23.09.2020

uniforce: Studentisches Beratungsunternehmen bietet Consulting für Startups an

uniforce zählt zu den erfahrensten studentischen Unternehmensberatungen Österreichs. Im März diesen Jahres entschied sich Uniforce dazu, die Zusammenarbeit mit Startups zu intensivieren und gründete ein eigenes Department namens “Team Startup”. Die Unternehmensberatung bietet ab sofort Consulting-Leistungen spezifisch für Startups an.
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Uniforce
uniforce war zu Gast im Tribe.Space, um mit dem Brutkasten über die weiteren Zukunftspläne zu sprechen | (c) Martin Pacher
kooperation

uniforce ist ein studentisches Beratungsunternehmen mit dem Ziel, Studierende mit weltweit führenden Beratungsunternehmen zusammen zu bringen. Das Unternehmen agiert als Schnittstelle zwischen Hochschule und Wirtschaft und wurde 1989 von einer Gruppe zukunftsorientierter Studierender gegründet. uniforce ermöglicht den Studentinnen und Studenten einen intensiven Wissensaustausch und bietet ihnen die Möglichkeit, bei Consulting Projekten mitzuarbeiten.

Launch des Team Startup

Im März dieses Jahres entschied sich uniforce dazu, die Zusammenarbeit mit Startups zu intensivieren und das Department „Team Startup“ zu gründen. Das Beratungsunternehmen agiert nun als Sparring Partner für Startups und bietet Startup-spezifische Leistungen an, wie die Entwicklung von Businessplänen oder die Unterstützung bei Förderanträgen.

„Wichtige Meilensteine am Weg zum offiziellen Launch unseres Team Startup waren der Abschluss der Kooperationsvereinbarungen mit IBM, das für Startups kostenlose Cloud Credits anbietet, und mit der Vienna Law Clinics,” so uniforce über die ersten Schritte zum neuen Department. Vienna Law Clinics ist eine juristisch spezialisierte Junior Enterprise, welche unter anderem Rechtsberatung für Startups anbietet.

Zusammenarbeit mit Wiener Startup Druckster

Obwohl die studentische Unternehmensberatung erst seit diesem Jahr intensiv mit Startups zusammenarbeitet, kann uniforce bereits erste Projekte mit bekannten Startups aus Österreich vorweisen. „Unser erstes Projekt mit einem Startup fand noch vor dem offiziellen Launch Mitte August statt, und zwar mit Druckster, der neuen Wiener Druckerei für Studierende.“

Im Zuge des Projekts mit Druckster erstellte das Team Startup ein Marketingkonzept zum Wachstum der Userbase von Druckster an ausgewählten österreichischen Universitäten. Dabei wurde insbesondere auf die aktuelle Covid-19 Situation und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie die Arbeitsmentalität von Studierenden bzw. Absolventinnen und Absolventen eingegangen – mehr über die Zusammenarbeit zwischen uniforce und Druckster könnt ihr in einem Brutkasten-Talk am 30. September erfahren.

Zielsetzung des Team Startup

Das Startup Team erläutert seine künftige Zielsetzung: „Wir sehen uns in der Startup-Szene mehr als Sparring Partner, welcher die Startups unterstützt und ihnen einen Leitfaden gibt, während wir bei Corporates Strategien für das Unternehmen ausarbeiten und unsere Ideen liefern. Startups sind meist noch flexibel und innovativ und stehen vor anderen Herausforderungen als Corporates. Ziel ist es, uns stets weiterzuentwickeln, unsere Kompetenzen kontinuierlich auszubauen und neue Kooperationen zu schließen, um Startups noch besser unterstützen zu können.“

400+ Projekte umgesetzt

uniforce hat bereits mehr als 400 Projekte mit unter anderem namhaften Corporates umgesetzt. Die Beratungsleistungen sind vielfältig und reichen von Strategieberatung über die Erstellung von Marketing-Kommunikationsstrategien bis hin zur Umsetzung von IT-Projekten. 

Zu den Partnern der studentischen Unternehmensberatung zählen große Corporates, wie beispielsweise IBM, Roland Berger und Deloitte. 

USP von uniforce

Das studentische Beratungsunternehmen möchte laut eigenen Angaben insbesondere durch sein Preis-Leistungsverhältnis punkten. „Die Tagessätze sind viel preiswerter als bei großen Consulting-Unternehmen. Angenommen es wird ein vergleichbares Budget einmal in eine große Strategieberatung und einmal in uniforce investiert, bietet uniforce dafür ein Vielfaches an Zeitwert und Arbeitsleistung an. Dies macht uns wettbewerbsfähig“, so uniforce über einen USP des studentischen Beratungsunternehmens. 

Wie das Team abschließend erläutert, sei zudem die Offenheit gegenüber jungen Zielgruppen ein weiterer Vorteil, den uniforce seinen Kunden bieten kann. So hat uniforce beispielsweise für N26 Guerilla-Marketing-Ideen erarbeitet, damit die Challenger Bank näher an jüngere Kunden „heranrücken” kann. Die Consulting-Leistung umfasste darüber hinaus die Erarbeitung von Umsetzungs- und Implementierungsstrategien. Dabei setzte das Team auf eine Kombination aus Zielgruppen- und Best-Practice-Analyse.


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(c) SecurITe

Manchmal beginnt eine Gründungsgeschichte mit einem Satz, der wie eine Drohung klingt. „Alles, was wir in der Cybersecurity haben, kannst du wegschmeißen. Es wird in ganz kurzer Zeit nicht mehr funktionieren.“ Das soll Manuel Nedbal im Herbst 2024 zu Herbert Stöger gesagt haben – als das Schlagwort „agentic AI“ noch kaum jemand kannte. Rund anderthalb Jahre später, sagen beide, sei genau das eingetreten. Und aus der Ansage ist ein Unternehmen geworden, das nun eine bemerkenswerte Finanzierungsrunde vermeldet.

SecurITe hat eine Seed-Runde im niedrigen zweistelligen Millionenbereich (Euro) abgeschlossen – für eine Frühphasenfinanzierung im österreichischen Kontext eine außergewöhnliche Größenordnung. Sie reicht laut Unternehmen, um die Produktentwicklung über rund 24 Monate durchzufinanzieren. Strukturiert wurde die Runde bewusst über einen europäischen Finanzpartner aus dem Family-Office-Umfeld, der vorerst nicht genannt werden möchte. Auch die bestehenden Gesellschafter zogen mit.

Herbert Stöger, Managing Director x-tention | (c) Thomsen Photography

Hinter SecurITe stehen zwei Akteure, die sich ergänzen: Nedbal, der zwölf Jahre im Silicon Valley Cybersecurity gebaut hat, und Stöger, Gründer und Eigentümer der österreichischen Health-IT-Gruppe x-tention. Das Startup ist aus dieser Partnerschaft entstanden – x-tention brachte den Zugang zum Gesundheitsmarkt und das Problemverständnis ein, Nedbal die Technologie. Eine klassische Ausgründung sei es nicht; x-tention zählt heute zu den bestehenden Gesellschaftern.

Eine Begegnung im Bezirk Amstetten

Die Geschichte dahinter ist die zweier Welten, die im Mostviertel zusammenfanden. Nedbals Stationen im Valley: McAfee (später von Intel übernommen), dann das eigene Startup ShieldX, das nach fünf Jahren an Fortinet verkauft wurde, wo er als VP of Engineering arbeitete. Zuletzt verantwortete er bei Google die Architektur der Cloud-Firewall. Im Zuge der Pandemie kehrte er nach Österreich zurück – ein Muster, das man damals bei einigen heimischen Tech-Talenten beobachten konnte. Dort wurde er über einen gemeinsamen Freund Stöger vorgestellt.

Manuel Nedbal – CEO SecurITe (links) und Bernhard Aigenbauer – COO SecurITe | (c) SecurITe

Dieser hatte x-tention 2001 mit sechs Mitarbeitern gegründet; heute zählt die Gruppe rund 850 Beschäftigte in Österreich, der Schweiz, Deutschland und England sowie ein Office im Silicon Valley. Tief im Bereich Gesundheits-IT verankert, deckt x-tention Datenmanagement, ELGA, Konnektivität und Managed Services ab und betreut nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Kunden im Gesundheitswesen. Marktbedingungen, großes Problem, Marktzugang und Technologie seien „auf einmal zusammengekommen“ – Nedbal nennt es eine „Textbuchvorlage für ein Startup“. Heute verteilt sich das rund 50-köpfige Team auf Österreich, Silicon Valley und Bangalore.

Krankenhäuser als verwundbarster Punkt

Warum ausgerechnet Healthcare? Der Sektor sei von der Cybersecurity-Industrie „vergessen“ worden, argumentiert Nedbal – weil dort andere Regeln gelten. Klassische Schutzmechanismen ließen sich auf medizinischen Geräten und in klinischen Netzen nicht so einsetzen wie in der Enterprise-IT. Hinzu komme, dass während der Pandemie eine Hemmschwelle gefallen sei: Krankenhäuser würden heute ohne Schonung attackiert – rund um die Uhr.

Hier setzt das Resilienz-Argument der Gründer an: Krankenhäuser seien ein Paradebeispiel für kritische Infrastruktur, deren Absicherung längst keine rein technische Frage mehr sei, sondern eine der europäischen Souveränität. Die Sorge: Erkenntnisse über neue, KI-getriebene Angriffsmuster zirkulierten oft nur in einem begrenzten Kreis großer US-Anbieter – Krankenhaussoftware-Hersteller und europäische Institutionen seien dabei selten am Tisch. Eine eigenständige europäische Antwort, die nicht aus den USA, Israel oder China komme, sieht das Team daher als Chance. Konsequenterweise habe man auch die Finanzierung „aus Europa und für für das globale Wachstum“ gestemmt – die IP bleibe aber in Europa.

Die nächste Bedrohungsstufe sieht SecurITe in autonomen Agenten: Setzen Kliniken selbst KI-Agenten ein, könnten diese sich fehlverhalten; ein Angriff durch autonome Agenten sei zudem um ein Vielfaches gefährlicher als von einem menschlichen Akteur. Genau hier setzt das Produkt agentis360 an: Statt auf eine zentrale Instanz setzt es auf eigene Sensoren und kleine KI-Modelle, die direkt in der Infrastruktur sitzen und das Verhalten von Systemen und Agenten laufend auf Auffälligkeiten profilieren. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen die Produktentwicklung vorantreiben und parallel internationalen Vertrieb sowie Partnerschaften aufbauen – mit Europa als Ausgangspunkt und dem globalen Rollout für kritische Infrastruktur als nächstes Ziel.

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uniforce: Studentisches Beratungsunternehmen bietet Consulting für Startups an

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  • „Unser erstes Projekt mit einem Startup fand noch vor dem offiziellen Launch Mitte August statt, und zwar mit Druckster, der neuen Wiener Druckerei für Studierende.“
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