03.11.2017

Vienna Case Challenge: Vorteil im „War for Talents“

Am 10. November findet die nächste von Roland Berger organisierte "Vienna Case Challenge" statt. Der Brutkasten sprach mit Organisator Michael Hilbert über die Hintergründe.
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„Mit der Kombination aus Uni, Corporate und Management Consulting haben wir wirklich ein sehr einzigartiges Format“, sagt Michael Hilbert. Er organisiert für den Consulting-Riesen Roland Berger die nächste Vienna Case Challenge. Studierende können dabei am 10. November einen Tag lang an einer aktuellen digitalen Herausforderung der Raiffeisen Bank International (RBI) arbeiten. Vergangenes Jahr wurde die Challenge etwa gemeinsam mit der Tageszeitung „Die Presse“ durchgeführt.

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Attraktivität im „War for Talents“

„Wir haben sowohl auf Kunden- als auch auf Uni-Seite immer mehr Nachfrage nach dem Format“, erzählt Hilbert. Dafür gebe es vor allem zwei Gründe. Einerseits seien bei der Case-Challenge der Kreativität keine Grenzen gesetzt. „Unsere Kunden können an diesem einen Tag wirklich ganz neue Ideen ausprobieren. Denn die Studierenden haben keine Voreinstellung darüber, was im jeweiligen Corporate alles vermeintlich nicht geht“, sagt Hilbert. Andererseits sei klar: „Natürlich geht es auch um Recruiting.“ Denn im „War for Talents“ müssten auch sehr angesehene Unternehmen ihre Attraktivität für Studienabgänger unter Beweis stellen.

„Es wird eine schwierige Auswahl“

Vice versa lägen die Vorteile für die Studierenden auf der Hand: „Sie können sich an echten und aktuellen Herausforderungen im Unternehmen messen. Und sie können abklären, ob das Corporate als zukünftiger Arbeitgeber für sie infrage kommt“, sagt Hilbert. Das spiegle sich auch in den bisherigen Bewerber-Zahlen für die Challenge mit RBI am 10. November wider: „Es sind sehr viele Bewerbungen hochqualifizierter Studierender bei uns eingegangen. Das wird für uns definitiv eine schwierige Auswahl.“ Die offizielle Bewerbungsfrist ist bereits zu Ende. Doch noch bis 6. November nimmt Roland Berger Nachnennungen an.

In Zukunft häufiger

Das Format dürfte in Zukunft übrigens häufiger angeboten werden. „Wir richten uns da nach dem Kundeninteresse. Und das ist da“, sagt Hilbert. Übertreiben wolle man aber nicht: „Wir wollen die Exklusivität wahren und wir wollen unseren Kunden eine Vernetzung mit den bestqualifizierten Studierenden bieten“. Beides spreche dagegen, das Format monatlich oder gar wöchentlich anzubieten. Denn der Pool an passenden Studenten sei letztlich auch begrenzt.

+++ Roland Berger-Studie: Gemeinsamer “Digital Innovation Hub” für ganze CEE-Region +++


Die Challenge findet am 10. November ganztägig bei Roland Berger Vienna statt.

⇒ Bewerbung mit Lebenslauf bis 6. November an [email protected]

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Rainer Haude und Piotr Ciski | (c) Daniel Willinger
Rainer Haude und Piotr Ciski | (c) Daniel Willinger

Bereits 1967 gegründet, nutzen heute nach Unternehmensangaben rund 4.000 Anwender:innen in Österreich die Steuerberatungssoftware des Wiener Anbieters dvo Software. Die Lösung unterstützt Steuerberater:innen bei Kanzleimanagement, Honorarabrechnung, automatisierten Workflows, sicherer Kommunikation und Dokumentenmanagement sowie bei Finanzbuchhaltung, Steuern und Anlagenverzeichnis. Dabei kommt auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz, der Fokus liege auf Automatisierung, heißt es vom Unternehmen.

Marke, Team und Geschäftsführer bleiben

Nun gab die Firma die Übernahme durch den erheblich größeren polnischen Mitbewerber Symfonia Group bekannt. Ein Kaufpreis wurde dabei nicht genannt. Marke, Team und Ausrichtung auf den österreichischen Steuerberatungsmarkt sollen unverändert bleiben. Auch die Geschäftsführer Rainer Haude und Richard Theiß bleiben in ihren Positionen und halten künftig Anteile an der Muttergesellschaft.

DACH-Einstieg für Symfonia

Symfonia hat mehr als 55.000 Kunden, darunter 6.700 Steuerberatungskanzleien. „Mit dvo Software betritt Symfonia erstmals den DACH-Raum, und wir beabsichtigen, hier weiter zu wachsen“, kommentiert Piotr Ciski, CEO der Symfonia Group. „Dvo kennt die Anforderungen österreichischer Steuerberatungskanzleien genau. Wir bringen Know-how im Bereich Technologie sowie der Einhaltung regulatorischer und gesetzlicher Rahmenbedingungen mit.“

„Interessante Chancen“ im österreichischen Markt

Und Rainer Haude, Geschäftsführer von dvo Software, sagt: „Wir teilen Symfonias Fokus auf die Steuerberatungsbranche und das Ziel, die Produktivität in Steuerberatungskanzleien durch intelligente Software erheblich zu steigern. Wir können nun unser ohnehin schon ehrgeiziges KI-Investitionsprogramm bei dvo Software mit noch größerer Dynamik vorantreiben.“ Der österreichische Markt befinde sich derzeit in einer teilweise durch den Rückzug des deutschen Anbieters Datev hervorgerufenen Umbruchsphase und biete daher „interessante Chancen“.

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