17.02.2025
IN EIGENER SACHE

VentureCapital Magazin: Karin Hofelich übernimmt Life Science Lead

Das VentureCapital Magazin, ein Medium der brutkasten-Gruppe, holt Karin Hofelich als Life Science Lead an Bord. Sie soll künftig auch das Community-Management des Magazins verstärken.
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Karin Hofelich übernimmt den Life Science Lead beim VentureCapital Magazin © VentureCapital Magazin

Die brutkasten-Gruppe freut sich, mit Karin Hofelich eine Expertin für Life Sciences und Unternehmensentwicklung an Bord zu begrüßen. Sie übernimmt die Leitung des Life Science-Bereichs des VentureCapital Magazins und verstärkt das Community Management der
Medienplattform. Damit wird sie den strategischen Ausbau dieses Zukunftssektors vorantreiben.

Weiterentwicklung der Life-Science-Aktivitäten

Karin Hofelich ist künftig für die Weiterentwicklung der Life-Science-Aktivitäten der brutkasten-Gruppe, insbesondere für die Plattformen VentureCapital Magazin und StartingUp, verantwortlich. Ihre jahrelange Erfahrung in Business Development, Networking und Eventmanagement macht sie zur idealen Besetzung für diese zentrale Position.

„Wir freuen uns sehr, mit Karin Hofelich eine absolute Expertin in unserem Team begrüßen zu dürfen, die mit großem Engagement und Weitblick den Zukunftsbereich Life Sciences in unseren multimedialen Produkten ausbauen und nachhaltig verankern wird. Der Bereich der Lebenswissenschaften beschäftigt sich mit den großen Herausforderungen unserer Zukunft – von der medizinischen Entwicklung und Forschung bis hin zu Ernährung, Umweltschutz und Digitalisierung”, so Dejan Jovicevic, Gründer und CEO von brutkasten.

Hofelich übernimmt neu geschaffene Schlüsselposition

Karin Hofelich blickt auf eine erfolgreiche Karriere in der Medienbranche mit besonderem Fokus auf Life Science zurück. Seit 2017 war sie als Verlagsleiterin für die Plattform Life Sciences bei der GoingPublic Media AG verantwortlich. Dort hat sie maßgeblich zur Positionierung und zum Wachstum der Unternehmenssparte beigetragen. Ihre umfassende Erfahrung rund um Life Sciences und Events sowie ihr starkes Netzwerk – auch in den Bereichen Entrepreneurship, Wissenschaft und Beteiligungskapital – machen sie zur idealen Besetzung für die neu geschaffene Schlüsselposition.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung und darauf, die Life Science-Aktivitäten gemeinsam mit dem bestehenden Team weiterzuentwickeln. Gerade die DACH-Region ist geprägt von exzellenter Forschung und vielversprechenden Startups, die mit einer entsprechenden Finanzierung ihr großes Wachstumspotenzial voll entfalten können. Die multimedial aufgestellte brutkasten-Gruppe bietet vielseitige Möglichkeiten, die Life Sciences-Community noch stärker mit den Themen Venture Capital und Startup-Finanzierung zu vernetzen und das Bewusstsein für die Innovationskraft des Sektors weiter zu schärfen,“ sagt Karin Hofelich.

Seit 2021 ist VentureCapital Magazin Teil von brutkasten

Das VentureCapital Magazin ist ein führendes deutsches Medium im Bereich Venture Capital, Startup-Finanzierung und Private Equity. Es bietet fundierte Analysen, aktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte für Investor:innen, Unternehmer:innen und die Venture-Capital-Community. Seit April 2021 gehört das VentureCapital Magazin zur brutkasten-Gruppe.

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NovaLabs
© NovaLabs - Gründer von NovaLabs: Christian Gubik und David Schweiger (v. l.).

NovaLabs ist ein steirischer Produzent von Nahrungsergänzungsmitteln und hat seit der Gründung vor rund fünf Jahren den Umsatz jährlich verdoppelt: Allein heuer sollen 25 Millionen Euro erwirtschaftet werden, so das Ziel.

NovaLabs: Drei Millionen Euro in neue Anlagen

Das Wachstum veranlasste die beiden Gründer und Geschäftsführer David Schweiger und Christian Gubik nun zum nächsten Expansionsschritt: Nachdem heuer bereits rund zwei Millionen Euro in den Aufbau des kürzlich eröffneten zweiten Standorts in Graz-Rudersdorf geflossen sind, werden bis Jahresende weitere drei Millionen Euro in neue Maschinen und Anlagen investiert.

„Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel – von Proteinen und Kollagen über Vitamine bis hin zu Mineralstoffen – wächst extrem stark. Wir haben uns als Produzent mit hohem Qualitätsanspruch einen Namen gemacht. Mit der aktuellen Investition bauen wir unsere Kapazitäten gezielt aus, um mit der steigenden Nachfrage Schritt halten zu können“, erklärt das Gründerduo unisono.

Im Mittelpunkt des Investitionsprogramms stehen zwei neue Verpackungslinien für Kapseln am Standort Graz-Rudersdorf. Auch am Hauptsitz in Graz-Straßgang wird die Produktion erweitert: Eine neue Füllmaschine dosiert pulverförmige und optional auch flüssige Produkte automatisiert in Stickpacks. Ergänzt wird die Anlage durch eine neue Standbodenbeutel-Linie für wiederverschließbare Pulververpackungen sowie einen Pick-and-Place-Roboter. Damit soll vor allem die steigende Nachfrage nach pulverförmigen Produkten, insbesondere Kollagen, abgedeckt werden.

„Pulver im Standbodenbeutel oder in den Stickpacks ist derzeit eines der großvolumigsten Segmente am Markt. Gleichzeitig sehen wir weiterhin eine sehr starke Nachfrage nach Kapseln in unterschiedlichsten Formen und Rezepturen“, sagt Schweiger. Die neuen Anlagen werden dem Unternehmen zufolge sukzessive in den kommenden Wochen geliefert beziehungsweise in Betrieb genommen. Bis Jahresende soll das gesamte Investitionsprogramm umgesetzt sein.

Neue Mischhalle

Auch am Grazer Hauptsitz wird erweitert: In die bestehende Produktion wird eine neue Mischhalle mit drei Anlagen integriert. Dort werden Rohstoffe künftig automatisiert eingewogen, zugeführt und weiterverarbeitet. Zum Einsatz kommt unter anderem ein Kugelmischer mit einem Fassungsvermögen von rund 2.000 Litern. Zwei gegenläufig arbeitende Wellen würden dabei für eine gleichmäßige Durchmischung sorgen. Der Mischvorgang soll dadurch von bisher bis zu 20 Minuten auf rund 90 Sekunden verkürzt werden.

Dabei gehe es aber nicht nur um Geschwindigkeit, sagt Schweiger: „Die immer komplexeren Zusammensetzungen stellen auch höhere Ansprüche an die eingesetzte Mischtechnologie. Bei einer Rezeptur können beispielsweise mehrere hundert Kilogramm eines Rohstoffes mit nur wenigen Gramm eines anderen Wirkstoffes kombiniert werden. Auch bei diesen Kleinstmengen muss am Ende eine gleichmäßige Verteilung im gesamten Produkt sichergestellt werden.“ Das Gründer-Duo sieht darin auch einen Beleg für eine sich immer stärker professionalisierende Branche: „Was vor wenigen Jahren mit klassischen Fassmischern ausreichend war, genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr.“

NovaLabs-Umsatz genährt durch Export

Bemerkenswert ist zudem, dass rund 50 Prozent des NovaLabs-Umsatzes mittlerweile im Export erzielt werden. Deutschland ist mit rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes inzwischen der wichtigste Auslandsmarkt. Weitere Produkte gehen unter anderem in die Schweiz, nach Belgien und Frankreich. Über Kunden und Vertriebspartner gelangen die in der Steiermark hergestellten Nahrungsergänzungsmittel darüber hinaus bis nach Dubai und China. „Unsere Kunden wachsen – und wir mit ihnen. Gleichzeitig gewinnen wir laufend neue Aufträge. Unsere Aufgabe ist deshalb, die Produktion heute bereits so aufzustellen, dass sie auch mit den Mengen von morgen umgehen kann“, sagt Gubik.

Der Expansionskurs macht sich bei NovaLabs auch bei der Beschäftigung bemerkbar. Anfang des Jahres verfügte NovaLabs über 76 Mitarbeiter:innen. Rund 30 zusätzliche Stellen wurden 2026 bislang geschaffen – die Beschäftigtenzahl ist damit auf über 100 gestiegen. Weitere Neueinstellungen sind bis Jahressende geplant.

„Je automatisierter und größer wir werden, desto wichtiger werden Menschen, die Prozesse verstehen, Anlagen beherrschen und unsere Strukturen mitentwickeln“, erklärt Schweiger. Für ihn und Co-Gründer Gubik ist die Millioneninvestition daher weniger Abschluss der jüngsten Expansion als Vorbereitung auf die nächste Wachstumsstufe, so die Geschäftsführer: „Am ursprünglichen Ziel hat sich nichts geändert: Wir sind angetreten, um Europas führender Produzent für Nahrungsergänzungsmittel zu werden. Dafür schaffen wir jetzt die industrielle Basis.“

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