10.05.2023

veprosa: Deutsches FoodTech entwickelt Proteinsaucen in Pulverform

Proteinshakes in Saucenform: Die veganen Pulversaucen des FoodTechs veprosa sollen Nudeln, Curries und Salate zur Proteinquelle machen und sich als gesunde Saucenalternative vor allem für Sportler:innen eignen.
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Das veprosa Gründerteam- Alissa und Dominik Kübler aus Rheinfelden (c) veprosa.com

Proteinreich und vegan – zwei der einflussreichsten Ernährungstrends der letzten Jahre. Das deutsche Startup veprosa vereint vegane und proteinreiche Ernährung in Pulverform: Mit über 30 Prozent Pflanzenprotein sei das Saucenpulver zum Selbstanrühren vor allem für Sportler:innen geeignet, so die Gründer Dominik und Alissa Kübler aus Rheinfelden in Baden-Württemberg.

Vor allem Sportler:innen benötigen ausreichend Protein: So liegt der Proteinbedarf von Hobby-Kraftsportler:innen bei rund 1,5 bis 1,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Optimalerweise sollte die Proteinzufuhr dabei auf mehrere Portionen zu je 25 bis 40 Gramm verteilt sein. Proteinshakes seien dabei vor allem für Menschen mit hohem Proteinbedarf geeignet – und jene, die es gerne süß mögen. Denn die eiweißreichen Sportgetränke gibt es vorwiegend in süßen Geschmacksrichtungen, so das Gründerteam von veprosa.

Proteinshakes in Saucenform

Co-Founderin Alissa Kübler ist Ernährungsberaterin und weiß, “dass Soßen meistens auch der ungesündeste Teil einer Mahlzeit”, also vergleichsweise fett- und kalorienreich, sind. Das Gründerteam hat mit veprosa eine proteinreiche Saucenalternative zum Selbstanrühren geschaffen.

Bei veprosa handelt es sich um vegane Proteinsaucen in Bioqualität als herzhafte Alternative zu Proteinshakes. Dem Gründerteam zufolge enthält das Saucenpulver sowohl Reis- als auch Süßlupinprotein, was essenzielle Aminosäuren auf rein pflanzlicher Basis liefern soll. Veprosa soll darüber hinaus ohne Süßstoffe und Geschmacksverstärker hergestellt werden. Das vegane Saucenpulver sei darüber hinaus frei von Soja, Gluten und Zucker.

Das Sortiment des FoodTech Startups umfasst bislang vier Geschmacksrichtungen, darunter Tomate, helle Sauce, grünes Pesto und gelbes Curry. Pro Portion sollen Anwender:innen 25 Gramm des Pulvers mit 160 Milliliter Wasser einrühren und kurz aufkochen. Die Curry-Variante eignet sich außerdem zur Verfeinerung mit Kokosmilch, so das Gründerteam. Die Saucenzubereitung sei damit in wenigen Minuten erledigt. Das veprosa-Saucenpulver eigne sich für Pasta-, Reis-, Pfannen- und Curry-Gerichte. Auch Snacks, Bowls und Salate können mit veprosa verfeinert werden.

Die veprosa Produkte sind bereits im Handel sowie über den Webshop des Unternehmens erhältlich. Am Expansionsplan steht die Umsatzsteigerung im deutschsprachigen Lebensmitteleinzelhandel.


Mehr zu veprosa gibt es kommenden Montag, den 15.05., in der Höhle der Löwen um 20:15 Uhr auf VOX. Weiters dabei sind SauberGarten, MyGutachter, Vole Light und O-Spring.

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© fonio/canva - Alexander Brix.

Das Scaleup fonio.ai von Daniel Keinrath und Matthias Gruber ist eines der aufstrebendsten Startups Österreichs. Im Juni sicherte man sich ein 14,6 Millionen Euro Seed-Investment und knackte rund zwei Monate später die 10-Mio.-ARR-Marke. Am AustrianStartups Summit verkündete CCO Alexander Brix gegenüber brutkasten die nächsten Ziele. Und die sind ambitioniert.

fonio: Globaler Rollout

Fonio.ai möchte im kommenden Jahr seine Präsenz global ausbauen. „Wir wollen 20 neue Märkte in Nord Amerika und Europa aufgreifen“, sagt Brix. „Wir streben aber auch Asien an, um auf der globalen Landkarte präsent zu bleiben und eine global führende Marke aus Wien heraus aufzubauen. Auch ein Büro in New York ist geplant. Das größte Risiko für uns ist momentan, langsamer zu werden und unsere schnelle Arbeitskultur zu verlieren.“

Mehr Arbeitskraft geplant

In diesem Sinne möchte das Wiener KI-Startup 2027 auch 300 neue Mitarbeiter:innen einstellen und schielt schon, zumindest peripher, auf einen Decacorn-Status hin. Eine genaue Timeline dafür hat das Team nicht, aber das Mindset dafür wohl bereits inhaliert, wenn Brix sagt: „Es ist kein Status, auf den man hinarbeitet, sondern man möchte einen guten Job machen und das Produkt in möglichst viele Unternehmen bringen. Dass man dann vielleicht Decacorn wird, ist ein Nebeneffekt. Einen Zeitrahmen, bis wir das schaffen, haben wir uns nicht gesetzt, aber es ist unsere Ambition einen Global Player zu bauen und sicherzustellen, dass der ‚AI Communication Layer‘ aus Europa kommt und nicht von amerikanischen oder vielleicht chinesischen Unternehmen besetzt wird. Wer die Kommunikation beherrscht, der hat sehr viel Macht. Und wir wollen diese Macht auf jeden Fall in Europa halten. Das heißt, um das zu schaffen, ist es der natürliche Weg, dass wir ein Decacorn werden.“

Series-A steht an

Auf diesem Weg habe man aktuell ein Angebot entwickelt, das mittlerweile sämtliche textbasierten Kommunikationskanäle sowie Telefonsysteme in Form von PBX umfasse. Damit könne man die gesamte „Communication Suite“ mittelständischer Unternehmen bereits vollständig abdecken, erzählt Brix von einer weiteren Neuerung. Eine andere Neuigkeit betrifft die Finanzierung. Zwar gibt sich Brix dazu etwas bedeckt, lässt aber fallen, dass man kurz vor einer Series-A-Finanzierung stehe. Details sollen im kommenden Jahr folgen.

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