02.03.2015

Verlinkt: Die Top-News auf einen Blick für März

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News in Kürze: Ein Überblick über die letzten Geschehnisse

Google bestätigt: Android Pay kommt

Nachdem Google seine „Wallet“ lange vernachlässigt hat, springt der Suchmaschinenkonzern doch wieder auf den Mobile Payment Zug auf: An der Bezahlplattform Android Pay, die Apple Pay Konkurrenz machen soll, wird aktuell gearbeitet. Sie soll sowohl mit NFC ausgestattet sein, als auch „biometrische Methoden“ wie den Fingerabdruck-Scan unterstützen. „Google stimmt mit dem allgemeinen Empfinden überein, dass mobiles Bezahlen in diesem Jahr ein neues Level an Bedeutung erreicht hat. Es macht Sinn, die nötigen Karten im bereits mitgeführten Smartphone aufzubewahren zu können“, so Sundar Pichai von Google am Mobile World Congress. Mehr dazu >> Giga

Yahoo launcht eigenen TV-Guide

Der Name ist Programm: Yahoo TV ist ein neues, digitales Magazin, das Artikel, Hintergründe und Analysen zum Thema Fernsehen bieten soll. Yahoo zum offiziellen Launch: „Ob man nun seine TV-Woche planen möchte oder Entscheidungshilfe braucht, welches TV Format man streamen sollte – wir recherchieren anhand von Experten-Analysen, was man nicht verpassen darf“. Mehr dazu >> Venturebeat

Tinder kostenpflichtig

Tinder Plus kommt – Laut dem Newsportal TechCrunch soll dies bereits in den nächsten Stunden passieren. Zwei Hauptfeatures sollen zahlfreudigen Nutzern ab dann zur Verfügung stehen: Einerseits ein „Undo“-Button, mit dem man fälschlich „aussortierte“ Pofile wieder zurück holen kann. Außerdem eine „Passport“- Funktion mit der man zwischen Ländern hin und her wechseln kann. Als zahlender Kunde umgeht man künftig auch Werbeanzeigen, die ebenfalls zeitnah eingeführt werden sollen. Mehr dazu >> TechCrunch

Erstes Foto von Licht als Partikel und Welle gleichzeitig

Licht ist beides: Teilchen als auch als Welle. Diese beiden Verhaltensweisen konnten in der Vergangenheit nie zur gleichen Zeit eingefangen werden. Der Welle-Teilchen-Dualismus besagt, dass Objekten der Quantenphysik die Eigenschaft von Wellen wie auch Teilchen zugeschrieben werden müssen. Nun ist es einem Team von Wissenschaftlern erstmals gelungen, diesen Snapshot tatsächlich aufzunehmen. „Das Experiment zeigt zum ersten Mal überhaupt, dass wir Quantenmechanik unmittelbar aufnehmen können – sowie seine paradoxe Natur“, so Fabrizio Carbone, Leiter der Untersuchung. Mehr dazu >> Phys.org

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(c) Karin Hackl Wirtschaftsagentur Wien

Die Stadt Wien und die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien haben die Einreichphase für ihr gemeinsames Finanzierungsinstrument Wiener Wachstum gestartet. Insgesamt stehen dafür sieben Millionen Euro Startkapital zur Verfügung. Ziel ist es, die Eigenkapitalbasis wachstumsorientierter Unternehmen zu stärken und ihnen die nächsten Entwicklungsschritte zu ermöglichen.

Bereits im April dieses Jahres wurde das Finanzierungsmodell angekündigt. Hinter der Initiative steht eine gemeinsame Gesellschaft der Wirtschaftsagentur Wien und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien. Beide Partner stellen jeweils 3,5 Millionen Euro zur Verfügung.

„Mit Wiener Wachstum wollen wir KMU in kritischen Wachstumsphasen gezielt begleiten und Investitionen in Innovation, Internationalisierung sowie Technologie ermöglichen“, erklärt Martin Hauer, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.

Wer kann sich bewerben?

Das Angebot richtet sich an Wiener Startups, Scaleups sowie KMU aus der Gesundheits- und Digitalwirtschaft. Dazu zählen beispielsweise Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences, Medizintechnik, Pharma und Diagnostik sowie Software, Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien und Cybersecurity.

Voraussetzung ist unter anderem, dass die Unternehmen als Kapitalgesellschaft eingetragen sind, über ein tragfähiges Geschäftsmodell verfügen und seit „mindestens zwei bis drei Jahren“ eine Betriebsstätte in Wien haben. Unterstützt werden sollen insbesondere Vorhaben zur Skalierung, Internationalisierung, technologischen Weiterentwicklung oder Erweiterung von Produktionskapazitäten.

Keine klassische Förderung, sondern eine Beteiligung

Bei Wiener Wachstum handelt es sich nicht um eine klassische Förderung, sondern um eine Finanzierung. Die vereinbarte Summe wird vollständig an die Unternehmen ausbezahlt. Im Gegenzug führen erfolgreiche Unternehmen später einen vertraglich vereinbarten Anteil ihrer Gewinne an Wiener Wachstum zurück. Diese sollen künftig für weitere Unternehmensfinanzierungen eingesetzt werden und damit einen langfristigen Finanzierungskreislauf schaffen.

„Wir beschreiten mit Wiener Wachstum einen ganz neuen Weg abseits unserer bestehenden Fördermöglichkeiten“, erklärt Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak. Die Finanzierung stärke die Eigenkapitalbasis der Unternehmen und werde flexibel an deren Anforderungen angepasst.

Pro Unternehmen sind Finanzierungen zwischen 100.000 und 500.000 Euro möglich. Dabei kommen beispielsweise direkte Unternehmensbeteiligungen oder eigenkapitalähnliche Finanzierungen, etwa in Form qualifizierter Nachrangdarlehen, infrage. Bei direkten Beteiligungen liegt die Beteiligungsquote bei maximal 25 Prozent. Der vorgesehene Beteiligungszeit beträgt sieben bis zehn Jahre mit einer klaren Exitstrategie. Die konkreten Konditionen werden individuell vereinbart.

Einreichungen ab sofort möglich

Interessierte Unternehmen können sich ab sofort über die Website der Wirtschaftsagentur Wien für eine Finanzierung bewerben. Eine fixe Einreichfrist gibt es nicht. Nach einer ersten Prüfung der eingereichten Unterlagen folgen Gespräche über ein mögliches Investment sowie eine vertiefte Unternehmensprüfung. Der gesamte Prozess kann laut Wirtschaftsagentur Wien vier bis sechs Monate dauern.

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