12.05.2026
KOOPERATION

uxcon vienna: Wien als Hotspot für die Zukunft digitaler Produkte mit zwei Events im September

Zwei Events, ein Anlass: Wer Software, Apps und digitale Services baut, steht gerade vor fundamentalen Fragen. uxcon vienna und das neue Format Future Builders bringen die richtigen Menschen dafür zusammen.
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uxcon vienna
© uxcon vienna/Tim König.

KI verändert, wie digitale Produkte entstehen – und damit auch, wie Produkt-Teams arbeiten. Designer bauen Prototypen in Stunden, PMs werden für Output verantwortlich, der schneller entsteht, als Strategie ihn absichern kann. Researcher verteidigen echte Validierung gegen synthetische User, während Budgets schrumpfen. Und Engineers prüfen die Wartbarkeit von Code, den niemand mehr ganz gelesen hat. Im September finden in Wien gleich zwei Events statt, bei denen die Zukunft von digitalen Produkten im Mittelpunkt steht.

uxcon vienna im September

Die uxcon vienna (16.–17. September, Universität Wien) geht heuer in ihr sechstes Jahr und hat sich als eine der renommiertesten europäischen Konferenzen für UX Research und Design etabliert. Rund 600 Fachleute aus über 40 Ländern kommen nach Wien.

Sie liefert praxisrelevante Insights und die wichtigsten Trends: Max Schrems (noyb) etwa spricht über die juristische Grauzone zwischen UX-Optimierung und Dark Patterns. Meaghan Choi (Anthropic) zeigt, wie das Team hinter Claude selbst mit KI arbeitet und Emma Schmidt (Airbnb) widmet sich der wirtschaftlich relevanten, aber oft übersehenen Zielgruppe 65+.

Dazu kommen Beiträge von Unternehmen wie Netflix, Wise oder Booking.com. Mit Elizabeth Churchill tritt auch eine global renommierte Expertin und Pionierin der Human-Computer-Interaction-Forschung als Keynote-Speakerin auf.

Future Builders

Future Builders (18. September, The Social Hub Wien) indes ist ein neues und exklusives Format limitiert auf 60 Teilnehmende – für Praktiker:innen und Führungskräfte aus Design, Product Management und Engineering. Die Chatham House Rule soll hierbei sicherstellen, dass auch über Zweifel, gescheiterte Projekte und strategische Unsicherheit offen gesprochen werden kann. Wie behalten Teams Qualität im Blick, wenn Geschwindigkeit zur neuen Währung wird? Braucht es noch agile Rollen? Und wie verändert KI die Produkt-Teams der Zukunft, sind nur einige der Fragen, die hier behandelt werden.

Das Programm verbindet zudem strategische Einordnung mit hands-on Workshops zur KI-getriebenen Produktentwicklung. Durch den Tag führt James Jang (ehem. UX Director, heute Consultant bei Google).

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MyPilz Team mit Gründern Wolfgang Hinterdobler (l.) und René Lux (r.) © MyPilz

Das vor vier Jahren gegründete Startup MyPilz hat es sich zum Ziel gesetzt, das wirtschaftliche und ökologische Potenzial von Pilzen in die industrielle Anwendung zu bringen. Ermöglicht wird dies laut Unternehmen durch den technologischen Fortschritt der letzten Jahre: Dank gesunkener Kosten in der DNA-Sequenzierung lassen sich Pilzstämme heute präzise bis auf die Ebene des Individuums bestimmen, erklärt Gründer René Lux im brutkasten-Interview.

Angewandte Mykologie für die Kreislaufwirtschaft

Das biologische Reich der Fungi bietet laut Gründer Rene Lux enorme, bisher kaum genutzte Potenziale für die Wirtschaft. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Verpackungsmaterialien und Plastikersatz über den Einsatz in der Bau- und Textilbranche bis hin zur gezielten Bodenentgiftung und dem Biomassemanagement.

Pilze agieren hierbei als essenzielle Zersetzer im Ökosystem. Um die Vernetzung zwischen internationaler Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern, veranstaltet das Startup zudem die biennale Eventreihe „Pilzfestspiele“, die auch 2027 wieder in Wien über die Bühne gehen werden.

Das Geschäftsmodell: Drei Säulen im Untergrund

Das Geschäftsmodell von MyPilz ruht laut Lux im Wesentlichen auf drei Säulen:

  • Consulting & IP: Das siebenköpfige Team unterstützt etablierte Unternehmen und Startups bei der Entwicklung von Innovationen und begleitet sie bei Förderprojekten.
  • Laboranalytik: Mittels DNA-Metabarcoding bietet das Startup standardisierte Boden- und Schadbildanalysen an. Diese Daten nutzen unter anderem NGOs, staatliche Organisationen sowie die Landwirtschaft.
  • Education: Neben Ausbildungsprogrammen und Initiativen im Bereich Bildung vertreibt MyPilz ein ökologisches Brettspiel im deutschsprachigen Raum.

„Wir produzieren nicht ein Produkt und suchen uns dann einen Markt, sondern wir finden ein Problem und einen Partner und lösen dann dieses Problem durch Innovation“, erklärt Lux den strategischen Ansatz des Unternehmens. Zu den Kund:innen und Projektpartner:innen zählen unter anderem, das für sein Fungi Pad bekannte Startup Hermann.Bio und das Entsorgungsunternehmen öKlo. Für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft erstellte das Startup zudem eine Potenzialstudie.

Gründer René Lux mit dem „Pilzfest“ Brettspiel

Cashflow-Stabilität und AWS-Wachstumsfinanzierung

Nach einer ersten Seed-Finanzierung durch Family and Friends sowie strategische Mentoren-Investoren trägt sich die operative Basis des Startups seit dem elften Monat selbst. Im ersten Geschäftsjahr erwirtschaftete MyPilz einen sechsstelligen Umsatz, der laut Angaben des Unternehmens seither jährlich annähernd verdoppelt werden konnte.

Da die Grundkosten über den eigenen Cashflow gedeckt sind, verzichten die Gründer aktuell auf die Abgabe weiterer Unternehmensanteile. Um das geplante Wachstum, darunter die Erweiterung des Teams und der Ausbau eines größeren Labors an einem neuen Standort, zu finanzieren, setzt MyPilz auf Fremdkapital. Dieses wurde unter anderem durch das Double-Equity-Programm der Förderbank AWS mit 250.000 Euro vor einigen Wochen erfolgreich gehebelt und durch langjährige Nachrangdarlehen der bestehenden Gesellschafter:innen auf 400.000 Euro erhöht.

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