Velonto: Exit für Linzer „lokales Amazon“ von 19-jährigen Gründern
Das Linzer Startup Velonto mit seiner Bestell-App für Produkte lokaler Geschäfte und Restaurants wurde erst vor zwei Jahren von fünf damals 17-Jährigen gegründet. Nun kaufte Hellofriends-Gründer Christopher Meingast-Graf die Mehrheit des Unternehmens und wird CEO.
Erst 17 waren Josef Chen, Paul Nober, Moritz Haas, Erik Rohringer und Jakob Mayrhofer, als sie vor zwei Jahren in Linz das Startup Velonto gründen – der brutkasten berichtete bereits vor einiger Zeit. Als „lokales Amazon“ bietet der über eine App laufende Lieferservice Kunden die Möglichkeit, Produkte von lokalen Restaurants und Geschäften zu bestellen. Die Lieferzeit soll dabei laut Startup um die 25 Minuten, jedenfalls aber unter einer Stunde betragen. Nun wurde die Mehrheit des Unternehmens verkauft. Über den bezahlten Betrag wird keine Auskunft erteilt.
Käufer ist der Salzburger Unternehmer Christopher Meingast-Graf, der mit Hellofriends ein Startup gegründet hat, das verschiedene Bonusprogramme für lokale Unternehmen und deren Kunden bietet. Er wird Velonto-CEO und betont die gute Kombinierbarkeit der beiden Konzepte. Und er meint: „Die jungen Velonto-Gründer haben bei der Entwicklung der App ganze Arbeit geleistet, jetzt gilt es den Service weiter auszubauen und zu expandieren“. Konkret soll das Service über Linz und Salzburg hinaus auf weitere heimische Städte und Teile des Ländlichen Raums ausgebaut werden. Die Gründer sollen dabei „weiterhin eine beratende Rolle in der Firma einnehmen“.
Umstellung auf fixe Partner
Das Modell wurde einige Zeit nach dem Start abgeändert. Am Anfang hatte Velonto keine fixen Partner. User konnten das Geschäft beziehungsweise das Restaurant, von dem sie bestellen wollten, frei bestimmen und in eine leere Einkaufsliste die benötigten Artikel und Speisen eintragen. Die Fahrer sind dann für die Klienten einkaufen gegangen oder haben Speisen von Restaurants abgeholt. Aktuell läuft die Plattform mit fixen Partnern wie Restaurants, Bäckern und Fleischhauern. Die Software berechnet die optimale Route für die Fahrer. Auch Vorbestellungen sind mittlerweile möglich.
Para-Schwimmer Onea setzt sich für inklusive KI ein: neuer Datensatz für Unternehmen
Selbst zum Superhelden werden oder sich in eine Actionfigur verwandeln. KI macht es in Sekunden möglich, allerdings nicht für jeden. Menschen mit körperlicher Behinderung werden oftmals nicht korrekt dargestellt, unter anderem weil KI-Modelle bisher nicht genug Daten hatten. Auch Para-Schwimmer Andreas Onea ist davon betroffen. Künstliche Intelligenz sei noch nicht inklusiv genug, sagt er. Das soll sich nun ändern.
Para-Schwimmer Onea setzt sich für inklusive KI ein: neuer Datensatz für Unternehmen
Selbst zum Superhelden werden oder sich in eine Actionfigur verwandeln. KI macht es in Sekunden möglich, allerdings nicht für jeden. Menschen mit körperlicher Behinderung werden oftmals nicht korrekt dargestellt, unter anderem weil KI-Modelle bisher nicht genug Daten hatten. Auch Para-Schwimmer Andreas Onea ist davon betroffen. Künstliche Intelligenz sei noch nicht inklusiv genug, sagt er. Das soll sich nun ändern.
„Wer nicht sichtbar ist, existiert nicht. Ganz einfach“, sagt Onea im brutkasten-Gespräch. Menschen mit körperlicher Behinderung lägen laut dem ORF-Moderator in der Gesellschaft unter der Wahrnehmungsgrenze, und diese Unsichtbarkeit verhindere die Teilhabe. Auch die KI trage dazu bei: Derzeit stellten KI-Modelle Menschen mit körperlicher Behinderung nicht richtig dar. Auf manchen generierten Bildern hat der Para-Schwimmer, der mit fünf Jahren seinen linken Arm verlor, einen halben Arm zu viel oder einen falsch dargestellten Stumpf. „Manche sagen vielleicht, das ist banal. Aber im Endeffekt geht es um Teilhabe. Und Teilhabe heißt, ich bin dabei“, sagt Onea. Dass Bildmodelle Behinderung verzerrt darstellen, ist auch wissenschaftlich dokumentiert. Eine im Juli veröffentlichte Untersuchung der Universität Utrecht, bislang als Preprint, zeigt, dass Text-zu-Bild-Modelle Menschen mit Behinderung etwa überwiegend als alt und weiß darstellen.
An dieser Teilhabe arbeitete einer der erfolgreichsten Para-Schwimmer Österreichs zusammen mit Microsoft und dem Prothesenhersteller Ottobock. Gemeinsam erstellten sie Trainingsmaterial, mit dem KI-Modelle lernen können. Das Ergebnis, zwei Datensätze mit jeweils rund 400 Bildern und bis zu 100 Videos, wurde für alle frei zugänglich auf der Open-Source-Plattform Hugging Face veröffentlicht. Es liegt nun an den KI-Unternehmen, sie zu nutzen. Onea hat eine eindeutige Vision für die Zukunft: „Wenn man eine Menschenmenge generiert, dann sollten da auch repräsentativ Rollstuhlfahrer, Amputierte und Blinde drinnen sein. Das wäre eben adäquate Sichtbarkeit.“
„Innovationsgeist aus Europa heraus fördern“
Das Projekt berührt die Debatte um digitale Souveränität. Laut Onea darf sich Europa nicht damit zufriedengeben, die Entwicklungen aus den USA und dem asiatischen Raum einfach nur zu regulieren. „Das darf nicht unser USP sein. Wir müssen den Innovationsgeist aus Europa heraus fördern, anstiften und ermöglichen. Ich glaube, dass wir wahnsinniges Potential haben“, sagt der Moderator. Aktuell sind US-Tech-Giganten wie Google und Microsoft federführend in der KI-Entwicklung. Von ihnen wünscht sich Onea mehr Rücksichtnahme in der Produktentwicklung. Für Menschen mit Behinderung kann es etwa schon ein Problem darstellen, eine Tastenkombination aus drei Tasten gleichzeitig zu drücken.
KI.Bilder zeigen Menschen mit Prothese oft falsch oder gar nicht | Foto: Microsoft
Die Möglichkeiten für Unternehmen
Der ORF-Moderator sieht wirtschaftliches Potential in inklusiver KI. „Wenn du deine Produkte, deine Services, deine KI-Wrapper so baust, dass sie von allen nutzbar sind, kannst du mehr Menschen damit erreichen“, erklärt er. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt die Zahl der Menschen mit erheblicher Behinderung weltweit auf 1,3 Milliarden. Gleichzeitig biete ein inklusiver Zugang zum Arbeitsmarkt auch Chancen für Unternehmen. Firmen, die auch Menschen mit Behinderung anstellen, hätten in ihren Teams laut Onea eine höhere Resilienz. „Ich muss seit meinem sechsten Lebensjahr jeden Tag Lösungen finden in einer Welt, die nicht darauf vorbereitet ist, dass ich einarmig da durchspaziere. Das heißt, ich habe eine irrsinnige Lösungsorientiertheit und Frustrationsschwelle“, sagt der 34-Jährige.
In Österreich gibt es bereits Firmen, die gezielt Menschen mit Beeinträchtigungen einstellen, etwa das Startup Responsible Annotation Services. Das Unternehmen annotiert Daten, das heißt, es fügt ihnen Informationen und Kennzeichnungen hinzu. Mit den annotierten Daten können KI-Systeme trainiert und verbessert werden. Wie der brutkasten im März des Vorjahres berichtete, besteht das Team nach eigenen Angaben großteils aus neurodivergenten Expert:innen, viele davon im Autismus-Spektrum, die außergewöhnliche Fähigkeiten in Mustererkennung, Konzentration und Konsistenz mitbringen. „Diese Menschen haben hier irrsinnige Fähigkeiten, weil sie wahnsinnig konzentriert sein können und wirklich auf die kleinsten Details Wert legen. Also solche Sachen, bei denen wir einfach im Regelspektrum die Nerven wegschmeißen“, sagt Onea.
Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.
Velonto: Exit für Linzer „lokales Amazon“ von 19-jährigen Gründern
Erst 17 waren Josef Chen, Paul Nober, Moritz Haas, Erik Rohringer und Jakob Mayrhofer, als sie vor zwei Jahren in Linz das Startup Velonto gründen.
Als „lokales Amazon“ bietet der über eine App laufende Lieferservice Kunden die Möglichkeit, Produkte von lokalen Geschäften und Restaurants zu bestellen.
Nun wurde die Mehrheit des Unternehmens verkauft – über den bezahlten Betrag wird keine Auskunft erteilt.
Käufer ist der Salzburger Unternehmer Christopher Meingast-Graf.
Die Gründer sollen „weiterhin eine beratende Rolle in der Firma einnehmen“.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Velonto: Exit für Linzer „lokales Amazon“ von 19-jährigen Gründern
Erst 17 waren Josef Chen, Paul Nober, Moritz Haas, Erik Rohringer und Jakob Mayrhofer, als sie vor zwei Jahren in Linz das Startup Velonto gründen.
Als „lokales Amazon“ bietet der über eine App laufende Lieferservice Kunden die Möglichkeit, Produkte von lokalen Geschäften und Restaurants zu bestellen.
Nun wurde die Mehrheit des Unternehmens verkauft – über den bezahlten Betrag wird keine Auskunft erteilt.
Käufer ist der Salzburger Unternehmer Christopher Meingast-Graf.
Die Gründer sollen „weiterhin eine beratende Rolle in der Firma einnehmen“.
AI Kontextualisierung
Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Velonto: Exit für Linzer „lokales Amazon“ von 19-jährigen Gründern
Erst 17 waren Josef Chen, Paul Nober, Moritz Haas, Erik Rohringer und Jakob Mayrhofer, als sie vor zwei Jahren in Linz das Startup Velonto gründen.
Als „lokales Amazon“ bietet der über eine App laufende Lieferservice Kunden die Möglichkeit, Produkte von lokalen Geschäften und Restaurants zu bestellen.
Nun wurde die Mehrheit des Unternehmens verkauft – über den bezahlten Betrag wird keine Auskunft erteilt.
Käufer ist der Salzburger Unternehmer Christopher Meingast-Graf.
Die Gründer sollen „weiterhin eine beratende Rolle in der Firma einnehmen“.
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Velonto: Exit für Linzer „lokales Amazon“ von 19-jährigen Gründern
Erst 17 waren Josef Chen, Paul Nober, Moritz Haas, Erik Rohringer und Jakob Mayrhofer, als sie vor zwei Jahren in Linz das Startup Velonto gründen.
Als „lokales Amazon“ bietet der über eine App laufende Lieferservice Kunden die Möglichkeit, Produkte von lokalen Geschäften und Restaurants zu bestellen.
Nun wurde die Mehrheit des Unternehmens verkauft – über den bezahlten Betrag wird keine Auskunft erteilt.
Käufer ist der Salzburger Unternehmer Christopher Meingast-Graf.
Die Gründer sollen „weiterhin eine beratende Rolle in der Firma einnehmen“.
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Velonto: Exit für Linzer „lokales Amazon“ von 19-jährigen Gründern
Erst 17 waren Josef Chen, Paul Nober, Moritz Haas, Erik Rohringer und Jakob Mayrhofer, als sie vor zwei Jahren in Linz das Startup Velonto gründen.
Als „lokales Amazon“ bietet der über eine App laufende Lieferservice Kunden die Möglichkeit, Produkte von lokalen Geschäften und Restaurants zu bestellen.
Nun wurde die Mehrheit des Unternehmens verkauft – über den bezahlten Betrag wird keine Auskunft erteilt.
Käufer ist der Salzburger Unternehmer Christopher Meingast-Graf.
Die Gründer sollen „weiterhin eine beratende Rolle in der Firma einnehmen“.
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Velonto: Exit für Linzer „lokales Amazon“ von 19-jährigen Gründern
Erst 17 waren Josef Chen, Paul Nober, Moritz Haas, Erik Rohringer und Jakob Mayrhofer, als sie vor zwei Jahren in Linz das Startup Velonto gründen.
Als „lokales Amazon“ bietet der über eine App laufende Lieferservice Kunden die Möglichkeit, Produkte von lokalen Geschäften und Restaurants zu bestellen.
Nun wurde die Mehrheit des Unternehmens verkauft – über den bezahlten Betrag wird keine Auskunft erteilt.
Käufer ist der Salzburger Unternehmer Christopher Meingast-Graf.
Die Gründer sollen „weiterhin eine beratende Rolle in der Firma einnehmen“.
AI Kontextualisierung
Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Velonto: Exit für Linzer „lokales Amazon“ von 19-jährigen Gründern
Erst 17 waren Josef Chen, Paul Nober, Moritz Haas, Erik Rohringer und Jakob Mayrhofer, als sie vor zwei Jahren in Linz das Startup Velonto gründen.
Als „lokales Amazon“ bietet der über eine App laufende Lieferservice Kunden die Möglichkeit, Produkte von lokalen Geschäften und Restaurants zu bestellen.
Nun wurde die Mehrheit des Unternehmens verkauft – über den bezahlten Betrag wird keine Auskunft erteilt.
Käufer ist der Salzburger Unternehmer Christopher Meingast-Graf.
Die Gründer sollen „weiterhin eine beratende Rolle in der Firma einnehmen“.
AI Kontextualisierung
Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Velonto: Exit für Linzer „lokales Amazon“ von 19-jährigen Gründern
Erst 17 waren Josef Chen, Paul Nober, Moritz Haas, Erik Rohringer und Jakob Mayrhofer, als sie vor zwei Jahren in Linz das Startup Velonto gründen.
Als „lokales Amazon“ bietet der über eine App laufende Lieferservice Kunden die Möglichkeit, Produkte von lokalen Geschäften und Restaurants zu bestellen.
Nun wurde die Mehrheit des Unternehmens verkauft – über den bezahlten Betrag wird keine Auskunft erteilt.
Käufer ist der Salzburger Unternehmer Christopher Meingast-Graf.
Die Gründer sollen „weiterhin eine beratende Rolle in der Firma einnehmen“.
AI Kontextualisierung
Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Velonto: Exit für Linzer „lokales Amazon“ von 19-jährigen Gründern
Erst 17 waren Josef Chen, Paul Nober, Moritz Haas, Erik Rohringer und Jakob Mayrhofer, als sie vor zwei Jahren in Linz das Startup Velonto gründen.
Als „lokales Amazon“ bietet der über eine App laufende Lieferservice Kunden die Möglichkeit, Produkte von lokalen Geschäften und Restaurants zu bestellen.
Nun wurde die Mehrheit des Unternehmens verkauft – über den bezahlten Betrag wird keine Auskunft erteilt.
Käufer ist der Salzburger Unternehmer Christopher Meingast-Graf.
Die Gründer sollen „weiterhin eine beratende Rolle in der Firma einnehmen“.