte, Dienstleistungen und Prozesse unterstützen. Darüber hinaus werden sie die Innovationskraft der Bank sowie ihre Geschäftsbeziehungen zu Start-up-Unternehmen im Technologiesektor stärken.

Die drei Technologiepartner verfügen über weltweite Erfahrung mit dem Betrieb von Innovation Labs und unterstützen die Bank mit Ressourcen, Expertise und der Vermittlung von Geschäftskontakten. Ziel ist es, jährlich über 500 Start-up-Ideen in den Zentren zu bewerten. Alle drei Innovation Labs sollen bis Anfang des vierten Quartals 2015 voll betriebsfähig sein.

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Pröll, Länderbericht, Digital
© BKA/Regina Aigner - Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Während die Regierung in vielen Bereichen den Sparstift ansetzt, wächst das Digitalbudget. Das Staatssekretariat rechtfertigt diesen Schritt mit der Hoffnung, dass Technologie-Investitionen langfristig Verwaltungskosten senken sollen. „Einsparungen durch Digitalisierung, nicht bei der Digitalisierung„, lautet die dazugehörige Devise von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll. Ziel sei es, Österreich vom aktuell sechsten Platz im EU-Digitalisierungsranking in die europäischen Top 3 zu heben.

130 Millionen-Topf 2028

Der Finanzrahmen für die kommenden Jahre wird dafür aufgestockt. Für 2027 sind nun bis zu 117 Millionen Euro budgetiert, 2028 wächst der Topf auf bis zu 130 Millionen Euro. Das Finanzierungsmodell dabei: 20 Prozent jener Einsparungen, die durch Pensionierungen und nicht nachbesetzte Stellen in der Verwaltung entstehen, fließen direkt als Zweckwidmung in IT-Projekte zurück. Bis 2030 rechnet der Bund hier mit zusätzlichen 108 Millionen Euro für die digitale Infrastruktur.

Das Geld fließt primär in bereits bekannte Kernprojekte, allen voran die ID Austria und die Vorbereitung auf die europäische EUDI-Wallet. Die ID Austria ist seit 2023 von einer auf sechs Millionen Nutzer:innen gewachsen. Bis 2030 sollen es neun Millionen werden, womit das System zum flächendeckenden Standard für Behördenwege und wirtschaftliche Anwendungen avancieren würde, so die Hoffnung.

Project X mit Einsparungspotenzial

Im Hintergrund soll zudem unter dem Titel „Project X“ die Dateninfrastruktur nachziehen. Im Fokus steht das Once-Only-Prinzip: Unternehmen und Bürger:innen sollen ihre Daten künftig nicht mehr mehrfach bei unterschiedlichen Behörden einreichen müssen. Für den Ausbau der dafür nötigen Registervernetzung dadeX sind in den nächsten zwei Jahren bis zu 15 Millionen Euro vorgesehen. Dem gegenüber stehen laut Ministerium Effizienzgewinne: Das Projekt soll kurzfristig ein Einsparungspotenzial von rund 160 Millionen Euro heben.

Ein wesentlicher Treiber hinter diesem Budget-Schub ist schlichtweg die Demografie. In den kommenden 13 Jahren gehen 44 Prozent der Bundesbediensteten in Pension. Die Bundesregierung setzt daher auf Public AI und somit auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung sowie für Services gegenüber Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Ziel sind sichere, rechtskonforme und breit nutzbare Anwendungen, die Prozesse beschleunigen, Routinetätigkeiten reduzieren und Wissen in der Verwaltung besser verfügbar machen sollen.

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