23.06.2023

Uber-Österreich-Chef: „Das Anheben der Taxitarife könnte die ganze Branche in Gefahr bringen“

Interview. Uber-Österreich-Chef Martin Essl kritisiert im Gespräch mit dem brutkasten die jüngste Anhebung der Taxitarife in Wien. Zudem spricht Essl darüber, wie der Vermittlungsdienst hierzulande die Probleme in puncto Zuverlässigkeit wieder in den Griff bekommen hat.
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© Uber / Niklas Stadler

Im Gegensatz zu anderen Branchen können Taxis in der Regel ihre Preise nicht selbst bestimmen. In Wien wird dies beispielsweise über eine eigene Verordnung geregelt, in der klar festgeschrieben ist, wie viel Taxiunternehmen für eine Strecke und etwaige Zusatzleistungen verrechnen dürfen.

Angesichts der allgemeinen Teuerung übte die Wiener Taxiinnung bereits im Frühling Druck auf die Stadt aus, die Preise anzuheben. Argumentiert wurde dies mit den gestiegenen Treibstoffkosten. Auf Wunsch der Innung lud die Stadt Wien schlussendlich zu Verhandlungsrunden, in der sich die Beteiligten auf eine Erhöhung des Taxitarifs um 15,2 Prozent einigten. Die Anpassung ist seit 1. Juni in Kraft.

Kritik an der Preiserhöhung kam hingegen von Uber-Österreich-Chef Martin Essl. Im brutkasten-Interview erläutert Essl die Gründe für seine Kritik und spricht zudem über aktuelle Herausforderungen des Vermittlungsdienstes in Wien sowie die weiteren Expansionspläne. Zudem äußert er sich auch zum Thema Nachhaltigkeit und erläutert, welche neuen Services angeboten werden.


Seit dem 1. Juni gelten in der Bundeshauptstadt Wien neue Taxitarife. Diese stiegen um 15,2 Prozent. Die Fachgruppe Taxi bei der Wirtschaftskammer Wien (WKW) argumentiert dies mit der „herausfordernden wirtschaftlichen Gesamtsituation”. Sie übten bereits im Vorfeld Kritik an der Erhöhung, warum?

Wir verstehen, dass es aufgrund der Teuerung einen Druck auf die Taxiunternehmen gibt. Allerdings sehen wir auch, dass ein Anheben der Preise die Nachfrage reduziert und somit die ganze Branche in Gefahr bringen kann. Bei der Reduzierung der Nachfrage reduziert sich nämlich auch die Effizienz und dadurch können eventuell nicht mehr die Umsätze wie früher generiert werden. Dieses Risiko besteht insbesondere bei einer einseitigen Teuerung, die eher von der Wirtschaft getrieben wird, als von den Endkunden, die schlussendlich die Nachfrage bestimmen. Preiserhöhungen, die einseitig auf die Endkunden abgewälzt werden, sind aus unserer Sicht keine Lösung. Deswegen sprechen wir uns immer für Preise aus, die auf Angebot und Nachfrage basieren.

Bei Uber gibt es das sogenannte Surge-Pricing, also eine dynamische Fahrpreisanpassung. Wenn mehr Nachfrage besteht, wird der Preis teurer, wenn weniger Nachfrage vorherrscht, wird der Preis günstiger. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen sind wir in Wien momentan in der Preisgestaltung auf plus/minus 20 Prozent in Bezug auf den Taxitarif limitiert. Wir können uns daher nur in dieser Preisspanne bewegen.

Inwiefern spielt die Teuerung auch bei Uber eine Rolle?

Wir haben die neuen Tarife auf unserer Plattform integriert, wie es mit 1. Juni vom Gesetz vorgesehen war. Wir können weiterhin die Preisspanne um den normalen Taxitarif anbieten:  Also bei niedriger Nachfrage bis auf Minus 20 Prozent vom Taxitarif und bei höherer Nachfrage bis auf Plus 20 Prozent. Natürlich nutzen wir diese Preisspanne auch im Sinne der Kunden und Partner aus. 

Wie hat sich in den letzten zwei Jahren das Wachstum von Uber in Österreich entwickelt?

In den letzten Jahren standen wir im Prinzip vor zwei Herausforderungen: Einerseits der Corona-Krise und andererseits dem Einheitsgewerbe ab Ende 2020. Beide Umstände haben natürlich der gesamten Branche schwer zugeschlagen. Wir hatten in den letzten zwei Jahren – speziell im Sommer – einige Schwierigkeiten durch Fahrermangel, weil einfach nicht genügend Fahrer mit Taxischein vorhanden waren. Dieser Zustand hat sich aber seit letztem Herbst wieder gelegt und wir haben jetzt ein zuverlässiges System für unsere Endkunden. Grundsätzlich sind wir mit der Entwicklung unter den Umständen zufrieden und sehen  aktuell ein gutes Wachstumspotenzial in Österreich. Neben Wien sind wir ja auch noch in Salzburg und Graz aktiv.

Was hat sich konkret am Service von Uber verbessert?

In erster Linie haben sich die Wartezeiten verringert. Zudem gibt es weniger bis gar keine Stornos von Fahrten mehr. Vor ein bis zwei Jahren waren wir mit der Situation konfrontiert, dass viele Fahrer ihre Fahrt storniert haben, weil sie vielleicht alternativ eine lukrativere Fahrt bekommen haben. Wir haben die Plattform entsprechend adaptiert, sodass diese für Fahrer und Fahrgäste den größtmöglichen Nutzen hat. Zudem führen wir laufend neue Angebote ein, zuletzt etwa “Uber Pet” und “Uber Kindersitz”.

In Wien bieten Sie auch den Service “Uber Green” an. Wie viele Fahrten werden aktuell mit Elektrofahrzeugen zurückgelegt? 

Diese Thematik kann man aus zwei Blickwinkeln betrachten. Einerseits, wie viele Fahrten mit einem emissionsarmen Green Fahrzeug zurückgelegt werden: Aktuell handelt es sich hier um 50 Prozent aller Fahrten. Wie viele Nutzer sich bewusst für eine Uber Green Fahrt entscheiden, kann ich allerdings nicht sagen.

Die Stadt Wien bietet einen Fördertopf von rund sieben Millionen Euro an, um E-Mobilität in der Taxibranche zu fördern. Reicht dies aus? 

Ich finde es sehr gut, dass es erste Schritte in Richtung Elektrifizierung der Flotten gibt und die Stadt Wien hier Förderungen zur Verfügung stellt. Ich glaube, die Taxiindustrie arbeitet auf Hochtouren, um ihre Fahrzeuge zu elektrifizieren. Es gibt auch schon unterschiedliche Anbieter, die Abo-Modelle  für Elektrofahrzeuge anbieten. 

Wichtig wird aber auch sein, dass man von Seiten des Gesetzgebers nachzieht und sicherstellt, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt, wie zum Beispiel ab 2025, flächendeckend nur mehr Elektrofahrzeuge zugelassen werden. Das muss dann natürlich sehr vorsichtig gemacht werden, damit auch ausreichend Ladepunkte zur Verfügung stehen und die Effizienz für die Taxiunternehmer nicht darunter leidet.

Uber Eats wurde in Österreich eingestellt. Was waren die Gründe dafür und könnte es eventuell eine Rückkehr geben? 

Die Uber Eats-Sparte wurde in Österreich im März 2019 leider eingestellt. Damals hat man hierzulande nicht den Return-of-Investment erzielt, den man sich ursprünglich vorgenommen hatte. Wir schauen uns natürlich immer potenzielle Märkte an, aber derzeit gibt es keine Pläne, dass Uber Eats nach Österreich zurückkehrt.

Welche neuen Services bietet Uber seinen Kund:innen in Österreich an?

Wir haben im ersten Halbjahr zwei neue Services für unsere Nutzer gestartet. Einerseits Uber Pet im Feber. Das ist eine ganz neue Produktoption, bei der wir Fahrgäste mit Fahrern zusammenbringen, die bereit sind, Haustiere mitzunehmen. Vergangene Woche haben wir dann “Uber Kindersitz” gelauncht. Von dieser Option sollen insbesondere Familien mit Kindern profitieren. Sofern man diese Kategorie auswählt, kommt das Fahrzeug mit einer entsprechenden Sitzerhöhung, um mehr Sicherheit zu gewährleisten. Taxis in Österreich sind aktuell nicht verpflichtet, einen Kindersitz mitzuführen. Aber wir wollen trotzdem eine zusätzliche Sicherheit bieten und den Markt für Eltern mit Kindern öffnen.

Wie sehen die weiteren Expansionspläne von Uber in Österreich aus?

Neben Wien bieten wir unseren Service bereits in Graz und Salzburg an. Die Expansion in weitere Städte ist natürlich immer ein Thema. Es gibt zwei Städte in Österreich, die dafür quasi auf der Hand liegen. Das sind Linz und Innsbruck. Ein genaues Timing kann ich derzeit aber noch nicht nennen.

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Foto: epilogy.photography

Während der ViennaUP wurde Wien einmal mehr zur internationalen Drehscheibe der Startup-Welt. Inmitten dieser Woche voller Begegnungen, Ideen und Innovationen setzte ein Event einen ganz besonderen Akzent: Im Wien Museum, mit weitem Blick über den Karlsplatz, kamen zahlreiche Founder, Investor:innen, Corporate-Partner und Wegbegleiter:innen zusammen, um ein Jubiläum zu feiern, das sinnbildlich für den internationalen Fokus des österreichischen Innovationsstandorts steht: 10 Jahre Global Incubator Network Austria (GIN).

Schon beim Eintreten wurde spürbar, was GIN über das vergangene Jahrzehnt ausgemacht hat – das Zusammenspiel aus österreichischen Wurzeln und globaler Reichweite. Gründer:innen aus Wien trafen auf asiatische Startups, die diese Woche in der Stadt zu Gast waren, um in Europa Fuß zu fassen.

Foto: epilogy.photography

Eine von ihnen war Nga Chi Lydia Yip, Co-Founderin und CSO von Elleon Biotech aus Hongkong. Ihr Startup hat ein Reagenz entwickelt, mit dem sich markierte Zellen – etwa Krebs- oder virusinfizierte Zellen – mit bloßem Auge oder per Smartphone sichtbar machen lassen, ganz ohne teure Mikroskope oder geschultes Personal. „Ich habe in den letzten Tagen mehr wertvolle Leads getroffen als in zwei Jahren in Hongkong“, erzählte sie. Über das GIN-Programm war sie auf der Suche nach einem strategischen Partner für die Antikörper-Produktion – und wurde bei einem der Networking-Momente tatsächlich fündig. „Ich liebe den Vibe hier. Die Leute sind wirklich da, um einander zu helfen.“

Genau diese Atmosphäre baut GIN seit 2016 systematisch auf: Verbindungen, die weit über ein einzelnes Programm oder eine Delegationsreise hinausreichen.

Ein Jahrzehnt Brückenbauen zwischen Österreich und Asien

Seit seiner Gründung 2016 verfolgt GIN ein klares Ziel: innovative Startups beim internationalen Wachstum zu unterstützen und gleichzeitig Österreich als zentralen Innovationsstandort zu stärken. Unter dem Leitgedanken „Connecting the Circles of Growth“ hat sich daraus ein Netzwerk entwickelt, das weit über klassische Förderprogramme hinausgeht.

Die Bilanz nach zehn Jahren spricht für sich: 756 unterstützte Startups, 71 internationale Programm-Batches, 7 zentrale Partnerregionen und über 30 internationale Innovationspartner. Im Zentrum stehen die beiden Programme GO ASIA und GO AUSTRIA, die den Austausch in beide Richtungen ermöglichen – ein zweiseitiger Ansatz, der GIN zu einer einzigartigen Brückenbauerin macht. Geschichten wie jene von Elleon Biotech zeigen, was das konkret bedeutet.

Foto: epilogy.photography

Zur Beginn reflektierten Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG) und Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer aws) über die Vision hinter GIN, die gemeinsame Steuerung der beiden Programme und den Blick nach vorne. „Zehn Jahre Global Incubator Network Austria bedeuten zehn Jahre messbaren Impact für das österreichische Startup-Ökosystem und weit darüber hinaus“, betont Henrietta Egerth. „Allein am aktuellen GIN-Programm nehmen 56 Startups aus sieben asiatischen Zielregionen teil – mehr als jemals zuvor.“

Panel: Local Roots, Global Reach

Unter dem Titel „Local Roots, Global Reach: The New Rules of Internationalization“ diskutierte ein hochkarätig besetztes Panel die veränderten Spielregeln internationaler Expansion. Marcus Berger (CEO, Aviloo), Ayashi Das Majumder (Co-Founderin & COO, Sensegrass), Markus Lang (General Partner, Speedinvest) und Andreas Mühlberger (Infineon Technologies Austria) brachten vier sehr unterschiedliche Perspektiven zusammen. Die zentrale Botschaft: Für einen kleinen Exportmarkt wie Österreich ist Internationalisierung essenziell – gleichzeitig aber komplexer geworden, und sie gelingt nur durch starke Partnerschaften und langfristige Begleitung.

Foto: epilogy.photography

Workshop: Impulse für die nächsten zehn Jahre

Im interaktiven Workshop-Teil, moderiert von Viktoria Ilger (Venture Clienting Austria), wurden die Gäste selbst zu Mitgestaltenden. An mehreren Tischen diskutierten sie in kleinen Runden über die zentralen Fragen rund um Internationalisierung. Begleitet wurde der Nachmittag von einem Live-Graphic-Recording-Team, das die wichtigsten Gedanken und Erkenntnisse in Echtzeit visuell festhielt – ein wachsendes Bild, das ebenso entstand wie die Insights selbst und am Ende eindrucksvoll präsentiert wurde.

Foto: epilogy.photography

Blick nach vorne: Indien als nächster Meilenstein

Mit der geplanten Erweiterung von GIN GO ASIA nach Indien ab 2027 wurde ein klares Signal für die nächste Phase gesetzt. Bereits heute holt das aktuelle GO AUSTRIA Programm sieben indische Deep-Tech-Startups nach Österreich. Indien zählt mittlerweile über 130 Startup-Unicorns und entwickelt sich mit enormer Dynamik zu einem der wichtigsten Technologie- und Wachstumsmärkte der Welt. Mit der India-Austria Startup Bridge wurde bereits vor zwei Jahren ein erstes Instrument geschaffen, um indische Startups nach Österreich zu holen – ab 2027 öffnen sich die Türen gezielt auch für österreichische Startups in diesen Zukunftsmarkt. So festigt GIN Österreichs Rolle als europäisches Gateway für Innovation, Technologie und internationale Zusammenarbeit.

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Eine Community feiert

Zum Abschluss wurde sichtbar, was GIN über die Zahlen hinaus ausmacht: eine globale Community aus Foundern, Partner:innen, Mentor:innen und Freund:innen. In einem Happy-Birthday-Video schickten Wegbegleiter*innen aus aller Welt ihre Glückwünsche. Das GIN-Team kam auf die Bühne, die Gläser wurden erhoben – und der Nachmittag mündete in eine Feier, die anschließend bei GIN & Friends am Karlsplatz ihre Fortsetzung fand. Für Lydia Yip stand da nur noch ein letztes Meeting an, bevor auch sie dazustieß: „Ich hätte nie erwartet, dass eine Geschäftsreise so viel Freude macht.“


Das Global Incubator Network Austria (GIN) ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umgesetzt. Ziel ist es, Start-ups, Investor:innen und Innovationspartner:innen international zu vernetzen und den Innovationsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Artikel hat gesellschaftspolitische Auswirkungen auf die Taxi- und Vermittlungsdienstbranche in Österreich. Insbesondere geht es um die Frage der Tarifanpassungen und deren Auswirkungen auf die Nachfrage und Effizienz der Dienstleister. Auch die Themen Elektromobilität und Nachhaltigkeit sowie die Einführung neuer Services für Fahrgäste spielen eine Rolle. Der Artikel zeigt auf, wie die Branche auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen und gesetzliche Vorgaben reagiert und welche Strategien sie verfolgt, um zukunftsfähig zu bleiben.

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Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Artikel beschreibt, wie die Taxipreise in Wien aufgrund gestiegener Treibstoffkosten um 15,2 Prozent angehoben wurden und wie der Uber-Österreich-Chef Martin Essl gegen diese Preiserhöhung argumentiert hat. Während die Taxiinnung aufgrund der Teuerung einen Druck auf die Stadt ausübte, um die Preise anzuheben, betonte Essl, dass eine einseitige Preisanhebung die Nachfrage reduziert und die gesamte Branche gefährden kann. Außerdem sprach Essl über die aktuellen Herausforderungen von Uber in Wien und die Pläne zur weiteren Expansion in Österreich.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Als Innovationsmanager:in ist es wichtig, Trends und Entwicklungen in verschiedenen Branchen im Auge zu behalten, um mögliche Chancen für Innovationen zu identifizieren. Der Artikel über den Uber-Österreich-Chef Martin Essl ist besonders relevant, da er Einblicke in die aktuelle Lage der Taxi- und Vermittlungsdienstbranche in Wien gibt. Es wird dargelegt, wie die Taxitarife in Wien im Zuge der gestiegenen Treibstoffkosten erhöht wurden und welche Auswirkungen dies auf die Branche haben könnte. Außerdem wird diskutiert, wie Innovationen wie Uber, die mit dynamischer Preisgestaltung arbeiten, auf Gesetzesbeschränkungen in der Branche reagieren. Als Innovationsmanager:in ist es wichtig, sich diese Veränderungen bewusst zu machen, um mögliche innovative Lösungen zu finden, die auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig sind.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Der Artikel gibt als Investor:in einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen bei Uber in Österreich und thematisiert insbesondere die Auswirkungen der neuen Taxitarife und die Herausforderungen bei der Elektrifizierung der Flotten. Zudem gibt der Artikel Einblicke in neue Services von Uber und die weiteren Expansionspläne des Unternehmens in Österreich. Als Investor:in kann man die Informationen nutzen, um die Entwicklung von Uber in Österreich zu verfolgen und gegebenenfalls Investmententscheidungen zu treffen.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Als Politiker:in ist es wichtig, sich über die Entwicklung und Herausforderungen, die die Taxi- und Mobilitätsbranche betreffen, auf dem Laufenden zu halten. Die Kritik von Uber-Österreich-Chef Martin Essl an der Preiserhöhung für Taxifahrten in Wien und seine Argumentation für Preise basierend auf Angebot und Nachfrage sind ein wichtiger Beitrag zur Debatte um die Preisgestaltung und -regulierung von Taxifahrten. Zudem zeigen die weiteren Expansionspläne von Uber in Österreich sowie die Einführung neuer Services wie Uber Pet und Uber Kindersitz, welche Trends und Entwicklungen in der Mobilitätsbranche zu erwarten sind. Politiker:innen können diese Informationen nutzen, um informierte Entscheidungen im Hinblick auf die Regulierung und Förderung der Mobilitätsbranche zu treffen.

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Der Artikel thematisiert die Preiserhöhung bei Taxis in Wien und die Kritik von Uber-Österreich-Chef Martin Essl daran. Er betont, dass eine einseitige Teuerung die Nachfrage reduzieren und die gesamte Branche in Gefahr bringen könnte. Essl spricht auch über die aktuellen Herausforderungen von Uber in Wien sowie über die neuen Services, die das Unternehmen seinen Kunden in Österreich anbietet. Darüber hinaus erläutert er die Bedeutung der Elektromobilität in der Taxibranche und die zukünftigen Expansionspläne von Uber in Österreich. Insgesamt scheint es, als würde Uber versuchen, mit innovativen Dienstleistungen und Technologien seine Präsenz in Österreich auszubauen und gleichzeitig den Anforderungen des Marktes und der Gesetzgebung gerecht zu werden.

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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

  • Martin Essl – Uber-Österreich-Chef

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