01.06.2015

Upcoming Startup-Events der Woche vom 1.-7. Juni 2015

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Was man vor einer Gründung alles beachten muss, soll in dieser Artikel-Serie beleuchtet werden.

#2.Juni – Dienstag – 18.30 Uhr: Greening Entrepreneurs

Hier steht der Gründungsprozess im Mittelpunkt: Aus drei verschiedenen Perspektiven wird die Startup-Gründung beleuchtet:

  • von Seiten des Investors (Werner Wutscher, Gründer und CEO bei New Venture Scouting & Business Angel of the Year 2012),
  • des Juristen (Franz Höfer, Rechtsanwalt bei Schubert Rechtsanwälte & Experte für Wirtschaftsrecht)
  • und der Unternehmer selbst (Andreas Miedaner, Gründer und CEO von Treeday, sowie Irene Schillinger, Gründerin der Swing Kitchen, Veganes Fast Food)

Hans Mayrhofer, Generalsekretär im Ökosozialen Forum, spricht über „Die Ökosoziale Marktwirtschaft“. Die Diskussion moderiert von Clemens Matzer, Wirtschaftspolik, Ökosoziales Forum. Anschließend geht es ums Networken. Teilnahme ist kostenlos.

Wo? Impact Hub Vienna: Lindengasse 56, Top 18-19, 1070 Wien

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#2.Juni – Dienstag – 19 Uhr: After Work Network von der Jungen Wirtschaft

Ziel des Abends ist das Connecten: Jungunternehmer sollen die Möglichkeit bekommen, sich untereinander auszutauschen.

Wo? Bar and More Lounge, Rudolfsplatz 3, 1010 Vienna, Austria

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#4.Juni – Donnerstag – 19 Uhr: StartUs Connect: Vienna 4.0

Bei StartUs Connect treffen Mentoren, Gründer und jene, die es werden wollen, in entspannter Networking-Atmosphere aufeinander. Ein kostenloses Ticket kann man hier bestellen.

Die Mentoren des Events:

  • Andreas Chrastka – Deputy General Manager von I2B Businessplan-Wettbewerb-
  • Daniel Horak – Co-Gründer von CONDA
  • Christoph Richter – Co-Founder von zoomsquare
  • Gregor Posch – Startup Services Consultant bei der Wirtschaftsagentur Wien

Wo? Stockwerk Coworking: Pater-Schwartz-Gasse 11a, 1150 Vienna, Austria

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#5.Juni – Freitag – Startup Live Vienna, 11. Edition

Drei Tage lang bekommen junge Entrepreneure Zeit, ihre Idee zu pitchen, ein Team zu finden und am Ende ihr ausgearbeitetes Konzept einer Jury zu präsentieren. Mitmachen kann jeder, der im Startup arbeiten oder sich ausprobieren möchte.

Tickets kosten 89 Euro.

Wo? T-Mobile T-Center, Rennweg 97-99, 1030 Vienna

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Wiener Startup Prewave startet KI-Agenten für die finanzielle Bewertung von Lieferkettenrisiken

Das Wiener Startup Prewave will Unternehmen mit KI-Agenten helfen, Risiken nicht nur früher zu erkennen, sondern auch ihre finanziellen Folgen einzuschätzen und gezielter über Gegenmaßnahmen zu entscheiden.
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Prewave
Harald Nitschinger, Gründer von Prewave | (c) Prewave

Es nennt sich Quantified Resilience und soll zeigen, was Lieferkettenrisiken tatsächlich kosten. Das neue Portfolio des Wiener Startups adressiert die Risikolandschaft für globale Lieferketten, die sich seit Covid, der Chipknappheit sowie dem Krieg im Iran und in Russland verändert hat. Unternehmen haben in den vergangenen Jahren darauf reagiert und auf mehr Transparenz gesetzt, mehr Lieferanten überwacht und mehr Signale und Warnmeldungen verfolgt. Doch Einkaufsteams wollen nicht mehr Informationen, meint Co-Founder und seit Jänner alleiniger CEO Harald Nitschinger. „Sie wollen eine belastbare Entscheidungsgrundlage“, sagt er und bezieht sich auf eine Gartner-Studie aus 2026 mit dem Titel: „Market Overview for Supplier Risk Management Solutions.“ Teams, die ihre Zeit damit verbringen, schwer fassbare Risiken bei Sub-Tier-Lieferanten zu recherchieren und zu bewerten, hätten kaum Kapazitäten, um langfristige Resilienz aufzubauen.

Prewave: KI-Agenten übernehmen Recherche

Hier soll Quantified Resilience helfen, die globalen Risikodaten von Prewave mit den eigenen Daten eines Unternehmens zu verbinden, darunter Stücklisten, Lagerbestände, alternative Bezugsquellen und Umsatzzahlen. Spezialisierte KI-Agenten würden dann die Recherche übernehmen, Risiken priorisieren und deren mögliche finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen bewerten.

Ein Bestandteil des neuen KI-Portfolios heißt Prewave Respond und beinhaltet KI-Agenten, die Signale aus der gesamten Plattform bündeln und Risikosituationen danach ordnen, wie dringend Handlungsbedarf besteht. Risikomanager würden so auf einen Blick sehen, welche Situationen jetzt Aufmerksamkeit erfordern und welche warten können. Die Agenten lassen sich an die eigenen Prozesse und Prioritäten des jeweiligen Unternehmens anpassen.

Plattform zeigt Betroffenheit

„Die Bewertung einer Störung hat unser Risikoteam früher einen halben Tag gekostet, plus Abstimmung mit den Konzerneinkäufern, um die Auswirkungen auf die Lieferanten zu verifizieren“, erklärt Verena Rausch, Group Risk Manager bei der Vaillant Group, wie Prewave den Aufwand bei der Bewertung einzelner Störungen reduziert. „Beim Erdbeben von Kumamoto hat Prewave rund 50 aufgezeigte Lieferanten auf 11 eingegrenzt, die geprüft werden mussten, und einen unmittelbaren Produktionsstopp aufgezeigt. Das verkürzt den Zeitaufwand für jede Bewertung.“

Der Schlüssel zu dieser Priorisierung liege darin zu verstehen, was eine Störung für das Geschäft bedeutet. Die Prewave-Plattform kombiniert Informationen zu globalen Ereignissen, Lieferantenstandorten, Tier-n-Beziehungen und Rohstoffabhängigkeiten mit den eigenen Lieferketten- und ERP-Daten des Unternehmens. Sie zeige so, welche Lieferanten, Materialien oder Produkte tatsächlich betroffen sind.

Für Nitschinger ist Quantified Resilience der nächste Schritt im Umgang mit zunehmend komplexen Lieferkettenrisiken: „Unseren Kunden fehlt es nicht an Informationen. Im Gegenteil, sie werden mit Warnmeldungen, Ratings und Lieferanten-Updates überflutet. Wir geben ihnen jetzt Werkzeuge an die Hand, die diese Signale in eine konkrete Entscheidungsgrundlage verwandeln: Was verdient meine Aufmerksamkeit? Wo bin ich tatsächlich exponiert? Was steht finanziell auf dem Spiel? Und wo sollten wir Resilienz aufbauen, um die größte Wirkung zu erzielen? Quantified Resilience macht diese Zusammenhänge messbar und damit steuerbar.“

Resilienz von Kostenfaktor soll zur Investitionsentscheidung werden

Über die Priorisierung hinaus berechnet Prewave die finanziellen Auswirkungen einer Störung anhand von Daten wie Lagerbeständen, Stücklisten und Umsatz, heißt es. Damit soll die Resilienz von einem Kostenfaktor zu einer Investitionsentscheidung werden. Unternehmen könnten Ausgaben dorthin lenken, wo sie am meisten bewirken, und sie gegenüber Geschäftsführung und Vorstand mit belastbaren Zahlen untermauern.

Künftig will Prewave diesen Ansatz nutzen, um die Lieferketten seiner Kunden ganzheitlich und proaktiv zu optimieren. Prewave Optimise, ein weiteres Tool aus der „Quantified Resilience“-Strategie, das sich derzeit in der Beta-Phase befindet, soll zeigen, wo Absicherungen über das notwendige Maß hinausgehen und wo gefährliche Lücken bestehen. Ziel ist ein Lieferantennetzwerk, das Kosten und Resilienz entsprechend der individuellen Risikobereitschaft eines Unternehmens ausbalanciert.

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