07.03.2023

ViennaUP’23: Das erwartet die Teilnehmer:innen in diesem Jahr

Die ViennaUP'23 wird vom 30. Mai bis zum 7. Juni 2023 in Wien stattfinden. Der Großteil des Programms wurde nun über die Website des Startup-Festivals bekannt geben.
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Pferd
Auch in diesem Jahr wurde das Startup-Festival mit einem Pferd als Testimonial beworben | (c) brutkasten

Vom 30. Mai bis zum 7. Juni 2023 soll Wien mit der ViennaUP’23 wieder zum Treffpunkt für die internationale Startup-Szene werden. Im letzten Jahr besuchten rund 10.000 Teilnehmer:innen aus 67 Nationen das Startup-Festival, das mit einer internationalen Themensetzung über die Bühne ging. Unter der Dachmarke fanden 60 Einzel-Events in 28 unterschiedlichen Locations in elf Wiener Bezirken statt.

Die ViennaUP’23 mit 30 Partner:innen

Das bisherige Konzept des Startup-Festivals soll laut der Wirtschaftsagentur Wien, Initiatorin der ViennaUP, auch in diesem Jahr fortgeführt werden. Dazu zählt unter anderem die dezentrale Ausrichtung des Festivals. Rund 30 Programmpartner:innen aus der Wiener Startup Community werden über 60 Events veranstalten. Zu den Themen zählen in diesem Jahr Smart Cities, Creative Industries, Tech, Life Sciences oder Manufacturing.

2023 soll es auch wieder Vernetzungsmöglichkeiten geben. Besucher:innen aus dem In- und Ausland sollen darüber hinaus einen Eindruck vom Wirtschaftsstandort Wien erhalten. Dazu heißt es: „Damit können Teilnehmer:innen nicht nur neue Kontakte knüpfen und ihr Netzwerk erweitern, sondern haben auch die Möglichkeit, die florierende Biowissenschafts-, Produktions- und Technologieszene von Wien und sein blühendes Startup-Ökosystem kennenzulernen.“

Abgerundet werden die Events durch ein Rahmenprogramm. So wird es auch wieder die ViennaUP Homebase am Karlsplatz geben, die heuer noch intensiver bespielt werden soll. Auch Networking Coffeehouse Hours in ausgewählten Wiener Kaffeehäusern werden angeboten.

Ticketing & die ersten Programmpunkte

Die Programmpunkte der ViennaUP´23 sind laut Wirtschaftsagentur Wien ab sofort auf www.viennaup.com online einsehbar. Für viele davon können bereits Tickets gebucht werden. Das Programm lässt sich nach Tagen, Themenkategorien und Formaten filtern. Unter der Themenkategorie „Impact the Future“ finden sich beispielsweise Events wie die Impact Days, die in der Wiener Hofburg über die Bühne gehen werden, oder der Smart City Summit, der als hybrides Event im Wiener Climate Lab stattfinden wird. Zudem wird es auch wieder Events geben, in denen Startup-Gründer:innen mit Investor:innen vernetzt werden – angefangen von GINspiration über die 1MillionStartupsGlobalConference bis hin zur Startup Live ViennaUP’23. Ein Schwerpunkt wird in diesem Jahr auch auf CultureTech gelegt, wobei Creative Days Vienna wieder stattfinden werden.


Tipp der Redaktion

Als Medienpartner der ViennaUP’23 wird der brutkasten auch in diesem Jahr wieder im Vorfeld und während des Startup-Festivals über spannende Programmpunkte berichten. Stay tuned!

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DiLT Analytics
© DiLT Analytics

DiLT Analytics hat eine siebenstellige Finanzierungsrunde abgeschlossen. Sie setzt sich aus einem Equity-Investment von Noctua Science Ventures und einer Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) im Rahmen des Programms Seedfinancing – Deep Tech zusammen. Mit dem Geld möchte das 2021 gegründete Spinoff der TU Graz sein Team ausbauen und FaciliMind, seine Software zur automatisierten Fehlerdiagnose in Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, zu weiteren Betreibern großer Gebäudeportfolios bringen

DiLT Analytics: „Substanziell wachsen“

Noctua Science Ventures ist ein Wiener Deep-Tech-Fonds und ein Joint Venture von Speedinvest und den Technischen Universitäten Österreichs. Der Fonds investiert gezielt in Ausgründungen, deren Produkt auf langjähriger Forschung beruht.

„Die aws-Förderung ergänzt das Investment und ist auf genau diese Phase zugeschnitten: den Schritt von einer erprobten Technologie zu einem Produkt, das sich über viele Standorte hinweg ausrollen lässt“, heißt es per Aussendung. Um im Sinne des Programms aws Seedfinancing – Deep Tech als Deep Tech zu gelten, muss das Vorhaben auf einer „anspruchsvollen technologischen und wissenschaftlichen Herausforderung“ basieren und einen klaren Technologiesprung gegenüber bestehenden Lösungen oder rein inkrementellen Weiterentwicklungen ermöglichen.

„Mit Noctua Science Ventures haben wir einen Partner gefunden, der beides kennt: die technischen Herausforderungen eines Deep-Tech-Produkts und den Weg in die Kommerzialisierung. Für ein junges Spinoff ist das der Best Case. Dass parallel auch die aws-Förderung zugesagt wurde, bestätigt uns, dass FaciliMind und unser Team auf dem richtigen Weg sind. Jetzt geht es darum, substanziell zu wachsen“, sagt Theresa Kohl, CEO von DiLT Analytics.

Philipp Stangl, Managing Director von Noctua Science Ventures, ergänzt: „Von unseren vielen Gesprächspartnern erhielten wir ein sehr einheitliches Bild zu DiLT: ein glaubwürdiger, technisch differenzierter Ansatz, umgesetzt von einem Team, mit dem Immobilienprofis gerne zusammenarbeiten. Genau diese Kombination aus Forschungsvorsprung und starker Kundenorientierung ist es, wonach wir in der Pre-Seed-Phase suchen.“

2021 gegründet

DiLT Analytics wurde Ende 2021 von Franz Wotawa und Gerald Schweiger als Spinoff des Instituts für Softwaretechnologie der TU Graz gegründet und ging aus der Forschungsgruppe „Intelligent Systems“ hervor. Erstes größeres Projekt war „Inframonitor“, eine herstellerunabhängige IoT-Datenplattform für den Campus Inffeldgasse der TU Graz.

Seither ist DiLT an mehr als 20 Forschungsprojekten mit über 15 Partnern beteiligt, einige davon FFG-gefördert und gemeinsam mit österreichischen und europäischen Universitäten. Die Ergebnisse fließen über den Forschungszweig DiLT Research direkt in die Produktentwicklung. Geführt wird das Unternehmen heute von Theresa Kohl (CEO), Christopher Gray (Business Development & Strategy), Thomas Hirsch (CTO), Reinhard Pertschy (CPO) und Thomas Schwengler (Head of Software).

Die entwickelte Software FaciliMind analysiert Betriebsdaten von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, erkennt dabei versteckte Fehler und Optimierungspotenziale und liefert Technikteams eine nach Dringlichkeit sortierte Maßnahmenliste, so der Claim. Die Software von DiLT Analytics arbeitet herstellerunabhängig und lässt sich über ein einzelnes Gerät an die bestehende Gebäudeleittechnik anbinden. Dank eines knowledgegraphbasierten Softwarestacks soll sie das digitale Abbild komplexer Anlagen weitgehend automatisiert innerhalb weniger Tage statt monatelanger Handarbeit erstellen können. Zielgruppe sind Betreiber großer Gebäudeportfolios, etwa in der öffentlichen Hand, an Flughäfen sowie in Industrie und Gesundheitswesen.

DiLT Analytics erhielt Preise

Zu den Kunden zählen u.a. die Technischen Universitäten Graz und Wien, Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), IG Immobilien Management GmbH und Industriekunden. 2025 wurde DiLT Analytics mit dem DREA Award und dem ÖGUT Umweltpreis ausgezeichnet. Und ist seit September 2026 nach ISO 27001 zertifiziert.

„Wissen über Anlagenbetrieb soll im Unternehmen bleiben“

Neben der Verstärkung des Teams und dem geplanten Rollout möchte DiLT Analytics künftig ein Übersetzungswerkzeug für den BACtwin-Standard als Open Source veröffentlichen und die Diagnose künftig auf weitere Technologien wie Wärmepumpen, Photovoltaik und Batteriespeicher ausweiten

„Ein Gebäudeportfolio überdauert seine Dienstleister und oft auch seine erfahrensten Mitarbeitenden“, sagt Kohl. „Unser Ziel ist, dass das Wissen über den Anlagenbetrieb im Unternehmen bleibt und dass Entscheidungen auf verifizierter Datengrundlage statt auf Bauchgefühl und Erinnerung beruhen.“

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