02.06.2023

Trotz Krisen: Starkes Umsatzplus für heimische IT-Branche im Vorjahr

Der Fachverband UBIT der WKÖ liefert in seinem UBIT Radar 2023 aktuelle Zahlen zur Entwicklung der heimischen Beratungs- und IT-Branche.
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Büro Großraum Office IT-Branche
(c) Israel Andrade via Unsplash

2022 musste die heimische Wirtschaft bekanntlich ab dem zweiten Quartal einen ordentlichen krisenbedingten Dämpfer hinnehmen. Doch nicht alle Branchen waren auf die gleiche Weise betroffen. Die heimische IT-Branche etwa konnte auch im Vorjahr ein starkes Umsatzwachstum erzielen. Das geht aus dem „UBIT Radar 2023“ des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hervor.

Umsatzplus von 12,5 Prozent auf 34,65 Milliarden Euro in der IT-Branche

Demnach stieg der Umsatz in der heimischen IT-Branche von insgesamt 30,79 Milliarden Euro im Jahr 2021 um 12,5 Prozent auf 34,65 Milliarden Euro im Vorjahr. Im Bereich Unternehmensberatung war die Steigerung mit 17,4 Prozent sogar noch größer, allerdings auf niedrigerem Gesamtniveau: Dort stieg der Branchenumsatz von 6,37 auf 7,48 Milliarden Euro. In beiden Segmenten stieg zuletzt auch sowohl die Anzahl der Betriebe als auch jene der Beschäftigten abermals. Mit Jahreswechsel waren in der IT-Branche 5.940 Betriebe mit insgesamt 89.184 Beschäftigten verzeichnet.

Steigerungen auch bei Exportquote, Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und Entwicklung

Die Exportquote ist laut UBIT Radar 2023 ebenfalls gestiegen: Gemeinsam kamen die drei betrachteten Branchen (Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT) demnach auf ein Plus von 3,7 Prozent (Einzelwerte werden in der Erhebung nicht ausgewiesen). In der IT-Branche liegt die Exportquote aktuell bei 20,7 Prozent.

Eine weitere Steigerung gab es bei den Investitionen in Aus- und Weiterbildung (plus 39 Prozent in allen drei Branchen zusammen). Die IT-Branche kommt hier auf Ausgaben in der Höhe von rund 311 Millionen Euro bzw. rund 0,9 Prozent des Jahresumsatzes. Auch in Forschung und Entwicklung wurde 2022 mehr investiert, als im Jahr davor. Die IT-Dienstleister:innen gaben 2022 demnach durchschnittlich 4,1 Prozent des Jahresumsatzes dafür aus.

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Wiener Krypto-Unternehmen Bitpanda erweitert seine Plattformarchitektur. Mit der Einführung des sogenannten Model Context Protocol (MCP) und einer neuen API-Integration (Application Programming Interface) können Anleger:innen künftig externe KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, um unter anderem ihre Portfolios per Spracheingabe zu steuern.

Investieren ohne Programmierkenntnisse

Im Kern handelt es sich bei dem MCP laut Bitpanda um ein offenes, standardisiertes Schnittstellenprotokoll, über das kompatible KI-Assistenten Anfragen in natürlicher Sprache verarbeiten und ohne Programmierung direkt mit API-Endpunkten interagieren können. Privatanleger:innen ohne technischen Hintergrund können dadurch in natürlicher Sprache Kontostände abrufen, Positionen im Blick behalten oder Trades vorbereiten, ohne eigenen Code schreiben zu müssen.

Bitpanda selbst bezeichnet diesen Schritt als „nächste strukturelle Entwicklungsstufe finanzieller Schnittstellen“, die sich von passiven Chatbots zu aktiven Werkzeugen wandeln. Für Entwickler:innen steht eine klassische API bereit, um maßgeschneiderte Finanzanwendungen zu programmieren.

Elf Werkzeuge für KI-Assistenten

Konkret stellt der Bitpanda-MCP-Server nach der Verbindung elf native Tools bereit, die sich in drei Kategorien gliedern: Für Markt- und Portfoliodaten stehen unter anderem Funktionen zum Abrufen von Kursen, verfügbaren Assets und der eigenen Portfolio-Historie bereit. Im Bereich Staking und Earn lassen sich zum Beispiel aktive Positionen einsehen sowie Staking- und Unstaking-Vorgänge auslösen.

Sicherheit und Systemlimits

Die Künstliche Intelligenz agiert jedoch nicht autonom. Jeder Systemzugriff erfordert laut Bitpanda einen API-Key mit individuell festgelegten Berechtigungen, sogenannten „Scopes“. Das Trading basiert auf einem Request-for-Quote-Modell (RFQ): Ein Trade muss von der KI zuerst als Preisangebot angefragt und anschließend vom Menschen oder durch vorab definierte Regeln ausdrücklich bestätigt werden.

Dadurch bleiben alle Aktionen innerhalb des regulierten MiCAR-Rahmens der EU, heißt es vom Unternehmen. Christian Trummer, Chief Scientist und Mitgründer von Bitpanda meint: „Agentic Finance kann zu einer zentralen Schnittstelle für Finanzdienstleistungen werden. Wir werden diese Entwicklung in Europa verantwortungsvoll mitgestalten.“

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AI Summaries

Trotz Krisen: Starkes Umsatzplus für heimische IT-Branche im Vorjahr

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Als Sprach-KI kann ich nur aufgrund von Tatsachen und Daten antworten, ohne auf gesellschaftspolitische Auswirkungen spekulieren zu können. Der Artikel zeigt jedoch, dass die heimische IT-Branche trotz der Krise ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet hat. Dies kann gesellschaftspolitisch gesehen bedeuten, dass die IT-Branche ein wichtiger Wirtschaftszweig für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigung in Österreich ist.

Trotz Krisen: Starkes Umsatzplus für heimische IT-Branche im Vorjahr

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Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Obwohl die österreichische Wirtschaft im Jahr 2022 aufgrund von Krisen einige Rückschläge hinnehmen musste, konnte die heimische IT-Branche ein starkes Umsatzwachstum verzeichnen. Der Branchenumsatz stieg um 12,5 Prozent auf 34,65 Milliarden Euro, und auch die Anzahl der Betriebe und Beschäftigten nahm in diesem Bereich zu. Außerdem gab es Steigerungen bei der Exportquote, den Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie in Forschung und Entwicklung. Die positiven Entwicklungen in der IT-Branche können somit als stabilisierender Faktor in der österreichischen Wirtschaft betrachtet werden.

Trotz Krisen: Starkes Umsatzplus für heimische IT-Branche im Vorjahr

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Als Innovationsmanager:in sind die neuen Entwicklungen und Trends in der IT-Branche von großer Bedeutung. Die Steigerungen im Umsatz, bei der Exportquote und den Investitionen in Aus- und Weiterbildung zeigen, dass die Branche nach wie vor weiterwächst und sich weiterentwickelt. Die IT-Branche ist ein wichtiger Treiber für die digitale Transformation von Unternehmen und ein Bereicherung für die Wirtschaft. Somit ist es wichtig, die aktuellen Entwicklungen und Innovationen in der IT-Branche im Auge zu behalten und gegebenenfalls in die eigenen Projekte zu integrieren.

Trotz Krisen: Starkes Umsatzplus für heimische IT-Branche im Vorjahr

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Als Investor:in kann das starke Umsatzwachstum in der IT-Branche im Vorjahr ein positives Signal sein, da es auf eine stabile und wachsende Branche hindeutet. Zudem zeigen Steigerungen bei der Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und Entwicklung, dass Unternehmen in dieser Branche in die Zukunft investieren und langfristige Strategien verfolgen. Allerdings ist zu beachten, dass der Artikel keine Prognose für die Zukunft der IT-Branche gibt und es immer zu individuellen Schwankungen und Risiken kommen kann.

Trotz Krisen: Starkes Umsatzplus für heimische IT-Branche im Vorjahr

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Als Politiker:in ist es wichtig zu verstehen, welche Branchen auch in Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit und Krisen wachsen und eine wichtige Rolle für die Gesamtwirtschaft spielen. Die IT-Branche in Österreich konnte im Vorjahr trotz Krisen ein starkes Umsatzwachstum verzeichnen. Dies zeigt, dass Investitionen in die digitale Infrastruktur und in Innovation auch in schwierigen Zeiten von Bedeutung sind. Darüber hinaus sollten Politiker:innen auch die steigende Investition in Aus- und Weiterbildung sowie in Forschung und Entwicklung im IT-Bereich unterstützen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Landes langfristig zu stärken.

Trotz Krisen: Starkes Umsatzplus für heimische IT-Branche im Vorjahr

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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Die heimische IT-Branche konnte trotz der Krise im vergangenen Jahr ein starkes Umsatzwachstum erzielen, wie aus dem „UBIT Radar 2023“ hervorgeht. Besonders im Bereich Unternehmensberatung war die Steigerung mit 17,4 Prozent groß. Auch die Anzahl der Betriebe und Beschäftigten stieg in beiden Segmenten an. Des Weiteren gab es in der IT-Branche Steigerungen bei Exportquote, Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie in Forschung und Entwicklung. Diese Zahlen zeigen, dass die IT-Branche insgesamt eine wichtige Rolle in der Wirtschaft spielt und auch in Krisenzeiten stabil sein kann.

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Da im Artikel keine Personen namentlich erwähnt werden, gibt es keine relevanten Personen in diesem Zusammenhang.

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  • Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
  • Heimische IT-Branche

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