20.04.2020

Uber befördert in Wien bis Ende Juni Blutspender gratis

Sogenannte Komponentenspender, Blutspender die spezielle Blutbestandteile spenden, werden von Uber bis Ende Juni kostenlos zur Blutspendezentrale des Roten Kreuzes und zurück befördert. Das soll helfen, Engpässe bei speziellen Blutkonserven zu verhindern.
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UberMedics - Gratis-Uber-Fahrten für Gesundheitspersonal in Wien - und für Blutspender bzw. Komponentenspender
(c) Adobe Stock - yalcinsonat

Zur Behandlung bestimmter Erkrankungen, sind bestimmte Blutbestandteile von Nöten. Die Blutspender, mit deren Blut diese besonderen Konserven gemacht werden, werden Komponentenspender genannt. „Bei der Komponentenspende wird der jeweilige Blutbestandteil entnommen, den meist schwerstkranke Patientinnen und Patienten am nötigsten brauchen, zum Beispiel im Rahmen einer Intensivbehandlung von bösartigen Tumoren. Diese Blutkomponenten haben jedoch nur eine Haltbarkeit von einer Woche. Daher ist es auch in Zeiten der Corona-Krise oftmals unaufschiebbar, dass unsere Komponentenspenderinnen und -spender regelmäßig in die Blutspendezentrale zum Spenden kommen können“, erklärt Ursula Kreil, stellvertretende Medizinische Leiterin der Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und Burgenland.

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Nach UberMedics nun Gratis-Uber für Komponentenspender

Nachdem in der Coronakrise aufgrund der Bewegungs-Einschränkungen auch eine Knappheit dieser speziellen und lebenswichtigen Blutkonserven droht – besonders wegen ihrer kurzen Haltbarkeit – springt nun auch der Fahrtendienst-Riese Uber ein. Erst kürzlich hatte man unter dem Titel „UberMedics“ kostenlose Fahrten für Gesundheitspersonal eingeführt – der brutkasten berichtete. Nun werden bis Ende Juni auch Komponentenspender in Wien gratis in die Wiedner Hauptstraße zu ihren Spendeterminen und wieder zurück befördert.

Spezieller Gutscheincode für spezielle Blutspender

„Mit einem speziellen Gutscheincode sind ab sofort alle Fahrten für diesen Personenkreis kostenlos“, heißt es dazu in einer Aussendung. Martin Essl von Uber Österreich kommentiert: „Als Unternehmen mit Sitz in Wien ist es uns besonders wichtig, direkt vor Ort einen Beitrag in dieser herausfordernden Zeit zu leisten. Bis Ende Juni können KomponentenspenderInnen den Gutscheincode für die Hin- und Rückfahrt zur Blutspendezentrale einlösen. Damit sprechen wir auch jene Personen an, die noch etwas abwarten möchten“. Jene Blutspender, die die Aktion in Anspruch nehmen können, werden direkt von der Blutspendezentrale über den kostenfreien Shuttle-Service informiert.

Hilfe für Rotes Kreuz ist auch Hilfe für Uber-Fahrer

Alle Mietwagenpartner von Uber bekämen für jede Fahrt den regulären Fahrpreis, heißt es vom Unternehmen. „Mit den zusätzlichen Fahrten helfen wir auch allen MietwagenunternehmerInnen und deren FahrerInnen, die aktuell durch die Krise einen Großteil Ihrer Einkünfte verlieren“, sagte Essl bereits bei der Ankündigung von UberMedics. Auch im Fahrtendienst selber hat Uber starke Anpassungen an die Coronavirus-Pandemie durchgeführt. So sind etwa regelmäßige Desinfizierung der Fahrzeuge vorgesehen. Zudem ist auch das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes verpflichtend.

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Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana
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Ohana ist eine Kinderschutz-App von Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda. Kurz nach der Gründung 2022 investierten die Runtastic-Gründer rund um Florian Gschwandtner mit ihrer Beteiligungsgesellschaft 8eyes einen nicht näher genannten Betrag in das Startup (brutkasten berichtete). Im Jahr darauf holte man Hansi Hansmann an Bord, welcher ein siebenstelliges Investment mitfinanzierte. 2025 folgte eine Partnerschaft mit Drei. Nun lanciert Swisscom mit Kids Security eine neue App für digitale Kindersicherheit. Die Technologie dahinter stammt vom österreichischen Unternehmen Ohana.

Ohana setzt auf Inklusion und Transparenz

Für ihre neue App Kids Security liefert und betreibt Ohana die Grundlage des neuen Angebots der größten Schweizer Telekommunikationsanbieterin. Sie soll konkret Familien bei einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und Internet unterstützen. Die plattformübergreifende Technologie verbindet dabei technische Schutzfunktionen mit einem Ansatz, der auf Transparenz, Medienkompetenz und die aktive Einbindung von Kindern setzt.

Kids Security ermöglicht Eltern unter anderem, Bildschirmzeiten zu strukturieren, Apps und Online-Inhalte zu verwalten sowie Einblicke in die Gerätenutzung ihrer Kinder zu erhalten. Dabei setzt die Lösung nicht auf reine Kontrolle: Kinder werden aktiv eingebunden, Regeln und Einstellungen bleiben für sie nachvollziehbar und Familien werden dabei unterstützt, gemeinsam einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln.

Neues Handlungsfeld für Telekommunikationsanbieter

„Telekommunikationsanbieter begleiten Familien jeden Tag in der digitalen Welt. Damit sind sie auch in einer besonderen Position, Eltern und Kinder dabei zu unterstützen, sich sicher und selbstbestimmt darin zu bewegen“, sagt Orgler, Geschäftsführer von Ohana. „Dass Swisscom digitale Kindersicherheit als Teil des eigenen Angebots aufgreift, zeigt, welche Bedeutung das Thema mittlerweile hat.“

Smartphones, Social Media und Gaming sind längst fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig stehen viele Eltern vor der Frage, wie sie ihre Kinder schützen können, ohne ihre Privatsphäre übermäßig einzuschränken, heißt es in der Presseaussendung. Für Telekommunikationsanbieter entsteht laut Ohana damit ein neues Handlungsfeld: Neben Konnektivität und Zugang zur digitalen Welt gewinnt auch die Frage an Bedeutung, wie Familien bei der sicheren Nutzung unterstützt werden können.

Ohana-Founder: „Ein Meilenstein“

„Swisscom ist für uns eine wichtige Partnerin und der Launch von Kids Security ein großer Meilenstein“, so Orgler weiter. „Digitale Kindersicherheit wird für Telekommunikationsanbieter zunehmend zu einem Thema, an dem sie nicht mehr vorbeikommen. Wer Familien Zugang zur digitalen Welt bietet, muss sich auch damit auseinandersetzen, wie Kinder diese sicher und gesund nutzen können. Swisscom geht diesen Schritt jetzt und wir sind überzeugt, dass weitere Anbieter folgen werden.“

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