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2022 musste die heimische Wirtschaft bekanntlich ab dem zweiten Quartal einen ordentlichen krisenbedingten Dämpfer hinnehmen. Doch nicht alle Branchen waren auf die gleiche Weise betroffen. Die heimische IT-Branche etwa konnte auch im Vorjahr ein starkes Umsatzwachstum erzielen. Das geht aus dem „UBIT Radar 2023“ des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hervor.
Umsatzplus von 12,5 Prozent auf 34,65 Milliarden Euro in der IT-Branche
Demnach stieg der Umsatz in der heimischen IT-Branche von insgesamt 30,79 Milliarden Euro im Jahr 2021 um 12,5 Prozent auf 34,65 Milliarden Euro im Vorjahr. Im Bereich Unternehmensberatung war die Steigerung mit 17,4 Prozent sogar noch größer, allerdings auf niedrigerem Gesamtniveau: Dort stieg der Branchenumsatz von 6,37 auf 7,48 Milliarden Euro. In beiden Segmenten stieg zuletzt auch sowohl die Anzahl der Betriebe als auch jene der Beschäftigten abermals. Mit Jahreswechsel waren in der IT-Branche 5.940 Betriebe mit insgesamt 89.184 Beschäftigten verzeichnet.
Steigerungen auch bei Exportquote, Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und Entwicklung
Die Exportquote ist laut UBIT Radar 2023 ebenfalls gestiegen: Gemeinsam kamen die drei betrachteten Branchen (Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT) demnach auf ein Plus von 3,7 Prozent (Einzelwerte werden in der Erhebung nicht ausgewiesen). In der IT-Branche liegt die Exportquote aktuell bei 20,7 Prozent.
Eine weitere Steigerung gab es bei den Investitionen in Aus- und Weiterbildung (plus 39 Prozent in allen drei Branchen zusammen). Die IT-Branche kommt hier auf Ausgaben in der Höhe von rund 311 Millionen Euro bzw. rund 0,9 Prozent des Jahresumsatzes. Auch in Forschung und Entwicklung wurde 2022 mehr investiert, als im Jahr davor. Die IT-Dienstleister:innen gaben 2022 demnach durchschnittlich 4,1 Prozent des Jahresumsatzes dafür aus.




