02.12.2022

Uber Sleigh: Mit dem Fahrtendienstanbieter zum Weihnachtsmann

Uber kündigt den Start eines On-Demand Rentier-Schlittenservices Uber Sleigh an. Nutzer:innen können die Schlittenfahrten in Lappland, Finnland, exklusiv über die App buchen.
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Uber Sleigh
(c) Uber - Durch Lappland mit Uber ist ab dem 12. Dezmeber möglich.

Uber hat sich für die Weihnachtszeit eine besondere Aktion einfallen lassen: Vom 12. bis zum 18. Dezember wird es für User:innen möglich sein, per App eine Rentier-Schlittenfahrt zu buchen. Der Name Uber Sleigh.

Konkret wird sie in Finnland, Lappland, stattfinden und im Apukka Resort, Rovaniemi, starten. Zwei Stunden lang werden dann Interessierte jene Schneelandschaften durchstreifen, die als die Heimat des Weihnachtsmannes gelten.

Promo Video Uber Sleigh

Das On-Demand Rentier-Schlittenservice ist kostenlos; pro Tag gibt es zwei buchbare Zeitfenster.

Uber Sleigh soll für mehr Touristen sorgen

„Jede Uber-Fahrt sollte etwas Magisches haben. Mit nur einem Knopfdruck kann man nun eine einmalige Tour durch einen der schönsten Orte der Welt erleben. Wir freuen uns, mit dem Start von Uber Sleigh Weihnachtsträume zum Leben zu erwecken“, sagt Anabel Diaz, Head of EMEA Mobility Uber.

Durch die Aktion des Fahrtenabieters rechnet der lokale Tourismusverband „Visit Rovaniemi“ mit einem starken Anstieg (plus 46 Prozent) an Besucher:innen.

„Nachdem die Covid-19-Beschränkungen aufgehoben wurden, freuen wir uns sehr auf die Rückkehr der Besucher:innen aus der ganzen Welt“, sagt Sanna Kärkkäinen, CEO Visit Rovaniemi. „Diese können heuer die besonderen und limitierten Schlittenfahrten von Uber im Apukka Resort, Rovaniemi, erleben.“

Teil der Vision

Das neue Angebot gilt als ein weiterer Teil von Ubers Vision, Nutzer:innen zu ermöglichen, überall hinzukommen, wo sie hinwollen. Es folgt auf den Start der Buchung von Zügen, Flügen, Hotels und Aktivitäten direkt in der App. Vom Planen eines Winterurlaubs bis hin zur Buchung von Transfers zum Flughafen möchte Uber einen „nahtlosen Service für alle Reisebedürfnisse“ schaffen.

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Die Gründer Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler vor einem Sammelmodul | © Social Cycle

Jeder kennt es: Der Softdrink ist getrunken und übrig bleibt nur die leere Plastikflasche. Was soll man mit ihr machen? Wegwerfen und so Pfandsammlern die Arbeit erschweren oder doch bis zum nächsten Supermarkt gehen und dort die Flasche ordnungsgemäß retournieren? Genau diesem Problem nehmen sich die beiden Gründer von Social Cycle, Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler, an. Sie haben ein System zum Pfandsammeln entwickelt, das herkömmliche Pfandringe ersetzen soll. Laut den Gründern ist es u.a. flexibler einsetzbar, sauberer und billiger.

Sammeln mit einer Röhre

Social Cycle setzt auf eine röhrenartige Konstruktion, in die leere Flaschen und Dosen gesteckt werden können. Ihr Sammelsystem ist wesentlich günstiger als herkömmliche Pfandringe. „Unser System kostet zwischen 79 und 99 Euro. Die Pfandringe kosten alleine in der Produktion schon 300 Euro, mit genau der gleichen Kapazität an Flaschen. Außerdem spart man sich die Montage“, sagt der Unternehmensberater. Die Sammelkonstruktionen von Social Cycle werden nämlich nur mit Schellen fixiert, was für zusätzliche Flexibilität sorge. „Du kannst dann einfach die Module z.B. vom Bahnhof abmontieren und dann bei einem Fest montieren“, erklärt Schwarz.

Zudem sei die Reinigung wesentlich einfacher als bei allen anderen Systemen am Markt. Weiters passen die Module laut dem Co-Founder besser ins Stadtbild als bisherige Sammelsysteme. „Wir haben auch das Feedback bekommen, dass es einfach viel besser im öffentlichen Raum ausschaut, was natürlich eins der größten Probleme bei den Pfandringen ist“, erklärt Schwarz.

So sehen die Sammelmodule von Social Cycle aus. | © Social Cycle

Wien als nächstes Ziel

Social Cycle ist bereits an über 150 Standorten in Österreich und Deutschland vertreten, unter anderem in Bregenz, Steyr und Kahl am Main. Nur in Wien fehlen noch jegliche Pfandsammelsysteme. Auf brutkasten-Anfrage erklärt das Büro des Wiener Klimastadtrats Jürgen Czernohorszky (SPÖ), dass Pfandsammelsysteme auch zur „Ablagerung sonstiger Abfälle“ verwendet würden, was zu höheren Reinigungskosten führe.

„Dabei haben wir eben unser System genau so entwickelt, dass es dieses Problem nicht gibt“, erklärt Schwarz. Ab September gebe es erneut Gespräche mit der SPÖ, den NEOS und den Grünen. Der 25-Jährige ergänzt: „Wir rechnen zu 100 Prozent mit einem positiven Ausgang. Wir sind wirklich überzeugt, dass es einfach eine perfekte Lösung auch für Wien ist.“

Dem Büro des Klimastadtrats sind Gespräche im Herbst nicht bekannt. Es erklärt, dass das Einwegpfand u. a. das Ziel verfolge, Getränkeverpackungen in den Recyclingkreislauf zurückzuführen. „Die Einführung von Pfandsammelbehältnissen würde diesem Grundgedanken entgegenstehen, da dadurch ein Anreiz entstehen kann, Pfandgebinde bewusst im öffentlichen Raum zurückzulassen und deren Rückführung auf Dritte zu verlagern“, ergänzt das Büro.

Präsenz in ganz Europa

Das im März 2026 gegründete Unternehmen finanziert sich mittels Bootstrapping. Investoren soll es keine geben. Als Kunden kommen für Social Cycle Städte, Gemeinden und Abfallverbände in Frage. Die Gründer wollen ihr Produkt durch konstantes Feedback verbessern und sich so gegenüber ihrer Konkurrenz durchsetzen. Dabei setzen sie auf Mundpropaganda, Medienberichte und die eigene Kommunikation z.B. mittels Mails. Schwarz und Linsbichler denken trotz langsamen Wachstums bereits an die nächsten großen Schritte. Das Startup soll u.a. nach Holland und Irland expandieren und seine Präsenz in Deutschland verstärken. Schwarz möchte mit dem Pfandsammelsystem auch in Hamburg und Berlin vertreten sein. „Unser Ziel ist es wirklich, dass unsere Module in die Infrastruktur eingebunden sind wie Mistkübel, in ganz Europa“, stellt der Co-Founder fest.

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