08.04.2026
SMART TRACKER

„Vermutlich der größte Launch seit wir mit Tractive gestartet haben“

Das oberösterreichische Scaleup Tractive launcht eine neue Produktgeneration mit umfassenden Health-Tracking-Funktionen.
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Tractive
Michael Hurnaus | (c) Tractive.

Erst kürzlich sorgte das oberösterreichische Haustier-Tracking-Scaleup Tractive für die bislang größte Newsmeldung im heimischen Startup-Ökosystem in diesem Jahr: den Exit an Bending Spoons mit Sitz in Mailand. Während sich Gründer Michael Hurnaus bis zum endgültigen Abschluss des vielleicht größten derartigen Deals in der heimischen Startup-Geschichte nicht genauer dazu äußern kann, wartet er gegenüber brutkasten mit einem anderen Superlativ auf: „Es ist vermutlich der größte Launch seit wir mit Tractive gestartet haben“, sagt er über ein neues Produkt, das heute präsentiert wird.

Stärkung im Pet-Health-Segment

Das 2012 gegründete Paschinger Unternehmen wurde mit GPS-Tracking groß, setzt jedoch bereits seit einiger Zeit einen zweiten Fokus im Pet-Health-Bereich. Mit der Übernahme des US-Konkurrenten Whistle im vergangenen Jahr stärkte man das Segment weiter. Nun folgt der Launch neuer Produktgenerationen für Hunde und Katzen, die alle bisherigen Features, auch dank KI-Unterstützung, in den Schatten stellen sollen.

„Tractive lernt, was für dein Haustier normal ist“

„Von Natur aus sind Hunde und Katzen sehr gut darin, Schmerzen oder Krankheiten zu verbergen. Selbst aufmerksame Haustierbesitzer sehen die Anzeichen oft nicht sofort“, erklärt Hurnaus in einem Produktvideo. Der neue Tracker monitort nicht nur Abweichungen der Herz- und Atemfrequenz oder Veränderungen im Schlafverhalten, sondern etwa auch, ob sich ein Hund ungewöhnlich oft oder viel kratzt oder wie viel er bellt oder ob eine Katze ihr Revierverhalten ändert.

Dabei spielen nicht nur die Daten von Millionen Haustieren von Tractive-Kund:innen, sondern vor allem auch jene des betroffenen Haustiers selbst eine wichtige Rolle. „Tractive lernt, was für dein Haustier normal ist, und verwandelt diese Signale in Erkenntnisse, die klar, einfach und umsetzbar sind“, so der Gründer. Anstatt zu raten, ob alles mit dem Tier in Ordnung sei, wisse man dadurch Bescheid. „Das ersetzt keinen Tierarzt“, betont Hurnaus. Vielmehr könne man damit bei Auffälligkeiten frühzeitig Tierärzt:innen konsultieren.

KI-Gesundheitszusammenfassung und Zeitachsen-Historie

Geliefert werden diese Informationen den Nutzer:innen, wie gewohnt, via App. Dort bekommen sie neben dem GPS-Signal und den Basis-Gesundheitsdaten auch eine KI-gestützte Gesundheits-Zusammenfassung, die wöchentliche Einblicke in leicht verständliche Empfehlungen übersetzen soll. Außerdem bietet die neue Produktgeneration eine erweiterte Zeitachsen-Historie, die eine grafische Aufbereitung der Tier-Aktivitäten über die Zeit ermöglicht. Wie bei allen Tractive-Angeboten muss das Gerät erworben werden (69 bzw. 79 Euro) und ein Abo (5 bis 8 Euro pro Monat) abgeschlossen werden.

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Beyond Gravity Austria
© Beyond Gravity Austria/Canva - Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria.

Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) zählt mit rund 57 Millionen Euro Umsatz (2025) und rund 250 Mitarbeitenden zu den größten österreichischen Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eigenen Angaben nach eine Exportquote von rund 100 Prozent. Erst kürzlich hat der Weltraumzulieferer seine Produktionsfläche in Niederösterreich verdoppelt – brutkasten berichtete über den 4,5-Millionen-Euro-Ausbau.

Beyond Gravity: Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten

Nun wird die nächste Generation von US-Wettersatelliten mit Technologie aus Österreich ausgestattet. Beyond Gravity Austria liefert – wie man vermeldet – hochpräzise Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten, die ab 2032 für die US-Wetterbehörde NOAA ins All starten sollen. Gebaut werden die Satelliten vom US-Unternehmen Lockheed Martin in Colorado.

Die Navigationsempfänger aus Wien werden – so der Claim – die Position der Satelliten in rund 36.000 Kilometern Höhe mit einer Genauigkeit von weniger als 20 Metern bestimmen.

„Im Rahmen unseres ersten Vertrags mit Lockheed Martin werden wir Navigationsempfänger für zwei NASA-Wettersatelliten liefern. Je genauer die Position des Satelliten durch unseren Empfänger bestimmt wird, desto genauer sind die Wetter- und Umweltdaten“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria. Die Wettersatelliten namens GeoXO sollen die Vorhersage von Unwettern sowie die Überwachung von Umwelt- und Klimaphänomenen in der westlichen Hemisphäre deutlich verbessern.

Nicht die erste NASA-Partnerschaft

Beyond Gravity Austria lieferte schon mehrmals Technik für NASA-Satelliten, etwa einen Navigationsempfänger für den 2018 gestarteten NASA-Umweltsatelliten ICESat-2 oder Navigationsempfänger für den 2024 gestarteten Klimaschutzsatelliten PACE inklusive Thermalisolation für ein NASA-Instrument des Satelliten.

Die Wettersatelliten GeoXO (Geostationary Extended Observations) werden in einer geostationären Umlaufbahn über dem Äquator betrieben. In dieser Höhe von rund 36.000 Kilometern bewegen sie sich mit derselben Geschwindigkeit, wie die Erdrotation und können dadurch kontinuierlich dieselbe Region der Erde beobachten.

© zVg – Infografik zu den GeoXO-Wettermissionen.

„Unsere GEORIX-Empfänger bieten selbst in einer Entfernung von 36.000 Kilometern eine Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von weniger als 20 Metern. Damit setzen wir neue Maßstäbe für präzise Echtzeit-Navigation an Bord von Satelliten“, so Kober. Im Jahr 2023 wurde der erste GEORIX-Navigationsempfänger ins All geschickt; er bestimmt die Position des NASA-Klimainstruments TEMPO, das atmosphärische Gase (Ozon, Stickstoffdioxid und Formaldehyd) sowie Aerosole über Nordamerika misst.

Rund 30 Satelliten nutzen Navigationsempfänger von Beyond Gravity

Insgesamt nutzen derzeit etwa 30 Satelliten Navigationsempfänger von Beyond Gravity zur Positionsbestimmung. Die Empfänger kommen bei Satelliten von der niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) bis zur geostationären Erdumlaufbahn (GEO) zum Einsatz, also in Entfernungen von etwa 1.000 Kilometern bis 36.000 Kilometern von der Erde. Alle weltraumgestützten Navigationsempfänger werden am österreichischen Standort von Beyond Gravity in Wien entwickelt und produziert.

Die GeoXO-Mission soll Bilder und atmosphärische Messungen der westlichen Hemisphäre der Erde und eine Echtzeit-Erfassung der Blitzaktivität liefern sowie kurzfristige Wettervorhersagen und Warnungen vor Extremwetter und Umweltgefahren unterstützen.

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