21.03.2017

US-amerikanisches Founder Institute bereitet Österreich-Start vor

Das Founder Institute möchte einen neuen Standort in Österreich aufbauen. Gesucht sind vor allem zukünftige Gründer aus den Bereichen Technologie, IT, ICT und FinTech.
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Das Founder Institute kommt nach Österreich.

In 115 Städten in 60 Ländern ist das 2009 gegründete Founder Institute bereits vertreten. Potenzielle Unternehmensgründer sollen hier im Rahmen eines weltweit identen Curriculums auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereitet werden. Nun möchte das Funder Institute auch einen Sitz in Österreich etablieren.

Internationale Ausrichtung

An einem Abend pro Woche sollen die Teilnehmer während des 14wöchigen Semesters unterschiedliche Kurse rund um das Thema Unternehmensgründung besuchen. Danach steht den Absolventen das internationale Netzwerk des Founder Institutes zur Verfügung. Weil das Institute auf der ganzen Welt den selben Ausbildungsprozess bietet, seien internationale Ausrichtung und Vernetzung gewährleistet.

Redaktionstipps

Hauptsache kreativ

Bevor das Programm startet, findet ein Auswahlprozess statt. Gesucht werden hauptsächlich Gründer und Jungunternehmer in der Ideenphase aus den Bereichen Technologie, IT, ICT und FinTech. Auch Personen mit nichtdeutscher Muttersprache sind angehalten, sich zu bewerben. Zu Beginn soll durch einen Eignungstest festgestellt werden, wer am besten in das Programm passt. „Kreativität“ lautet hier das Stichwort. Nach Abschluss des Test wird ein Stipendium für das Kursprogramm vergeben. Normalerweise betragen die Kosten 1000 Euro.

Aufgebaut von Unternehmern

Zum Kennenlernen gibt es drei Kick-Off-Veranstaltungen, bei der das Programm und die Mentoren vorgestellt werden. Diese Veranstaltungen sind kostenlos, und finden am 4.4, 18.4. und 4.5. jeweils ab 18.30 statt.

Mit Unterstützung vom Headquarter in Palo Alto (USA) sind seit Jänner drei österreichische Unternehmer damit beschäftigt, das Founder Institute aufzubauen. Mehdi Khaled ist Healthcare Entrepreneur und war bereits als Mentor in Tunis im Einsatz. Roland Moser ist neben seiner unternehmerischen Tätigkeit auch Startup-Consultant. Ingrid Winkler wird den Startups mit ihrer Erfahrung als Marketingberaterin zur Seite stehen.

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Loxone
© Loxone - Florian Wöss, President der Loxone Electronics GmbH.

Das oberösterreichische Tech-Unternehmen Loxone sah sich am Wochenende einer Cyberattacke gegenüber. Am Sonntag, dem 18. Oktober wurde der Angriff auf interne Unternehmenssysteme festgestellt und eigenen Angaben zufolge schnell reagiert und Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet.

Loxone: „Systeme uneingeschränkt verwendbar“

„Wir haben umfassende Untersuchungen vorgenommen: Kundeninstallationen und die für deren Betrieb relevanten Online-Dienste sind nicht betroffen. Nutzerinnen und Nutzer der Loxone-Technologie können ihre Systeme weiterhin uneingeschränkt verwenden“, heißt es laut Aussendung.

Ein wesentlicher Sicherheitsfaktor von Loxone sei das Cloud-free-Prinzip: Die Miniserver, die zentralen Steuerungseinheiten der Gebäudeautomation, arbeiten lokal und eigenständig im jeweiligen Gebäude. Für ihren Betrieb benötigen sie weder eine Verbindung zu Servern von Loxone noch zum Internet. In der aktuellen Situation habe sich das als großer Vorteil erwiesen, denn ein Angriff auf Unternehmenssysteme von Loxone erreicht die Steuerung in den Gebäuden nicht, heißt es.

Aufklärung des Vorfalls im Gange

„Allein in Österreich werden laut Bundeskriminalamt durchschnittlich mehr als 1.200 Fälle pro Woche angezeigt. Unser Anspruch an Qualität und Zuverlässigkeit endet nicht bei unseren Produkten. Er zeigt sich gerade in Momenten wie diesen, in denen unser gesamtes Team verantwortungsvoll, konsequent und transparent mit einer fordernden Situation umgeht“, hält Florian Wöss, President der Loxone Electronics GmbH, fest.

Mittels interner IT-Spezialisten sowie externer Cybersecurity-Experten und IT-Forensiker arbeitet Loxone an der vollständigen Aufklärung des Vorfalls und der Absicherung der Systeme. Die betroffenen Systeme wurden umgehend isoliert und die zuständigen Behörden informiert. Personen, deren Daten nachweislich betroffen sind, werden gemäß den gesetzlichen Vorgaben direkt verständigt.

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