20.09.2015

Verlosung: Zwei Tickets zu den „Manageers Career Days“ in der Hofburg

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Die Manageers Career Days finden in der Wiener Hofburg am 23 & 24 September statt.

Am 23. & 24. September findet in der Wiener Hofburg die „Konferenz für die Entscheider von morgen“ statt (So auch das Motto!) Über 40 CEOs und Führungskräfte werden an der Veranstaltung teilnehmen. Eröffnet wird die Konferenz mit Andreas Winiarski, dem Senior Vice President von Rocket Internet. An den zwei Konferenz Tagen trifft man auf Menschen mit einem interessanten Lebenslauf: Armin Strbac von Shpock (Über den kürzlichen Exit des Wiener Startups hier mehr) oder Christian Ohswald, der CEO der Deutschen Bank werden vor Ort sein, so wie auch Markus Kienberger, Google Manager für Österreich. Auch Stefanie Pingitzer (ein Interview von der AAIA Gründerin hier) und Business Angel Manfred Reichl nehmen am Event teil.

Daher: Die Konferenz ist für Startups gleichermaßen interessant wie für Studierende, Young Professionals, jene, die sich beruflich neu orientieren möchten und alle, die einfach Inspiration suchen.

Am Programm stehen Vorträge, Workshops, Diskussionen und ein spezielles Speed-Dating, das Interessierte mit Führungskräften „matcht“. Dabei soll auch der Frage nachgegangen werden, wie die Speaker zur Führungsposition gekommen sind. Bei „Switch it, Baby!“, werden außerdem die Rollen getauscht: Ein CEO interviewt einen Young Professional.

DerBrutkasten verlost zwei Tickets für die „Manageers Career Days“: Schreib einfach bis 22. September 19 Uhr an [email protected] und beschreibe in wenigen Sätzen, wieso gerade dein Startup dabei sein sollte. 

Mehr Infos zu den Manageers Career Days hier

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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher / brutkasten

Dass sich die aktuell noch laufenden Verhandlungen zur EU Inc. auf Ratsebene nicht so entwickeln, wie es sich die Initiator:innen der gleichnamigen Initiative wünschen würden, ist allgemein bekannt. Übte man nach der Veröffentlichung des Kommissionsentwurfs im März noch deutliche Kritik an diesem, würde man ihn inzwischen wohl gerne so annehmen. Denn der aktuell noch in Ausarbeitung befindliche Vorschlag des Rats der EU-Justizminister:innen dürfte letztlich, wenn man mit den Verhandlungen vertrauten Personen Glauben schenken darf, kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Vorschlag der Initiative zu tun haben. Die absoluten Kern-Forderungen seien darin de facto zur Gänze gestrichen, was überbleibe sei „nicht mehr als ein Label und vielleicht etwas schnellere Gründung“, hört man.

Österreich als EU-Inc.-Antagonist

Das offizielle Österreich spielt dabei dem Vernehmen nach eher die Rolle des Antagonisten. Das SPÖ-geführte Justizministerium zähle in den Verhandlungen zu den Verhinderern. Rot-weiß-roter Gegenwind zur EU Inc. komme aber auch von anderer Seite, nicht nur, wie allgemein bekannt, von Notariatskammer und Arbeiterkammer, sondern auch von einflussreichen Personen in der Wirtschaftskammer.

Zehetner: deutliche Positionierung pro EU Inc.

In dieser durchaus komplexen Gemengelage von Interessen aus ganz unterschiedlicher Richtung, mag es fast verwundern, dass sich Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nun öffentlich durchaus deutlich positionierte. „Ich bin unzufrieden damit, wohin sich die Diskussion zur EU Inc. momentan entwickelt – sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene“, sagte sie heute bei einer Keynote im Rahmen des Verbund Venture Day 2026 an der WU Wien. Auf diese Weise werde die EU Inc. nicht zur Alternative zur amerikanischen Delaware Inc., die auch sie sich wünsche.

Mitarbeiter:innenbeteiligung via FlexCo „noch nicht attraktiv genug“

Auch sonst gab sich Zehetner in ihrer Rede, die sich auf europäische Souveränität im Startup-Bereich fokussierte, kritisch. Die FlexCo etwa bezeichnete sie in Sachen Mitarbeiter:innen-Beteiligung als „ersten Schritt“, aber „noch nicht attraktiv genug“. Es brauche neue Steuerregeln, die Mitarbeiter:innenbeteiligung praktikabel machen. Auch ihre bereits einmal dezidiert geäußerte Forderung nach Steuererleichterungen bei Startup-Beteiligungen – vulgo Beteiligungsfreibetrag – wiederholte sie bei der Gelegenheit. Auf europäischer Ebene sieht sie Handlungsbedarf u.a. in Sachen Kapitalmarktunion. Lob gab es von Zehetner dafür für den European Scaleup Funds – ergänzt mit Eigenlob für den geplanten österreichischen Dachfonds.

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