11.05.2022

VapoWesp: Startup möchte nervige Wespen wegrauchen

Und das mithilfe von Kaffeepulver.
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VapoWesp, Was hilft gegen Wespen, Kaffeepulver, Wespen vertreiben, Höhle der Löwen
(c) VapoWesp - Mit der VapoWesp-Box sollen lästige Wespenbesuche im Freien ein Ende finden.

Bienen, so das kollektive Wissen, greifen Menschen nur an, wenn sie sich gefährdet fühlen. Wespen hingegen haben nicht nur den Ruf, die Rüpel der Natur zu sein, sondern werden ihm auch gerecht – wie jeder weiß, der in sommerlichen Zeiten den Tag mit seinen Kindern am Spielplatz verbringt. Oder an der frischen Luft ein gutes Mahl genießen möchte. Aggression ist das Lebensmotto der gemeinen Wespe. Hier kommen Claudia und Leslie Eckert ins Spiel. Ihre Lösung: VapoWesp.

VapoWesp vertreibt Wespen ohne chemische Mittel

Das Ziel der Founderinnen ist es, Wespen auf natürlichem Weg zu vertreiben – chemische Mittel kommen für das Mutter-Tochter-Gespann nicht infrage.

Also entwickelten sie mit VaspoWesp eine Räucherbox aus Bambus mit einem innenliegenden Gefäß aus Edelstahl, in der Kaffeepulver verglimmen kann. Mithilfe eines Drehschiebers soll der aufsteigende Rauch reguliert werden können. Um den unangenehmen Geruch des verbrannten Kaffeepulvers zu verhindern, kann zusätzlich das VapoPulver, das es in drei verschiedenen Sorten gibt, hinzugefügt werden.

Das Kaffeepulver-Problem

Die Gründerinnen haben dieses bekannte Hausmittel schon vor ihrer Idee zur Box genutzt, wenn sie im Freien essen wollten. Hatten dabei aber stets die gleichen Probleme.

„Wir haben für das Kaffeepulver nie ein passendes Gefäß gefunden. Glimmendes Kaffeepulver wird unglaublich heiß, Aschenbecher halten diese Hitze kaum aus und die Asche hinterlässt hässliche Rückstände. Wenn wir uns mit Alufolie einen Behälter ‚gebastelt‘ haben, hat Wind das Pulver verweht. Zudem konnte der aufsteigende Rauch nicht reguliert werden. Und glimmendes Kaffeepulver ‚pur‘ riecht mit der Zeit sehr unangenehm“, erklären sie die Gründe für ihre Idee.


VapWesp ist am Montagabend zu Gast in der „Höhle der Löwen“ weiters dabei: Aivy, Nivilli, Mijasi und Nice Tarts.

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KI-Agenten sollen in Unternehmen und Organisationen zunehmend komplexe Aufgaben übernehmen – etwa die Analyse von Hunderttausenden Seiten interner Berichte, Dokumente und Richtlinien. Bisherige Retrieval-Systeme stoßen dabei jedoch an technische und ökonomische Grenzen, meint man beim Wiener Startup AI Baseline. Ein KI-Agent beginne bei aktuellen Ansätzen nämlich für jede neue Frage eine eigenständige Suche, wodurch dieselben Dokumente immer wieder neu verarbeitet werden müssten. Das führe zu einem hohen Verbrauch an kostenpflichtigen Modell-Tokens, Rechenleistung und Zeit. Bei anspruchsvollen Fragen könne die Beantwortung bis zu 40 Minuten dauern, während die zugrunde liegenden Textfragmente oft nicht mehr bis zur Originalquelle zurückverfolgt werden können.

„Knowledge Space“ für mehr Effizienz und Transparenz

Um dieses Zusammenspiel aus Effizienz- und Transparenzproblemen zu lösen, hat das von CEO Xenia Galkina und CTO Alexander Czech gegründete Unternehmen eine neue Retrieval-Architektur entwickelt. Das System bildet Informationen in einer logisch verknüpften Ebene ab, wodurch die Herkunft der Daten über die Struktur des sogenannten „Knowledge Space“ erhalten bleibt. Da die aufwendige Strukturierung einmalig bei der Datenaufnahme erfolgt, soll der anschließende Rechercheprozess auch bei großen Datenmengen wirtschaftlich und nachvollziehbar bleiben. Das Versprechen des Startups: Organisationen müssen bei KI-Anfragen nicht mehr zwischen Geschwindigkeit, Kosten und Qualität wählen.

Überzeugende Benchmark-Vergleiche

Eigenen Benchmark-Tests zufolge soll der „Research Mode“ von AI Baseline im Vergleich zu herkömmlichem agentischen RAG eine um 44 Prozent höhere Antwortqualität liefern, bis zu 22-mal schneller arbeiten und 72 Prozent weniger Input-Tokens verbrauchen. Bei maximaler Performance erreicht das System laut Unternehmensangaben mehr als die doppelte Antwortqualität bei nahezu neunfacher Geschwindigkeit und rund 15 Prozent geringeren Kosten.

20.000 GPU-Stunden auf Supercomputer Leonardo im AI:AT Hub

Das im Dezember 2025 gegründete bzw. im Hub aufgenommene Startup wird von NVIDIA Inception sowie AWS unterstützt und ist Mitglied im AI:AT Coworking Hub der AI Factory Austria. Für die Entwicklung der ersten Produktversion nutzte das bootstrappende Team unter anderem 20.000 GPU-Stunden auf dem europäischen Supercomputer Leonardo, die über die AI Factory Austria und EuroHPC bereitgestellt wurden. „Die Arbeit im AI:AT Hub war für uns ein echter Booster“, heißt es von CEO Xenia Galkina. Der Zugang zu Hochleistungsinfrastruktur habe es erst möglich gemacht, die Technologie in dieser Größenordnung umzusetzen. CTO Alexander Czech verweist zudem auf den Wert des Netzwerks: „Ebenso wertvoll ist die Community: Der Austausch mit anderen Gründern […] und der Zugang zu Experten […] haben uns geholfen, über die Technologie selbst hinauszudenken“.

Die Lösung richtet sich laut AI Baseline vor allem an technische Teams in regulierten und datenintensiven Branchen wie Life Sciences, Healthcare, Recht, Finanzforschung und dem öffentlichen Sektor. Während der aktuellen Beta-Phase kann die Architektur über eine API oder als Claude Skill getestet werden. Zudem sucht das Unternehmen derzeit Design-Partner für seine Ingestion Engine.

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