15.04.2020

UberMedics: Gratis-Uber-Fahrten für Gesundheitspersonal in Wien

Institutionen aus dem Gesundheitsbereich in Wien sind bereits registriert oder können das Service UberMedics für ihre Mitarbeiter bei Uber freischalten lassen. Diese bekommen dann bis zu 20 kostenlose Fahrten zum oder vom Dienstort.
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UberMedics - Gratis-Uber-Fahrten für Gesundheitspersonal in Wien - und für Blutspender bzw. Komponentenspender
(c) Adobe Stock - yalcinsonat

Uber startet mit „UberMedics“ morgen, Donnerstag, 16. April, ein neues Service in Wien in Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie – „aus Solidarität mit allen Beschäftigten im Gesundheitsbereich, die aktuell besonders stark belastet sind und jeden Tag an ihren Arbeitsplatz fahren müssen“, wie es in einer Aussendung heißt. Mit UberMedics können Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Angestellte und Freiwillige bei Rettungsdiensten und weitere Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich kostenlos zum Einsatzort und wieder nachhause fahren.

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UberMedics: 10.000 Gratis-Fahrten als Krisen-Unterstützung für Fahrer

Für die Aktion stelle man vorerst bis 30. April 10.000 Fahrten bereit wobei einzelne User maximal 20 Fahrten bei maximal 20 Euro pro Fahrtstrecke konsumieren können, heißt es von Uber. Die Mietwagenpartner und deren Fahrer, die sich für UberMedics freischalten lassen, bekämen dabei den regulären Fahrpreis. „Mit den zusätzlichen Fahrten helfen wir auch allen MietwagenunternehmerInnen und deren FahrerInnen, die aktuell durch die Krise einen Großteil Ihrer Einkünfte verlieren“, meint dazu Martin Essl, Uber Österreich.

Anmeldung per Mail

Für viele Institutionen in Wien (Spitäler, Rettungsdienste, etc.) sei das neue Service bereits aktiviert. Mitarbeiter können sich mit ihrer Arbeits-E-Mail unter diesem Link für den Service anmelden. Weitere Institutionen im Gesundheitsbereich können sich bei Uber melden und ihre E-Mail-Domains hinterlegen. Jeder, der sich dann mit einer solchen Domain registriert, kann das Service sofort nutzen. „Sollte keine dienstliche E-Mail-Adresse vorhanden sein – wie es bei vielen Freiwilligen der Fall ist – so reicht auch der einfache Nachweis eines Dienstausweises um sich freizuschalten“, ergänzt Uber. Die Registrierung bei anderen Ausnahmen erfolgt auf Anfrage.

Auch im Fahrtendienst selber hat Uber starke Anpassungen an die Coronavirus-Pandemie durchgeführt. So sind etwa regelmäßige Desinfizierung der Fahrzeuge vorgesehen. Seit Montag ist auch das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes verpflichtend.

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Smatrics
© Smatrics EnBW.

Smatrics, der Betreiber von E-Auto-Ladeinfrastruktur in Österreich und ein Tochterunternehmen von VERBUND und EnBW Energie Baden-Württemberg (Joint Venture), verantwortet rund 20.000 Ladepunkte und verbindet mit dem „Smatrics Depot Club“ bereits Logistikunternehmen miteinander. Über die Kooperation mit Fryte soll diese Ladeinfrastruktur nun auch außerhalb des Club-Netzwerks zugänglich werden. Fryte bietet eine Plattform für die Lade- und Routenplanung von E-Lkw.

Smatrics erweitert Ladeangebot für E-Lkw

Über die deutsche Plattform werden sowohl die Standorte des Depot Clubs als auch öffentliche Ladepunkte von Smatrics in die Routen- und Ladeplanung von Logistikunternehmen integriert. Damit sollen Fahrer:innen und Disponent:innen einen Überblick über verfügbare Ladepunkte entlang ihrer Routen erhalten. Für Betreiber von Depot-Ladeinfrastruktur eröffne die Anbindung zugleich die Möglichkeit, ihre Ladepunkte auch für externe Nutzer:innen zugänglich zu machen und dadurch deren Auslastung zu erhöhen.

Technische Grundlage der Zusammenarbeit ist OCPI, ein offener, standardisierter Kommunikationsstandard in der Elektromobilität. Da beide Partner darauf setzen, konnte die Integration der Ladepunkte rasch umgesetzt werden, heißt es: In einem ersten Schritt wurden die Standorte in der Routenplanung sichtbar und nutzbar gemacht. Ab 2027 soll auch die Reservierung ausgewählter Ladepunkte möglich sein. Perspektivisch sollen Reservierungsdaten zudem an das Energiemanagementsystem der Standorte übergeben werden, um Netz- und Ladeprozesse zusätzlich abzusichern.

Über Betreibergrenzen hinweg planbar

„Ladeinfrastruktur für E-Lkw funktioniert nur, wenn sie über Betreibergrenzen hinweg planbar ist – für die Disposition zählt nicht, wer den Ladepunkt betreibt, sondern dass er zur Route passt. Mit Smatrics öffnen wir den Zugang zu Ladepunkten vom Depot bis zur öffentlichen Schnellladesäule in Deutschland und Österreich. Die Reservierung ist der nächste Schritt, an dem wir gemeinsam arbeiten“, sagt Maximilian Zähringer, CEO von Fryte Mobility.

Und Sita Meek, Head of Product bei Smatrics, ergänzt: „Viele unserer Depot-Kunden möchten ihre Ladeinfrastruktur zeitlich gezielt für externe Nutzung öffnen, um ihre Auslastung zu maximieren. Gleichzeitig soll der Zugang aber nur bestimmten Nutzergruppen offenstehen, und sich auf den Lkw konzentrieren. Durch die Kooperation mit Fryte verbessert sich die Sichtbarkeit und die Planbarkeit. Genau so muss ein offenes Peer-to-Peer-Ökosystem in der E-Logistik funktionieren.“

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UberMedics: Gratis-Uber-Fahrten für Gesundheitspersonal in Wien

  • Uber startet mit „UberMedics“ morgen, Donnerstag, 16. April, ein neues Service in Wien in Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie – „aus Solidarität mit allen Beschäftigten im Gesundheitsbereich, die aktuell besonders stark belastet sind und jeden Tag an ihren Arbeitsplatz fahren müssen“, wie es in einer Aussendung heißt.
  • Mit UberMedics können Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Angestellte und Freiwillige bei Rettungsdiensten und weitere Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich kostenlos zum Einsatzort und wieder nachhause fahren.
  • Für die Aktion stelle man vorerst bis 30. April 10.000 Fahrten bereit wobei einzelne User maximal 20 Fahrten bei maximal 20 Euro pro Fahrtstrecke konsumieren können, heißt es von Uber.
  • Mitarbeiter können sich mit ihrer Arbeits-E-Mail für den Service anmelden.
  • Weitere Institutionen im Gesundheitsbereich können sich bei Uber melden und ihre E-Mail-Domains hinterlegen.

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