21.08.2017

aaia und AustrianStartups starten branchenspezifische Pitching-Eventreihe

aaia und AustrianStartups starten mit Vertical Uncovered eine branchenspezifische Pitching-Eventreihe. Den Anfang macht am 12.9. (Digital) Health im weXelerate.
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(c) fotolia.com - lightpoet

Pitching-Events sind ein fixer Bestandteil der Startup-Welt. Dabei pitchen meist mehrere Startups ihre Businessideen vor einer ausgewählten Jury an Business Angels. Doch in den wenigsten Fällen sind solche Events branchenspezifisch gestaltet. Das führe dazu, dass der „Fit“ zwischen Startups und Investoren-Jury zu kurz komme, heißt es von aaia und AustrianStartups. Der Herausforderung, das Matching zwischen Startups und ihrem Publikum zu verbessern, wolle man sich nun mit der neuen Eventreihe „Vertical Uncovered“ widmen, die Anfang Herbst startet. „Wenn man als Startup mit seiner Innovationen die Zukunft der jeweiligen Branchen gestalten will, ist ein Investor mit Branchenerfahrung oft ein entscheidender Erfolgsfaktor“ sagt Markus Raunig, Geschäftsführer AustrianStartups.

+++ AustrianStartups präsentiert Code of Conduct +++

„Möchten Branchenspezifika aufzeigen“

In regelmäßigen Abständen widmet sich ein Event mit geladenen Investorinnen und Investoren und ausgesuchten Startups jeweils einer bestimmten Branche. Den Anfang macht am 12. September „(Digital) Health“. „Jede Branche hat eigene Besonderheiten, Erfolgsfaktoren und aktuelle Entwicklungen vorzuweisen. Wir möchten genau diese Branchenspezifika aufzeigen und Startups der Branche mit erfahrenen Expertinnen und Experten zusammenbringen. Nur so kann ein Event auch nachhaltig zum Erfolg der Startups, aber auch der gesamten Branche beitragen.“, erklärt Lisa Fassl, Geschäftsführerin der aaia.

Expertenvortrag und Pitching-Session

Das Programm besteht aus einem Expertenvortrag („Lightning Talk“), bei dem Insights wie Investmentvolumina, internationale Hubs, aktuelle Deals und Zukunftstrend zu einer bestimmten Branche gegeben werden. Im Anschluss an den jeweils 15-minütigen Vortrag präsentieren ausgewählte Startups aus genau dieser Branche ihre Businessideen. AustrianStartups lädt Jungunternehmen aus ganz Österreich dazu ein, sich zu bewerben. Bei der Auswahl werden besonders jene bevorzugt, die bereits „investment ready“ sind, also den Proof of Concept bereits erbracht haben oder einen funktionierenden Prototyp vorweisen können. (PA/red)

+++ Interview mit Lisa Fassl: Für die AAIA ist das Team wichtiger als das Business-Modell +++


Der Call for Applications startet jeweils einen Monat vor dem Event. Für „(Digital) Health Uncovered“ können sich Startups bereits unter http://bit.ly/HealthUncovered für die Teilnahme bewerben.

Infos zum ersten Event:

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Thema: (Digital) Health

Datum: 12.September 2017

Uhrzeit: ab 16 Uhr

Ort: weXelerate

Teilnahme (investorenseitig): AAIA-Mitglieder – Invitation/Application only – Non-Members über Anfrage an [email protected]

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Gordon Euller hat in Wien Medizin studiert und die Facharztausbildung für Radiologie am AKH Wien absolviert. Während des Studiums hat er im Jahr 2004 zwei (später marktführende) Unternehmen in Osteuropa in den Bereichen Betriebsansiedelung und Pflegevermittlung gegründet (Dynamic Business Services & BestCare Pflege) welche er 2014 verkauft hat. Gordon war unmittelbar nach dem Studium und nochmals ab 2014 bei McKinsey London tätig wo er als Engagement Director in der Restrukturierung von Pharmaunternehmen, Spitälern, Gesundheitssystemen und Versicherungen gearbeitet hat. In London hat er für McKinsey u.a. die digital health practice mit aufgebaut und sich später auf Private Equity spezialisiert. Gordon hat nach seiner Zeit im AKH auch ein Jahr in Abu Dhabi gelebt um dort für einen lokalen Investor ein Privatspital aufzubauen. Vor einem Jahr ist er aus London nach Wien zurückgekehrt um hier ein Beratungs- und Finanzierungsunternehmen im Bereich Digital Health aufzubauen, das er nun zunehmend in Richtung eines VCs entwickelt (www.euller.eu).
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easy-connect, mamdani, Metropolitan Opera, Met, NY
© Laura Böhler - Gerald Stockinger (l.)(Co-Founder & CTO) und Wolfgang Graf (Co-Founder & CEO).

Die Metropolitan Opera und New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani kündigten Ende September eine Initiative an: In der Saison 2026/27 gibt die Met jeden Monat 10.000 Karten an New Yorker:innen frei, die seit 2019 kein Met-Ticket gekauft haben. Das sind rund zehn Prozent aller Tickets der Saison. Das Unternehmen easy-connect aus Wien liefert dafür die Technologie, wie dieses heute bekanntgab.

easy-connect in New York

Die Tickets werden über die bestehende digitale Lotterie in der App vergeben: Dazu müssen Nutzer:innen ihren Ausweis für die Berechtigungsprüfung in der App hochladen und sich für eine Vorstellung zur Lotterie anmelden. Von einem möglichen Gewinn erfahren sie per Push-Nachricht – und erhalten das Ticket direkt am Handy. Das Besondere daran: So kann die Met auch jene Teilnehmer:innen erneut ansprechen, die bei der Lotterie nicht gewinnen.

„Mit Opera for All wollten wir es New Yorker:innen in allen fünf Stadtbezirken leicht machen, die Met zu entdecken – und sie persönlich bei uns willkommen heißen. Weil Lotterie und Ausweisprüfung bereits in der App, die wir auch für unsere Rush-Tickets nutzen, verfügbar waren, ging es bemerkenswert schnell von der Idee zum Start – und das in der Größenordnung, die diese ambitionierte Initiative gebraucht hat. Möglich war das dank unserer Zusammenarbeit mit dem innovativen und flexiblen Team von easy-connect, das uns bei jedem Schritt begleitet hat, vom Design bis zur Umsetzung“, sagt Gillian Brierley, Chief Audiences, Marketing, and Communications Officer der Metropolitan Opera.

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Das Modell lässt sich auf viele Kulturbetriebe übertragen. Seit 2024 vergibt die Met über eine Lotterie in der App vergünstigte Tickets für 25 Dollar. Mehr als 550.000-mal haben Menschen seither bei der Verlosung mitgemacht, mehr als die Hälfte der App-Nutzer:innen ist unter 40 Jahren alt – und trotzdem sind rund vier von fünf Tickets, die in der App gekauft werden, ganz reguläre (Vollpreis-)Karten. Für viele Menschen stelle die Lotterie den ersten Schritt ins Haus dar.

Denn wer sich in der App anmeldet, sei für die Met kein:e Unbekannte:r mehr. Wer bei der Lotterie nicht gewinnt, bekommt automatisch ein passendes Angebot für ein reguläres Ticket. Im deutschsprachigen Raum gibt es ebenfalls solche Modelle und Initiativen, um kulturelle Teilhabe über alle Besuchergruppen hinweg zu ermöglichen, unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Zum Beispiel am Opernhaus Zürich mit einer Ticket-Lotterie und der digitalen Prüfung der „KulturLegi-Berechtigung“ für Menschen mit geringem Einkommen, direkt in der App.

„Stammpublikum entwickeln“

„Kultur einfacher zugänglich zu machen, war von Anfang an unser Anspruch. Nun macht es uns besonders stolz, dass die Technologie hinter einem Programm dieser Größenordnung aus Wien kommt“, sagt Wolfgang Graf, Co-Founder & CEO von easy-connect, der das Unternehmen gemeinsam mit Gerald Stockinger gegründet hat. „Drei von vier Erstbesucher:innen kommen nie wieder. Mit einer eigenen App können Häuser das ändern: Menschen zum ersten Mal hereinholen, sie persönlich ansprechen und daraus Stammpublikum entwickeln. Am Ende des Tages geht es darum, möglichst viele Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern. Und was in New York funktioniert, funktioniert genauso in Wien, Zürich oder Berlin.“

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