11.03.2016

Im Durchschnitt schafft jedes Startup über 7 Arbeitsplätze in Österreich

Der europäische Startup-Monitor belegt, was viele längst vermutet haben: Startups kommen Österreichs Wirtschafts zu Gute - und sie schaffen Arbeitsplätze.
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Der Unternehmer Alfred della Torre unterstützt Startups, die Hilfe brauchen.

Sobald sich Startups am Markt etabliert haben, schaffen sie Arbeitsplätze. Und das recht schnell: Bereits nach rund zwei Jahren auf dem Markt bringen Startups in Östereich im Durchschnitt 7,5 Arbeitsplätze. Dabei gaben die befragten Unternehmer an, im nächsten Jahr die Anzahl der Mitarbeiter um mehr als fünf zu erhöhen.

Digitale Startups

Besonders aktiv seien heimische Startups im Bereich digitaler Produkte und Dienstleistungen. Rund 44 Prozent der Unternehmen bieten Service-Software, IT-&Softwareentwicklung und E-Commerce. Immerhin noch 20 Prozent der Unternehmen sind im Bereich Lifesciences aktiv.

90 Prozent: Zu einem Großteil stemmen Startups Investitionen für den Ausbau alleine.

Eigenfinanziert

Die nötigen Investitionen für den Ausbau stammen bei den heimischen Jungunternehmen zu 90 Prozent aus eigenen Mitteln. Auf dem zweiten Platz liegen staatliche Förderungen, gefolgt von Investments durch die Familie und Business Angels.

Zwei Drittel der heimischen Startups haben ihren Unternehmenssitz in Wien. Aber auch andere Bundesländer wollen sich als Standort etablieren. So hat der oberösterreichische Wirtschaftslandesrat, Michael Strugl, eine neue Förderung präsentiert. Insgesamt will das Land zehn Millionen € in den Ausbau von Unternehmen investieren. Betriebliche Investitionen werden dabei mit 7,5 Prozent und maximal 22.500 € unterstützt.

Quelle

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Wictory
© Wictory - Das Gründer-Duo mit Olympiasieger Lukas Mähr.

Das Wiener HealthTech-Startup Wictory.ai rund um das Gründerduo Klaus Müller und Markus Unterweger holte im März 2025 ein sechsstelliges Investment mit Ex-Skirennläufer Michael Walchhofer als Lead-Investor; auch Eversports-CEO Hanno Lippitsch ist mit an Bord. Heuer fusionierte man zudem mit The Sports Nutrition Playbook von Sportdiätologin Amy Goodson.

Wictory: Segel-Olympiasieger mit dabei

Nun vermeldet man erneut den Gewinn eines prominenten Investors und eine Finanzierung. Der österreichische Segel-Olympiasieger von Paris 2024, Lukas Mähr, beteiligt sich mit einem sechsstelligen Betrag am SportsTech-Startup und möchte damit die Vision von KI-gestütztem Performance-Coaching stärken, wie es heißt.

Archiv: Wie Wictory.ai kurz nach dem Start ein sechsstelliges Investment holte

„Auf meinem Weg zu Olympia habe ich selbst erfahren, wie entscheidend eine gezielte Ernährungsoptimierung für die Leistungsfähigkeit und Regeneration ist. Professionelle Betreuung von Ernährungswissenschafter Martin Rinderer vom Olympiazentrum Vorarlberg war damals ein echter Katalysator für meine Karriere“, erklärt Mähr. „Wictory bringt dieses Prinzip auf den Punkt: Die Kombination aus fundierter Ernährungsberatung und agentischer KI ermöglicht ein Personalisierungsniveau, das es so bisher nicht gab. In meiner Karriere habe ich mehr als einmal erlebt, wie Athletinnen und Athleten zu Testpersonen für technisch unfertige Lösungen wurden. Innovation ist im Spitzensport unverzichtbar. Entscheidend ist aber, in welchem Reifegrad sie beim Athleten ankommt. Genau das überzeugt mich an Wictory: Das Produkt ist bereits sehr weit entwickelt, und die KI wird nicht unkontrolliert auf die Athleten losgelassen, sondern arbeitet den Coaches zu. Zudem kenne ich das Team schon länger und bin vollkommen überzeugt, dass Wictory den Markt für Performance-Coaching nachhaltig prägen wird.“

„International skalieren“

Für die Gründer Klaus Müller und Markus Unterweger ist der Einstieg des Olympiasiegers eine weitere Bestätigung für die strategische Ausrichtung des Unternehmens.

„Wir sind extrem stolz, Lukas als Investor und Partner an Bord zu haben“, kommentiert Müller. „Lukas hat in seiner sportlichen Laufbahn eindrucksvoll bewiesen, wie weit man kommen kann, wenn man bedingungslos fokussiert ist und den unbedingten Anspruch an Exzellenz lebt. Genau dieses Mindset brauchen wir, während wir unsere Plattform weiter ausbauen und international skalieren.“

Und Unterweger ergänzt: „Lukas ist nicht nur ein herausragender Sportler, sondern auch ein extrem lösungsorientierter Sparringspartner und ein großartiger Mensch. Er hat bereits frühzeitig und vorbildlich den Übergang von seiner aktiven Sportlerlaufbahn in die Karriere danach gemeistert. Seine Erfahrung aus dem Spitzensport gepaart mit seinem unternehmerischen Gespür ist für uns eine enorme Bereicherung.“

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