01.02.2024

ummadum: Ö-Mobilitäts-Startup gewinnt deutschen Nachhaltigkeitspreis

Am gestrigen Mittwoch wurde das Ö-Startup ummadum für seine Leistung ausgezeichnet, Fußballfans nachhaltiger zu machen. Dies gelingt dem Startup mit seinem Service Green Fan Mobility.
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ummadum gewinnt den Spobis Nachhaltigkeitspreis 2024 (c) SPOBIS

Spobis – so heißt der deutsche Nachhaltigkeitspreis, der von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und der HypoVereinsbank unterstützt wird. Die Auszeichnung gilt als Anerkennung für besondere Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit im Sport. Gegen 100 Mitbewerber konnte sich am letzten Jännertag das österreichische Mobilitäts-Startup ummadum durchsetzen und den Spobis Nachhaltigkeitspreis 2024 gewinnen.

ummadum schafft Anreize für nachhaltiges Fortbewegen

Das Jungunternehmen zählt zwei Sitze – in Wien und in Innsbruck – und bietet Mobilitätslösungen für Unternehmen, Veranstalter und Kommunen an. Das Startup setzt dabei auf Anreize durch Gamification: Wer nachhaltige Kilometer zu Fuß, mit dem Rad oder in einer Fahrgemeinschaft zurücklegt, wird dafür mit ummadum-Punkten belohnt, die in der App des Unternehmens gespeichert werden. In Deutschland können die Nutzer:innen ihre Punkte dann bei Partnerunternehmen wie H&M, Media Markt oder Douglas einlösen. In den deutschen Markt expandierte das Startup bereits im August 2022, wie brutkasten berichtete.

Green Fan Mobility mit Spobis ausgezeichnet

Ausgezeichnet wurde ummadum unter anderem für seine Partnerschaft mit deutschen Fußballvereinen wie dem VfB Stuttgart, dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln. Die Kooperationen ermöglichen den Vereinen eine praktische und niederschwellige Umsetzung von umweltfreundlichen Reiseoptionen für Fußballfans, heißt es in einer Aussendung. Damit sollen neue Standards für nachhaltige Mobilität in der Sportbranche gesetzt werden.

Fans erhalten Benefits, wenn sie nachhaltig zu Spielen fahren

Geehrt wurde das Angebot Green Fan Mobility von ummadum, im Zuge dessen umweltfreundliche Event- und Stadionbesuche für Fans organisiert werden. Wenn Fußballfans auf nachhaltigem Wege zu den Spielen der kollaborierenden Fußballclubs fahren, bekommen sie Green Mobility Benefits. Diese Benefits werden in der ummadum-App gespeichert und bieten den Nutzenden diverse Vorteile, heißt es. Die Belohnung kann nach der nachhaltigen An- oder Abreise bei Partnerunternehmen eingelöst werden.

„Wir sind überwältigt und fühlen uns geehrt, den Spobis Nachhaltigkeitspreis 2024 zu gewinnen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit, Engagement und unserer Vision, nachhaltige Mobilität als grundlegenden Bestandteil des Sports zu etablieren. Wir möchten uns bei der Spobis, der DFL Deutsche Fußball Liga, der HypoVereinsbank, unserem Team und allen Partnern herzlich bedanken“, sagte Egon Prünster, CTO und Partner von ummadum.

Spobis bietet B2B-Services im Sportbusiness

Menschen verbinden, Wissen teilen und das „Beste aus jedem im Sportbusiness herauszuholen“ – so lautet die Mission des deutschen B2B-Services „Home of Sportbusiness“ – bekannt unter der Abkürzung Spobis. Neben einer B2B-News und -Serviceplattform, bei der Interessierte Mitglieder werden können, veranstaltete die Spobis GmbH am 31. Jänner die Spobis Conference 2024 in Hamburg, die als „größtes Sportbusiness-Event Europas“ positioniert wurde. Dabei konnten sich Key Player aus der Sportbusiness-Branche austauschen, Trends diskutieren und networken. Spobis ist seit 25 Jahren als Netzwerk im Sportbusiness tätig und unterstützt mit seiner Tätigkeit Menschen und Organisationen in der Sportbranche.

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© EY/Point of View - Die Sieger:innen des EY Entrepreneur Of The Year 2026.

Seit über 30 Jahren zeichnet EY in 60 Ländern ausgewählte Entrepreneur:innen für besondere Leistungen aus. Zu den Beurteilungskriterien der Fachjury zählen Wachstum, Zukunftspotenzial, Innovation, Mitarbeitendenführung und gesellschaftliche Verantwortung.

Entrepreneur Of The Year in vier Kategorien

„Beim diesjährigen EY Entrepreneur Of The Year 2026 wollen wir unter dem Motto ‚Shapers of the Future‘ jene Unternehmer:innen in Österreich auszeichnen, die mit Weitblick und Entschlossenheit Veränderungen anstoßen, die langfristigen Erfolg ermöglichen und gleichzeitig positive Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft setzen“, sagt Erich Lehner, Partner bei EY und Verantwortlicher für den Award in Österreich.

Der Unternehmerpreis wurde heuer von der Fachjury in vier Kategorien vergeben: „Innovation & Hightech“, „Handel & Konsumgüter“, „Dienstleistungen“ und „Social Entrepreneur“. Darüber hinaus wurde Johannes Ferner, Gründer von fiskaly und Sieger des EY Scale-up Award 2026, in der Kategorie „Start-ups“ ausgezeichnet.

Fiskaly entwickelt cloudbasierte Lösungen für die steuerliche Compliance von Transaktionen in Europa: Fiskalisierung, E-Invoicing, Archivierung und digitale Belege. Das 2019 in Wien gegründete FinTech unterstützt Unternehmen dabei, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Johannes Ferner verfolgt seit der Gründung die Vision, „Fiskalisierung und steuerliche Compliance in Europa einfacher, effizienter und zukunftssicher“ zu gestalten.

Bogianzidis gewinnt Social Entrepreneur

Mit öKlo-Gründer Niko Bogianzidis wurde eine weitere Persönlichkeit aus der Startup-Szene ausgezeichnet. Der Founder erhielt die Auszeichnung als „Social Entrepreneur“ des Jahres. Sein Startup entwickelt nachhaltige Sanitärlösungen und verfolgt das Ziel, Kreislaufwirtschaft im Sanitärbereich voranzutreiben.

Volker Fuchs von Test-Fuchs indes wurde in der Kategorie „Innovation & Hightech“ prämiert. Das Familienunternehmen hat sich seit seiner Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg von einem regionalen Betrieb zu einem global agierenden Technologieunternehmen entwickelt und baut hochspezialisierte Testsysteme und technische Lösungen für internationale Industriekunden, insbesondere in der Luftfahrtbranche. Dabei werden Mechanik, Elektronik und Software unter einem Dach entwickelt und gefertigt. Fuchs wurde zudem ausgewählt, Österreich beim EY World Entrepreneur Of The Year Award im Juni 2027 zu vertreten.

Industrieanlagenbauer und Bäckerhandwerk

Die Kategorie „Dienstleistungen“ ging an Roman Zauner und Andreas Beck von der Zaunergroup, einem oberösterreichischen Industrieanlagen- und Rohrleitungsbauer, der auf die großen Industrien der Zukunft setzt. Zu den Meilensteinen zählen der Einstieg ins Data-Center-Geschäft, die Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner und internationale Großprojekte, darunter Vorhaben für Google in Norwegen und Österreich.

In der Kategorie „Handel & Konsumgüter“ überzeugte Martin Auer, der mit seinem gleichnamigen Unternehmen traditionelles Bäckerhandwerk mit Gastronomie, Markenerlebnis und hohem Qualitätsanspruch verbindet. Wachstumsimpulse setzt er mit der Expansion nach New York und dem Ausbau des Gastronomie- und Kaffeegeschäfts.

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