10.03.2020

UriSalt: Neues eHealth-Startup im A1 Startup Campus

Das eHealth-Startup UriSalt hat mit SODISENS eine Möglichkeit entwickelt, den Natriumhaushalt über Einmal-Urinstreifen zu bestimmen.
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Das Gründerteam von UriSalt
Das Gründer:innenteam von UriSalt | (c) UriSalt

„Denkt an die Elektrolyte“ – dieser Stehsatz aus dem deutschen Kultfilm „Herr Lehmann“ zaubert so manchem Cineasten ein Lächeln auf die Lippen. Tatsächlich sind Störungen des Elektrolytgleichgewichts  jedoch ein ernsthaftes Problem, das weltweit Milliarden Menschen betrifft und zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führen kann, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird.

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Aktuell ist noch eine Laboruntersuchung und eine invasive Blutuntersuchung notwendig, um den Elektrolytstatus eines Patienten zu ermitteln. Das Startup UriSalt hat hier eine deutlich einfachere Lösung entwickelt: UriSalt ermöglicht eine Elektrolythaushalt-Bestimmung mittels einfacher und rascher Urinanalyse. Somit können öffentliche Einrichtungen ebenso wie Privatpersonen den Test anwenden.

Das Tiroler Startup ist ein gemeinsames Spin off der beiden Innsbrucker Universitäten. Das eHealth-Startup wurde von der Chemikerin Gerda Fuhrmann, der Unternehmensberaterin und Chemikerin Pinar Kilickiran und Peter Heinz-Erian, Mitarbeiter der Pädiatrie der Medizinische Universität Innsbruck, gegründet. „Die innovative Testmethode bedeutet im medizinischen und privaten Gebrauch eine enorme Entwicklung und steigert durch die Möglichkeit der häufigen Selbstkontrolle die Lebensqualität der Patienten,“ sagt Heinz-Erian.

SODISENS: Natrium-Selbsttest per Urinstreifen

„Wir wussten, dass diese Technologie bahnbrechend ist und Menschen das Leben leichter machen wird. Das ist unsere größte Motivation“, sagt Fuhrmann. Und Kilickiran verweist auf das ökonmische Potenzail des einfachen Elektrolyt-Tests: „Das Marktpotenzial ist immens. Alleine im DACH-Raum leben 18 Millionen Patienten mit Bluthochdruck, die einen erhöhten Natriumspiegel strikt vermeiden sollten.“

Mit SODISENS bringt UriSalt nun sein erstes Produkt auf den Markt. Dabei handelt es sich um einen kostengünstigen Point-of-Care-Test zur Beurteilung des Natriumhaushaltes mittels Einmal-Urinstreifen und eines tragbaren Analyse-Geräts.

UriSalt als neues Startup im A1 Start Up Campus

Ab nun zieht UriSalt auch in den A1 Start Up Campus, welcher wiederum seine Aktivitäten im Bereich eHealth ausbaut. „Die Steigerung der Innovationskraft ist ein Schlüsselkriterium für die internationale Wettbewerbsfähigkeit, sowohl für den Standort Österreich insgesamt als auch für jedes einzelne Unternehmen,“ so A1 Group CEO Thomas Arnoldner über das Startup-Engagement von A1: „Es freut mich daher, dass wir mit Urisalt ein weiteres Hochtechnologie-Startup aus dem heimischen eHealth-Sektor am A1 Startup-Campus begrüßen dürfen um gemeinsam ihr Produkt in den Markt zu bringen und damit unser Engagement im digitalen Gesundheitsbereich ausbauen zu können.“

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Tausendundein Speicher
© Dachgold e.U - Cornelia Daniel, Initiatorin von Tausendundein Speicher, vor dem dritten Speicher der Initiative in Himberg, Niederösterreich.

Um Tausendundein Dach war es etwas ruhig geworden in letzter Zeit. Das Unternehmen wurde 2014 von Cornelia Daniel, Inhaberin der Solarberatung Dachgold, und dem Photovoltaikspezialisten 10hoch4 gegründet. Vor über drei Jahren erreichte man – Nomen est Omen – ein langgehegtes Ziel und enthüllte das 1001. Photovoltaik-Dach auf der Interspot Film GmbH in Wien, brutkasten berichtete.

Der Weg von Tausendundein Dach bis zu Tausendundein Speicher

2025 folgte erstmals die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf einem denkmalgeschützten Gebäude, am Schloss Rodaun, und damit das 1.235. Dach. Nun widmet man sich mit dem neuen Namen Tausendundein Speicher der Errichtung von 1.001 dezentralen Gewerbespeichern bis 2033.

„Nach dem Kraftakt von Tausendundein Dach fangen wir noch einmal von vorne an“, erklärt Cornelia Daniel gegenüber brutkasten. „Wenn man so ein großes Ziel erreicht hat, dann bleibt die Frage, was kommt danach?“

Daniel hatte darauf nicht gleich die richtige Antwort, gesteht sie, als sie nach ihren nächsten Zielen, der nächsten Vision gefragt wurde: „2.000 Dächer bzw. 10.000 Dächer klangen langweilig.“ Zudem merkte die Founderin, dass in der aktuellen Rezession die Investitionsbereitschaft in PV trotz bleibender Nachfrage sank.

So sprach Daniel mit Kunden, hörte zu, erkannte ihren Bedarf und merkte, dass sich im Dezember 2024 ein Schlüsselmoment entfaltete. „Die Batteriepreise hatten sich halbiert und die Strompreise waren gestiegen“, erklärt sie. „Plötzlich rechneten sich Speicher, was vorher nicht der Fall war.“

Start 2025

Ab Anfang 2025 beschäftigte sich die Gründerin somit intensiv mit dem Thema, entwickelte (gemeinsam mit einem deutschen Partner) Tools zur Berechnung und plötzlich war der Moment da. „Es war irgendwie einfach logisch. Etwas, wo man später denkt, warum sind wir nicht schon vorher darauf gekommen.“

Also startete Daniel Tausendundein Speicher und setzte erste Projekte um, damit sie bereits etwas vorweisen konnte, noch bevor sie an die Öffentlichkeit ging.

Erste Speicher in Betrieb

So laufen bereits die ersten Gewerbespeicher: Elf Anlagen mit zusammen rund 900 Kilowattstunden sind in Betrieb, sechs in Wien und fünf in Niederösterreich. Das Spektrum reicht derzeit von 14 bis 240 Kilowattstunden.

„Alle bleiben mit ihrer Anschlussleistung unter 250 Kilowatt und fallen damit in die einfachste Anschlusskategorie, ohne teure Netztechnik und erweiterte Nachweise. Der Fokus liegt bewusst auf dieser Größenklasse. Eine Beschränkung ist das nicht: Größere Anlagen werden auf Wunsch samt Verfahren umgesetzt“, heißt es per Aussendung. Anm.: Mit der nächsten Stufe des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes dürfen Unternehmen ab 1. Oktober Strom zwischen eigenen Standorten teilen und direkt an andere Betriebe liefern.

© Dachgold e.U – Cornelia Daniel in Himberg, Niederösterreich.

Tausendundein Speicher simuliert

Laut eigenen Angaben braucht Österreich bis 2040 8,7 Gigawatt Batteriespeicherleistung, davon 6,0 Gigawatt dezentral bei Haushalten und Gewerbe. Nur gehe, so Daniel, der Ausbau zäh voran.

„Ich sehe Großspeicherprojekte, die seit drei bis sechs Jahren in Planung sind und noch immer nicht am Netz. Unsere Anlagen stehen in wenigen Monaten.“ Mittelgroße, betriebsintegrierte Speicher hinter dem Zählpunkt einer bestehenden PV-Anlage seien nämlich „genehmigungsarm und, wenn keine baulichen Maßnahmen nötig sind, schneller am Netz“.

Jede Anlage wurde vorab anhand des tatsächlichen Viertelstunden-Lastprofils des Betriebs simuliert, nicht „einfach überschlagen“. Ein Gewerbespeicher rechnet sich, so die Gründerin, selten über einen einzigen Effekt. Entscheidend sei das sogenannte Profit-Stacking: Mehrere Erlösquellen werden kombiniert. Dazu gehört zunächst, mehr vom selbst erzeugten Solarstrom zu nutzen. Hinzu kommen die Kappung von Lastspitzen, die den Leistungspreis bestimmen, und ein intelligenter Stromeinkauf, bei dem der Speicher in günstigen Stunden geladen wird, erklärt sie.

„Speichern durfte man immer. Was sich ändert, ist, dass es sich jetzt rechnen lässt“, erklärt Daniel. „Weil Viertelstundenwerte für viele Zählpunkte verfügbar sind, können wir einem Betrieb ziemlich genau sagen, was es ihm bringt, seine Verbräuche zu verschieben. Das war jahrelang Bauchgefühl. Jetzt ist es eine Rechnung, und sie geht auf.“

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UriSalt: Neues eHealth-Startup im A1 Startup Campus

  • Störungen des Elektrolytgleichgewichts sind ein ernsthaftes Problem, das weltweit Milliarden Menschen betrifft und zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führen kann, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird.
  • Das Tiroler Startup UriSalt hat hierfür einen einfachen Urintest entwickelt.
  • Das eHealth-Startup wurde von der Chemikerin Gerda Fuhrmann, der Unternehmensberaterin und Chemikerin Pinar Kilickiran und Peter Heinz-Erian, Mitarbeiter der Pädiatrie der Medizinische Universität Innsbruck, gegründet.
  • „Die innovative Testmethode bedeutet im medizinischen und privaten Gebrauch eine enorme Entwicklung und steigert durch die Möglichkeit der häufigen Selbstkontrolle die Lebensqualität der Patienten,“ sagt Heinz-Erian.
  • Mit SODISENS bringt UriSalt nun sein erstes Produkt auf den Markt.
  • Ab nun zieht UriSalt auch in den A1 Start Up Campus, welcher wiederum seine Aktivitäten im Bereich eHealth ausbaut.

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UriSalt: Neues eHealth-Startup im A1 Startup Campus

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  • Das Tiroler Startup UriSalt hat hierfür einen einfachen Urintest entwickelt.
  • Das eHealth-Startup wurde von der Chemikerin Gerda Fuhrmann, der Unternehmensberaterin und Chemikerin Pinar Kilickiran und Peter Heinz-Erian, Mitarbeiter der Pädiatrie der Medizinische Universität Innsbruck, gegründet.
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