11.11.2025
KRYPTO

Venionaire Capital und Compass starten Investment-Index, der auf Blockchain läuft

Die Wiener Investmentfirma Venionaire Capital AG und der Schweizer Indexanbieter Compass Financial Technologies starten gemeinsam mit der Plattform Reserve den Venionaire Layer-1 Select Index (VLONE) – Europas ersten Investmentindex, der vollständig auf der Blockchain läuft.
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VLONE, DTF
© Venionaire - Berthold Baurek-Karlic von Venionaire.

Die Wiener Investmentfirma Venionaire Capital AG und der Schweizer Indexanbieter Compass Financial Technologies haben gemeinsam mit der Plattform Reserve (Ursprünglich von US-Investor Peter Thiel und Sam Altman von OpenAI gegründet) für dezentrale Token-Portfolios den Venionaire Layer-1 Select Index (VLONE) entwickelt – (eigenen Angaben nach) Europas ersten Investmentindex, der vollständig auf der Blockchain läuft. Der offizielle Start ist heute am 11. November 2025.

VLONE: Venionaire entwickelte Methodik

Der VLONE DTF ist ein vollständig regelbasiertes On-Chain-Portfolio führender Layer-1-Blockchains, das ohne traditionelle Finanzinfrastruktur oder Verbriefung funktioniert, heißt es per Aussendung. Compass Financial Technologies (Frankreich) fungiert als BMR-regulierter (Europäische Benchmark-Verordnung) Indexverwalter und Datenanbieter, während das Web3-Forschungsteam von Venionaire Capital die Methodik entwickelt hat und als Indexpromoter fungiert.

„Ein Index folgt strikt seinem Regelwerk – er reagiert nicht auf Emotionen oder kurzfristige Markttrends. Es handelt sich um einen Benchmark, den nur sehr wenige aktive Fondsmanager übertreffen können“, erläutert Berthold Baurek-Karlic, CEO der Venionaire Capital AG. „Mit dem Venionaire Layer-1 DTF bringt Reserve viele der Prinzipien etablierter, börsengehandelter Indexfonds in die Blockchain – ohne Zwischenhändler, Bürokratie oder Marktbarrieren. Wir freuen uns sehr, dass diese innovative Entwicklung nun Realität wird.“

„Lücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und der Kryptoindustrie schließen“

Edouard Mouton, Mitbegründer und Forschungsleiter bei Compass, dazu: „Wir sind sehr stolz darauf, mit Venionaire und Reserve zusammenzuarbeiten, um dieses innovative Produkt auf den Markt zu bringen. Bei Compass haben wir in den letzten sieben Jahren Investoren dabei unterstützt, die Lücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und der Kryptoindustrie zu schließen. Diese Markteinführung ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Investment-Community und bietet eine neue und effiziente Möglichkeit, in digitale Vermögenswerte zu investieren.“

Der VLONE DTF bietet konkret Anlegern Zugang zu einem regelbasierten Portfolio führender Layer-1-Protokolle wie Ethereum, Solana, Avalanche und Near Protocol. Die Gewichtung des Portfolios werde automatisch und kosteneffizient on-chain nach einer klar definierten Methodik angepasst.

„Europa verfügt über vertrauenswürdige, gut regulierte Finanzrahmenbedingungen“, sagt Thomas Mattimore, CEO von ABC Labs und Hauptmitwirkender bei Reserve. „Indem VLONE DTF denselben Geist der Transparenz und regulatorischen Strenge in die Blockchain bringt, zeigt es, wie dezentrale Finanzen mit den institutionellen Standards Europas in Einklang gebracht werden können und gleichzeitig weltweit zugänglich bleiben. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Integration der besten Aspekte der EU-Finanzregulierung mit einer offenen, dezentralen Infrastruktur.“

Verwaltung der Basiswerte

Das Reserve Index Protocol verwaltet dabei die Verwahrung der Basiswerte und stelle sicher, dass die genaue Zusammensetzung des Index genauestens eingehalten wird. Während Investitionen, Neugewichtungen und die Performance-Verfolgung über Smart Contracts on-chain ausgeführt werden, ziele der DTF und seine Governance darauf ab, den Index so genau wie möglich abzubilden, ähnlich wie ETFs traditionelle Indizes nachbilden, wobei anerkannt wird, dass gewisse Abweichungen oder „Tracking Error“ in beiden Strukturen natürlich sind, so in der Aussendung weiter.

„Mit dem DTF schlägt Reserve eine Brücke zwischen erstklassiger institutioneller Forschung und dezentraler Infrastruktur“, erklärt Baurek-Karlic. „Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung transparenter, regelbasierter Indexstrategien – etwas, das in traditionellen Kapitalmärkten seit langem Standard ist, in der Kryptowelt jedoch noch selten vorkommt.“

Der VLONE DTF kann direkt über die Website von Reserve unter Verwendung von Wallets wie MetaMask, WalletConnect, Coinbase Wallet, Bitget Wallet, Binance Wallet, Rabby Wallet, Ledger oder Rainbow geprägt werden. Investoren behalten jederzeit die vollständige Selbstverwahrung ihrer DTF-Token.

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(c) whataventure
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„Unternehmen, die heute rekalibrieren statt pausieren, bauen sich einen Vorsprung auf, den andere in drei Jahren nicht mehr aufholen können.“ – mit diesen Worten ordnet Stefan Peintner, CEO von whataventure, die aktuelle Marktlage im Corporate Venturing ein. Die neue Studie „The state of new business building 2026“, für die 50 Führungskräfte und Innovationsverantwortliche aus dem DACH-Raum befragt wurden, zeichnet ein Bild der Konsolidierung. Restrukturierungen, strategische Kurswechsel und wirtschaftliche Unsicherheiten haben den Druck auf Innovationsabteilungen massiv erhöht und bei vielen Unternehmen zu Budgetkürzungen geführt.

Kapitalintensive Instrumente besonders von Kürzungen betroffen

Die finanzielle Zurückhaltung der Unternehmen trifft vor allem die kapitalintensiven Instrumente im Corporate Venturing. Laut der Studie berichten 40 Prozent der Befragten im Bereich Venture Acquisitions über verringerte Mittel im vergangenen Jahr. Im Corporate Venture Building (CVB) verzeichnen 39 Prozent Budgetrückgänge, im Corporate Venture Capital (CVC) sind es 26 Prozent. Venture Clienting zeigt sich in diesem Umfeld resilienter: Hier vermelden nur 17 Prozent der betroffenen Befragten finanzielle Einschnitte.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der subjektiven Erfolgsbewertung der verschiedenen Instrumente wider. Entsprechend bewerten 81 Prozent der Befragten aus CVC-Units und 74 Prozent jener im Venture Clienting diese Instrumente als zumindest „eher erfolgreich“, während Corporate Venture Building mit 62 Prozent etwas schwächer abschneidet.

Strategie-Kopplung als Überlebenskriterium

Eine zentrale Erkenntnis der Studienautor:innen ist, dass die Phase der „breiten Exploration“ vorbei ist – das war bereits in der Studie vergangenes Jahr deutlich herausgekommen, wie brutkasten berichtete. Inzwischen werde die klare Kopplung an die Unternehmensstrategie zum Überlebenskriterium. Die erhobenen Daten untermauern diese These: 77 Prozent der nach eigener Einschätzung erfolgreichen New Business Building Units leiten ihre Themen direkt aus der übergeordneten Unternehmensstrategie ab. Bei den weniger erfolgreichen Initiativen tun dies nur 18 Prozent.

Für Einheiten, die ihre Aktivitäten als weniger erfolgreich einstufen, kristallisieren sich drei Kernprobleme heraus: 64 Prozent kämpfen mit dem Governance-Modell, 55 Prozent mit fehlendem Top-Management-Commitment und weitere 55 Prozent bemängeln eine unklare strategische Ausrichtung. Wer diese strategische Verbindung hingegen konsequent herstellt, treffe bessere Entscheidungen bei der Wahl der Instrumente und riskiere nicht den Verlust des internen Mandats, so die Schlussfolgerung in der Studie.

Mit externer Hilfe „mehr mit weniger“ erreichen

Um den gestiegenen Erwartungen bei gleichzeitig sinkenden Budgets gerecht zu werden, müssen Teams schlanker und zielgerichteter agieren. Unternehmen berichten der Studie zufolge von schnellerer Entscheidungsfindung und höherer Resilienz, wenn sie in kleinen Teams arbeiten und externe Partner gezielt einbinden. Diese Praxis nimmt spürbar zu: Die Nutzung externer Unterstützung im Corporate Venture Building stieg von 41 Prozent im Jahr 2025 auf 59 Prozent im Jahr 2026 an.

Optimismus trotz „Venture-Building-Winter“

Trotz der angespannten Ressourcenlage ist die Stimmung unter den Innovationsverantwortlichen keineswegs pessimistisch. Rund zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass New Business Building in den nächsten fünf Jahren wesentlich zum Wachstum und zur Stabilität ihrer Unternehmen beitragen wird.

Dass antizyklisches Handeln in dieser Phase ein Vorteil sein kann, unterstreicht Axel Deniz, CEO der Venture-Building-Unit Bosch Business Innovations, der in der Studie zitiert wird: „In Europa und den USA sehen wir einen Venture-Building-Winter, aber Bosch Business Innovations verdoppelt seine Einsätze – und das ist ziemlich außergewöhnlich.“ Die Konsequenz für Verantwortliche im DACH-Raum ist laut whataventure deutlich: Wer seine Aktivitäten jetzt schärft und liefert, baut Vorsprung auf; wer die Druckphase lediglich aussitzt, riskiert Budget und Mandat.

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