11.05.2021

Van der Bellen machte sich im weXelerate ein Bild der Startup-Szene

Der Bundespräsident tauschte sich im weXelerate mit Gründerinnen und Gründern aus und schüttelte die Hand eines humanoiden Roboters.
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Bundespräsident Alexander van der Bellen zu Besuch im weXelerate 2021 © HBF/Peter Lechner
Bundespräsident Alexander van der Bellen zu Besuch im weXelerate 2021 © HBF/Peter Lechner

Bundespräsident Alexander van der Bellen war im Rahmen einer Begegnungs-Tour zu Besuch im Wiener Innovation-Hub weXelerate. „Es ging darum, mit der Innovations- und Startup-Szene zusammenzukommen, um reinzuhören und reinzufühlen wie es uns allen ergangen ist in diesem doch sehr herausfordernden letzten Jahr“, sagte weXelerate-Chef Awi Lifshitz im Gespräch mit dem Brutkasten. „Es ging um die Menschen, die Erfahrungen, die wir alle gesammelt haben und um den empathischen Austausch“.

Diskussionsrunde zu Auswirkungen der Krise auf Startups

Kennengelernt hat Van der Bellen zunächst in deiner Diskussionsrunde Sophie Chung von Qunomedical, Felix Ohswald von GoStudent, Magdalena Hauser von Parity Quantum Computing und Benjamin Ruschin von WeAreDevelopers. Die Gründerinnen und Gründer gaben dem Präsidenten Einblicke, wie es Startups in ganz unterschiedlichen Branchen in Österreich in der Krise ging. „Ich glaube, dass er eine große Affinität zur Innovationsszene hat“, sagte Chung nach dem Treffen zum brutkasten. „Er hat von einer Israel-Reise erzählt, auf der er auch Startups getroffen hat und erinnerte sich an den Satz ‚We don’t see problems, we see opportunities'“.

Bundespräsident Alexander van der Bellen zu Besuch im weXelerate 2021 © HBF/Peter Lechner
Bundespräsident Alexander van der Bellen zu Besuch im weXelerate 2021 © HBF/Peter Lechner

Robohand geschüttelt

Nach der Diskussionsrunde gab es noch eine Führung durch das weXelerate. „Uns war es wichtig, ihm zu zeigen, in welchen kollaborativen Environment wir leben. Wir haben hier 43 Unternehmen, die gemeinsam arbeiten. Jeder kennt jeden, wir haben eine open door policy. Das ist nicht selbstverständlich“, so Lifshitz. Bei zwei Startups machte Van der Bellen einen längeren Stopp: Bei dem E-Carsharing-Startup Eloop und „humanizing technologies“, das Software für humanoide Roboter entwickelt. „Von Eloop hat er gleich die Visitenkarte mitgenommen“, erzählt Lifshitz. „Bei humanizing technologies hat er dem Roboter die Hand geschüttelt. Roboter haben in der Krise auch älteren Menschen geholfen, die in Quarantäne waren. Das fand er, glaube ich, sehr spannend, wie Technologie hier eingesetzt wird“.

Bundespräsident Alexander van der Bellen zu Besuch im weXelerate 2021 © HBF/Peter Lechner
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Christoph Knogler, CEO von KEBA (links) und Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik (rechts). (c) KEBA

Das 1987 nahe Dijon gegründete Unternehmen Transtechnik hat sich auf passgenaue Automatisierungslösungen in Frankreich spezialisiert. Das Unternehmen betreut einen breiten Kundenstamm in verschiedenen Branchen, darunter Kosmetik, Verpackung und Lebensmittel.

KEBA und Transtechnik verbindet bereits eine jahrelange Zusammenarbeit im Bereich der Industrieautomation. Jetzt wird Transtechnik SAS Teil der KEBA Group, genauer Teil des Geschäftsfelds Industrial Automation der KEBA Group.

„Logischer Schritt“ für KEBA

Die Übernahme sei ein wichtiger strategischer Schritt beim Ausbau des Frankreich-Geschäfts, heißt es in einer Aussendung von KEBA. Das österreichische Unternehmen mit Hauptsitz in Linz ist in 15 Ländern weltweit vertreten.

„Die Übernahme von Transtechnik ist ein logischer Schritt in unserer Wachstumsstrategie für Frankreich. Sie stärkt unsere lokale Präsenz in einem der wichtigsten Automatisierungsmärkte Europas und legt den Grundstein, um unser Geschäft dort langfristig weiter auszubauen. Gleichzeitig verbinden wir die Markt- und Anwendungskompetenz von Transtechnik mit der technologischen Breite der KEBA Group. Mittelfristig können wir mit diesem ersten Standort in Frankreich einen Hub etablieren, den wir für die lokale Geschäftsentwicklung über alle KEBA-Geschäftsfelder hinweg nutzen werden“, kommentiert Christoph Knogler, CEO der KEBA Group AG die Übernahme.

Management-Team bleibt

Die Marke Transtechnik und der Standort in Ahuy bei Dijon bleiben ebenso erhalten wie alle Arbeitsplätze, die vollständig in die KEBA Group übergehen. Die bisherigen Inhaber werden das Geschäft in Frankreich als lokales Management-Team weiterhin leiten und die künftige Entwicklung von KEBA vor Ort maßgeblich begleiten.

„Teil der KEBA Group zu werden, eröffnet uns neue Möglichkeiten, unser Lösungsangebot weiterzuentwickeln und unsere Kunden weiterhin zuverlässig und mit hoher technischer Expertise zu betreuen. Gleichzeitig bleiben die Marke Transtechnik, unser Team und unser Standort in Ahuy bei Dijon erhalten – das sorgt für Kontinuität bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern“, so Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik.

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