13.09.2023

Verena Riedler verstärkt ab sofort Geschäftsführung bei Crowd4Climate

Die Klimaschutz-Plattform komplettiert sein Führungstrio. Verena Riedler möchte als geschäftsführende Gesellschafterin neue Standards am Investmentmarkt setzen.
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Verena Riedler, Crowd4Climate
(c) Monika Fellner - Verena Riedler nun im leadership-Team von Crowd4Climate.

Crowd4Climate, eine Online-Plattform, um in Klimaschutzprojekten anzulegen, erweitert seine Geschäftsführung. Verena Riedler, ihres Zeichens Impact-Unternehmerin und -Investorin, steigt als geschäftsführende Gesellschafterin ins Social Enterprise ein.

Crowd4Climate: Klimaschutz und Rendite

Crowd4Climate sitzt in Wien und hat eine Zweigniederlassung in Frankfurt am Main. Das Unternehmen wurde 2015 gegründet. Es befindet sich im Besitz von Stefan Kainz, Oliver Percl und Riedler sowie der C.E.L.L. Investment GmbH und der ÖGUT GesmbH.

Riedler selbst verfolgt in ihrer neuen Rolle das Ziel, Projekte anzubieten, die „uns in jeglicher Hinsicht reicher machen: mit ökologischer, sozialer und finanzieller Rendite – und damit klare Standards am Investmentmarkt zu setzen“, heißt es.

„Gutes für den Klimaschutz bewirken und dabei eine solide Rendite erzielen – das ist für viele Menschen heute kaum vorstellbar. Wir wollen zeigen, dass rundum sinnvolle Investitionen möglich sind und bieten unseren Anleger:innen dabei volle Transparenz – bis hin zu Webtalks mit dem Management der Projektpartner“, erklärt Riedler.

Geschäftsführung komplett

Mit Riedlers Bestellung wird nun die Geschäftsführung von Crowd4Climate komplettiert, zusammen mit den genannten Kainz und Percl. In den letzten sechs Monaten hat Riedler bereits ehrenamtlich für C4C gearbeitet und ist überzeugt: Geld hat eine immense Hebelwirkung in Sachen Klimaschutz.

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Christina Hirschl, Geschäftsführerin von Silicon Austria Labs | (c) Helge Bauer
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Laut internationaler Energieagentur wird sich der weltweite Stromverbrauch der Rechenzentren bis 2030 auf rund 945 Terawattstunden mehr als verdoppeln. Das entspricht etwas mehr als dem gesamten Stromverbrauch Japans heute. Während die EU ein verpflichtendes Nachhaltigkeits-Label entwirft, um den Energie- und Wasserverbrauch der Branche einheitlich bewerten zu können, arbeitet man in Österreich bei Silicon Austria Labs an energieeffizienter KI und Rechen-Hardware.

Stromsparen mittels Chip-Bausteinen und optimierten KI-Modellen

Bei Silicon Austria Labs arbeitete man schon 2025 an einer effizienteren KI, wie brutkasten berichtete. Nun soll Energie mittels Hardware-Beschleunigern gespart werden, also mit Chip-Bausteinen, die KI-Berechnungen mit wesentlich geringerem Energieaufwand ausführen als herkömmliche Prozessoren. So entwickelt das Silicon Austria Labs für das europäische Projekt ISOLDE im Rahmen des Chips Joint Undertaking energieeffiziente Beschleuniger.

„Unsere Stärke liegt darin, KI dort effizient zu machen, wo sie tatsächlich rechnet, im Chip und im Datacenter“, sagt Christina Hirschl, CEO von Silicon Austria Labs. „Wir entwickeln Hardware und Verfahren, die dieselbe Rechenleistung mit deutlich weniger Energie erbringen. Das ist die Grundlage, damit KI in Europa nachhaltig wachsen kann.“

Zudem optimiert Silicon Austria Labs KI-Modelle so, dass sie Daten nicht in große Rechenzentren senden, sondern direkt auf den jeweiligen Geräten laufen, wie etwa Haushaltsgeräten, Sensoren oder Satelliten. Auch an einem energieeffizienten „föderierten Lernen“ wird bei Silicon Austria Labs geforscht. Bei dem Prozess wird KI trainiert, ohne dabei sensible Daten zusammenzuführen.

Energiesparende Elektronik für ein unabhängiges Europa

Laut Silicon Austria Labs geht es bei der Forschung nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern auch um die technologische Unabhängigkeit Europas. Durch selbst entwickelte energieeffiziente Chips und Verfahren sei man weniger abhängig von außereuropäischen Anbietern. „Energieeffiziente Elektronik ist ein Standortvorteil für Österreich und Europa“, sagt Hirschl. „Wer die sparsamste Technologie beherrscht, macht sich unabhängiger und verbindet Digitalisierung mit Klimazielen.”

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