04.05.2015

Universität Wien sucht Startups für professionelles Pitch-Video

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Universität Wien sucht Startups, die vor laufender Kamera pitchen.

Die Universität Wien führt im Rahmen eines Forschungsprojektes eine Studie zum Thema „Elevator- Pitches von Startup Unternehmern“ durch. Hierzu sollen Videos von Startup-Unternehmern in einem professionellen Umfeld der Universität Wien aufgenommen werden. Innerhalb einer Minute sollen die Teilnehmer ihre Idee dann vor der Kamera präsentieren. Die fertigen Videos werden in einer Online-Studie analysiert und bewertet – Feedback von einer breiten Öffentlichkeit inklusive.

Wieso sollte man teilnehmen? 
Zum einen erhält man ein professionelles Pitch-Video, das man weiterverwenden darf. Zum anderen ist das Mitmachen eine gute Übung für all jene, die groß durchstarten möchten.

Teilnahmevoraussetzungen?

Das Video sollte eine Minute lang dauern. Inhaltlich präsentiert man rein sein Produkt, Idee oder App – und zwar ohne etwaige Hilfsmittel. Folien, Produktproben, Plakate oder andere Personen  sind nicht erlaubt. Überdies muss man einen Dresscode einhalten (schwarzer Hosenanzug, weiße Bluse oder schwarzes Kostüm).

Wann? 

11.-13. Mai 2015

Anmeldung/ Terminkoordination/ Nähere Infos?

E-Mail schreiben an [email protected]

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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher / brutkasten

Dass sich die aktuell noch laufenden Verhandlungen zur EU Inc. auf Ratsebene nicht so entwickeln, wie es sich die Initiator:innen der gleichnamigen Initiative wünschen würden, ist allgemein bekannt. Übte man nach der Veröffentlichung des Kommissionsentwurfs im März noch deutliche Kritik an diesem, würde man ihn inzwischen wohl gerne so annehmen. Denn der aktuell noch in Ausarbeitung befindliche Vorschlag des Rats der EU-Justizminister:innen dürfte letztlich, wenn man mit den Verhandlungen vertrauten Personen Glauben schenken darf, kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Vorschlag der Initiative zu tun haben. Die absoluten Kern-Forderungen seien darin de facto zur Gänze gestrichen, was überbleibe sei „nicht mehr als ein Label und vielleicht etwas schnellere Gründung“, hört man.

Österreich als EU-Inc.-Antagonist

Das offizielle Österreich spielt dabei dem Vernehmen nach eher die Rolle des Antagonisten. Das SPÖ-geführte Justizministerium zähle in den Verhandlungen zu den Verhinderern. Rot-weiß-roter Gegenwind zur EU Inc. komme aber auch von anderer Seite, nicht nur, wie allgemein bekannt, von Notariatskammer und Arbeiterkammer, sondern auch von einflussreichen Personen in der Wirtschaftskammer.

Zehetner: deutliche Positionierung pro EU Inc.

In dieser durchaus komplexen Gemengelage von Interessen aus ganz unterschiedlicher Richtung, mag es fast verwundern, dass sich Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nun öffentlich durchaus deutlich positionierte. „Ich bin unzufrieden damit, wohin sich die Diskussion zur EU Inc. momentan entwickelt – sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene“, sagte sie heute bei einer Keynote im Rahmen des Verbund Venture Day 2026 an der WU Wien. Auf diese Weise werde die EU Inc. nicht zur Alternative zur amerikanischen Delaware Inc., die auch sie sich wünsche.

Mitarbeiter:innenbeteiligung via FlexCo „noch nicht attraktiv genug“

Auch sonst gab sich Zehetner in ihrer Rede, die sich auf europäische Souveränität im Startup-Bereich fokussierte, kritisch. Die FlexCo etwa bezeichnete sie in Sachen Mitarbeiter:innen-Beteiligung als „ersten Schritt“, aber „noch nicht attraktiv genug“. Es brauche neue Steuerregeln, die Mitarbeiter:innenbeteiligung praktikabel machen. Auch ihre bereits einmal dezidiert geäußerte Forderung nach Steuererleichterungen bei Startup-Beteiligungen – vulgo Beteiligungsfreibetrag – wiederholte sie bei der Gelegenheit. Auf europäischer Ebene sieht sie Handlungsbedarf u.a. in Sachen Kapitalmarktunion. Lob gab es von Zehetner dafür für den European Scaleup Funds – ergänzt mit Eigenlob für den geplanten österreichischen Dachfonds.

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